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Objekttyp: Teekanne
Teekanne mit Blumen
Kunstgewerbemuseum
"Deckelkanne, beiderseits mit großen Blumenzweigen dekoriert. Unter dem plattgedrückten Ausguß eine hängende Blume. Der Standring besonders angeschmolzen. Farbe tiefrot, an Henkel und Ausguß z. T. heller und bläulich; der Deckel stark ins Gelbliche spielend und im Knauf sehr hell." aus Robert Schmidt, Brandenburger Gläser, 1914, Taf. 17, Nr. 6 Die Kanne ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog "Metallgefäße aus Buchara" Abb.82 Kanne Gesamthöhe mit Deckel: 33,3 cm, größter Durchmesser: 10,9 cm, Durchmesser der Standfläche: 11,8 cm, oberer Durchmesser des Gefäßrandes: 6,7 cm Der Boden aus Messingblech ist hochgezogen und grob abgehämmert. Die Höhe des Bodens von der Standfläche aus beträgt 2,7 cm, der Durchmesser der flachen Mitte 6 cm. Der Rand ist umbördelt zum Fassen des Fußes. Die äußerste Kante hat man mit einem Kantenmuster versäubert. Zwischen zwei gerissenen Stellen entstand beim Verzinnen ein Loch im Metall. Der Gefäßkörper mit Fuß, Wulst und Hals wurde wahrscheinlich gegossen. Es lassen sich keine waagerechten oder senkrechten Lötfugen nachweisen. Der Verstärkungsringüber dem Halsrand ist konisch gefeilt und hart aufgelötet. Den Ausguß formte man aus 1,5 mm starken Blech. Der Ausguß ist in einem Ausschnitt am Kannenhals eingepaßt, am Verstärkungsring angepaßt und weich gelötet. Der mit Scharnierteilen gegossene Messinghenkel ist porig. Man befestigte ihn mit zwei Kupfernieten am Hals und einer Kupferniete am Bauch. Das gegossene Verbindungsstück von Henkel zu Deckel ist mit dem Henkel durch ein starkes, ineinander gebogenes Messingblech als Scharnierstift beweglich verbunden. Im Deckel eingeschlossen sind einige Steinchen oder Metallstückchen zum Klappern. Der Deckelknopf und der Abschlussknopf am Verbindungsstück zum Henkel zeigen keine Muster. Die Flächen und Riefen der Knöpfe sind nach dem Guss gefeilt. Die Deckeloberfläche ist durch zwei Reihen von Löchern und eine Reihe von sechs aus je 7 Löchern bestehenden Rosetten aufgeteilt. Die verschiedenen Felder der Kanne werden in auffälliger Weise von Perllinien abgegrenzt. Sie sind mit Blüten-, Blätter- und Rankenornamenten ausgefüllt, bei denen vielleicht im Musterstreifen des Fußes, in den seitlichen Feldern des Gefäßbauches und auf dem Ausguß Lotusblüten vorkommen. Doch gehen alle größeren Formen im Detail unter. An Randornamenten lassen sich nur das vom Deckelknopf ausgehende "Zypressen"-Muster und das "Kranich"-Muster am oberen Fußende erkennen.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog "Metallgefäße aus Buchara" Abb.71 Größter Durchmesser von Grat zu Grat: 12 cm, oberer Durchmesser des Gefäßrandes: 4,7 cm. Duchmesser der Standfläche: 9,6 cm Der Boden ist aus Kupferblech hochgezogen. Die flache Mitte des Bodens ist von der Standfläche aus 1,9 cm hoch in einem Durchmesser von 4,9 cm. Weiter kantete man das runde Blech in leichtem Schwung nach schräg außen und unten ab; der Rand wurde nach außen umbördelt zur Aufnahme des Fußes. Die Mitte des Bodens ist von der Standfläche aus 1,9 cm hoch und in einem Durchmesser von 2,5 cm kegelstumpfförmig herausgetrieben. Die Höhe der Bodenfläche mißt 2,8 cm. Unterteil mit Fuß und Oberteil mit Wulst und Hals sind aus Messing rund gedrückt und hart zusammengelötet. Die Fuge verläuft in der Höhe von 11 cm, gut sichtbar. Nach dem Füllen der Kanne mit Treibkitt wurden mit einem Hammer die sechs Flächen des Fußes in Höhe von 1,8-3,4cm angelegt. Die als Hochrelief an der Unterseite des Kannenkörpers angebrachten Zierformen haben ihre scheinbare Höhe durch Tiefersersetzen des Grundes erhalten. Ein 1,5 cm hoher, sechskantiger Kupferstreifen dient als Verstärkungsring des sehr dünnen Randes. Der Ausguß wurde aus einen Messingstreifen gebogen, danach in den Kannenkörper eigepaßt und hart gelötet. Der Henkel ist wahrscheinlich hohl, man befestigte ihn am Hals mit 2, am Kannenbauch mit einer Kupferniete. Am spitzen Ende des Deckels befindet sich ein gegossener, befeilter und gut versäuberter Abschlußknopf. Die Ornamente am Deckel und Ausguß sind geschrotet, die der Kanne gemeißelt. Die Tiefen sind geschwärzt. Das Ornament der Medaillons und des Halses ist aus Ranken und Blättern zusammengesetzt. Eine Lotusblüte ist im oberen Medaillon der Bildfläche zu erkennen. Die Tierdarstellungen im Verstärkungsring des Halses ist sehr ungewöhnlich. Der Ausguß trägt das "Kranich"-Motiv, die Medallons und die unteren Bögen der Flächen werden von dem "Kettchen"-Randornament gesäumt.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog Metallgefäße aus Buchara" Abb. 60 Der Boden besteht aus einer kegelstumpfförmig gedrückten, anschließend abgehämmerten Messingronde. Die flache Mitte hat einen Durchmesser von 4,5 cm und von der Standfläche aus eine Höhe von 3,3 cm. Der Rand ist zur Aufnahme des Fußes nach außen umbördelt. Unterteil mit Fuß und Oberteil mit Wulst und Hals sind vorgedrückt und bilden den Gefäßkörper. Nach dem Drücken und Zusammenlöten des Ober- und Unterteils prellte man vor dem Füllen mit Treibkitt Außguß und Wulst bis zur notwendigen Höhe von innen heraus. Der Verstärkungsring mit dem Mundstück für den Ausguß ist aus einem Stück Kupferblech gebogen, hart zusammengelötet, ausgeschnitten und an einigen Stellen hart aufgelötet. Der Henkel ist heller Bronzeguß, befeilt und reich gegliedert. Das Verbindungsstück ist aus dickem Messingdraht geschmiedet und mit einer Kupferniete am Deckel angebracht. Die bewegliche Verbindung zur Kanne wird durch einem im Scharnier vernieteten Kupferstift hergestellt. Der Deckel ist aus Messingblech gedrückt, in sieben Felder eingeteilt und befeilt. Die weich eingelötete Kupferzarge läuft konisch nach unten zu. Der Deckel ist durchbrochen. Der Gefäßkörper ist innen und außen verzinnt. Die durchbochenen bzw. gemeißelten Ornamente gehören zu den Ranken-, Pflanzen- und Blättchen-Mustern. Das Motiv des Musterstreifen am Fuß ist eine stilisierte Lotusblüte. Den Abschluß des Griffes bildet ein Schlangenköpfchen. Das von dem Knopf des Deckels ausgehende Ornament wird als stilisierte Zypresse bezeichnet. Die Tiefen aller gemeißelten Ornamente sind mit Asphalt geschwärzt.
Ethnologisches Museum
Teile des Objekts, Boden, Fuss, Unterteil, Oberteil mit Wulst und Hals, 2 Medaillons, Verstärkungsring über Halsrand, Ausgussteil, Henkel, Verbindungsteil zwischen Henkel und Deckel.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog "Metallgefäße aus Buchara", Abb. 69 Gegenstand: Kanne Der Boden ist aus Messingblech aufgezogen. Die annähernd flache Bodenmitte hat in der Höhe von 1,5 cm über der Standfläche einen Durchmesser von 7 cm. Weiter verläuft die Ronde schräg nach außen unten. Der Rand ist umgebördelt. Der Fuß reicht bis zum unteren Wulst, bis dorthin sieht man eine senkrechte, hart gelötete Fuge in Verlängerung der Henkelspitze. Sehr wahrscheinlich überlappen sich Gefäßkörper und Fuß. Der Fuß ist aus einem Kreisringsektor zusammengebogen, hart gelötet und anschließend gedrückt. Der Kannenkörper aus Messing besteht aus Ober- und Unterteil. In 11,6 cm Höhe unter dem Ausguß scheint eine Fuge zu verlaufen. Im rund gedrückten Oberteil wurde der Ausguß durch Prellen und Treiben angelegt. Der Verstärkungsring über dem Halsrand und zugleich Verlängerung des Ausgusses ist aus einem Stück Kupferblech hart zusammen- und aufgelötet. Der stark unterteilte Henkel, Messingguß mit angegossenem Scharnierteil, ist am Hals mit 2, am Bauch mit einem Kupferstift vernietet. Das Verbindungs- stück zum Deckel, befeilter Messingguß, ist mit einer Kupferniete am Deckel befestigt. Als Scharnierverbindung dient ein verstifteter Kupferdraht. Der Deckel wurde zuerst kegelförmig gedrückt. Die Spitze des Deckelswird durch einem gegossenem, befeilten, mehrfach unterteilten Messingknopf, der hart eingelötet ist, abgeschlossen. Eine nach unten konisch zulaufende Kupferzarge, hart eingelötet, paßt in den Kannenhals hinein. Die Kanne wurde innen verzinnt, der Deckel nicht. Bevor man die ornamentale Verzierung meißelte, wurden Kanne und Fuß teilweise verzinnt. Nur ein Streifen rund um den Fuß, Streifen rechts und links der Profilkanten und der Ausguß blieben messingfarben. Nach dem Meißeln wurden die Tiefen geschwärzt. Die Kanne erscheint im ganzen vierfarbig. Das Verbindungsstück von Henkel zu Deckel erhebt sich schlangenförmig, der Fuß hat einen Musterstreifen mit Lotusblüte, das Spiralrankenmotiv des Halses stimmt mit dem auf der flachen Seite der Kanne überein, bei Ornament des Wulstes könnte es sich um das Kranichmotiv handeln.
Ethnologisches Museum
Der Boden aus Kupfer, Höhe von der Standfläche aus: 1,7 cm, ist grob aufgezogen und grob gehämmert. Die flache Bodenmitte hat einen Durchmesser von etwa 4,1 cm. Der Rand ist umbördelt zur Aufnahme des Fußes. Am Kannenkörper aus Messing sind weder waagerechte noch senkrechte Lötfugen zu finden. Es finden sich Poren auf dem glatten Streifen links hinter der Schrift und am glatten Streifen unten rechts. Das von innen herausschießende Zinn wurde durch Feilen uns Schaben entfernt. Der Hals ist konisch und dünn ausgeschmiedet. Etwa 1 cm unter dem Halsrand ist ein rechteckiges Stück Blech herausgeschnitten zum Einfügen des Ausgusses. Ein gegossener, 1 cm breiter Verstärkungsring aus Messing ist über den Halsrand hart gelötet; er reicht etwa 6 mm höher hinauf als der Hals. Der Ausguß wurde weich eingelötet. Der Henkel, Messingguss, ist porig, die Form starkunterteilt. Das Henkelscharnier bildete man zum Kopf eines Fabeltieres aus, dessen Augen an den Enden des kupfernen Nietstiftes sind. Paare gemeißelter Zierlinien an der Mitte des Henkels sind stark abgegriffen. der Henkel wurde am hals mit zwei, an der Spitze am Bauch mit einer Kupferniete am Kannenkörper befestigt. Das aus Messing gegossene Verbindungsstück vom Henkel zum Deckel hat einen laternenförmigen Abschluß. Es ist mit einer Messingniete am Deckel befestigt. Der Deckel, aus Messing gedrückt, ist mit einem spitzen, hart eingelöteten Knopf nach oben abgeschlossen. Am breiten Deckelende lötete man eine konische Kupferzarge hart ein und auf sie weich einen Messingboden. Alle Teile zeigen starke Feilspuren. Im Deckel befinden sich Steinchen oder Metallstückchen zum Klappern. Der Gefäßkörper mit Halsansatz ist durch zwei glatte Streifen in drei Zonen geteilt. Die beiden oberen Zonen des Gefäßkörpers haben senkrechte Felder. Das untere Henkelende liegt am Gefäßkörper an, optisch jedoch erweckt das über dem Henkelende sich aufwärts rollende Knospen-Blatt-Ornament den Eindruck eines sich aufbiegenden Schwanzendes einer Schlange. Auf dem Gefäßbauch, dem Halsansatz und dem Deckel treten verschiedene Varianten der Lotosblüte deutlich hervor. Das vom Deckelkopf ausgehende Ornament ist möglicherweise als Zypresse zu deuten. Die Tiefen der Meißelarbeit sind mit Asphalt geschwärzt. Auf dem den Gefäßbauch und den Halsansatz trennenden glatten Streifen ist vorne eine Inschrift in persischer Schrift eingemeißelt.
Ethnologisches Museum
Beschreibung im Katalog "Metallgefäße aus Buchara" und Beschreibung in Usbekistan Katalog, Abb. 663, S. 325. Kanne Der Boden ist aus Messingblech aufgezogen. Die leicht nach außen gewölbte Bodenmitte hat einen Durchmesser von etwa 4,3 cm, ihre Höhe von der Standfläche aus zur Mitte beträgt 1,95 cm; von einer Hohlkehle seitlich führt der Verlauf schräg nach außen unten. Der Rand ist umbördelt zur Aufnahme des Fußes. Ein konischer Messingrand wurde dem Fuß als Verstärkung eingepaßt. Der etwa 8 mm über den Fuß überstehende Rand wurde nach außen um den Fuß gedrückt. Bei dem festen Andrücken des Bodenrandes entstanden im unteren, hohl gebliebenen Teil des umbördelten Bodenrandes eingedrückte Stellen, drei gehen außen so tief, daß das Material nach oben hin Falten gebildet hat und eingerissen ist. Die äußerste Kante des Verstärkungsblechs steht etwa 3 mm über der beschnittenen Kante des Bodens heraus. Der Bodenrand wurde von innen fest mit dem Rand des Verstärkungsblechs verbunden. Unterteil mit Fuß und Oberteil mit Wulst und Hals bilden den Kannenkörper. Eine waagerechte Fuge ist in Höhe von 10,3 cm sichtbar. Nachdem der Verstärkungsring hart über den Halsrand gelötet war, wurde der Ausguß in die Aussparung im Hals weich eingelötet. "Das Kupferblech ist stark gelbfleckig. Um die Lötfuge am halbrunden "Boden" unten sichtbar abzudichten, wurde ein Messingdraht um die Fuge gepaßt und weich angelötet. Der Henkel, Messingguß, wurde durchschmiedet und stark gefeilt. Oben am Hals ist er gespalten und mit zwei, unten am Kannenkörper mit einer Kupferniete befestigt,. Das gebogene und durchbohrte Kupferblech dient als Scharnier. Ein Stück Kupferdraht bildet das Verbindungsstück von Henkel zu Deckel. Der Messingdeckel ist gedrückt. Bevor Deckel und Henkel vernietet wurden, tiefte man die sechs Rosetten aus rund ausgeschnittenen Messingblech leicht auf und kantete den Rand ab. Beim Ausmeißeln des Durchbruchs am Fuß entstand an der Rückseite ein Grat. Die Kanne wurde innen verzinnt, vorher wurde die Meißelarbeit vorgenommen. Die durchbrochennen Messingrosetten erhielten eine Einlage von einer Kupferfolie. Die Tiefen der Meißelungen sind mit Asphalt geschwärzt. Die Muster der Kanne bestehen aus Ranken-Blätter-Kombinationen, Lotosblüten, gemetrische Mustern und Rosetten. Restaurierung: siehe Spezialordner (Bruns) * Von Rickmers in Buchara erworben. Die durchbrochenen Rosetten legen aber eine Entstehung Choqand nahe (Schindlbeck)
Teekanne "Georg-Paul" aus dem Tafelensemble "Bestiarium"
Kunstgewerbemuseum
"Haben wir es mit einem Gebrauchsobjekt oder einem zweckfreien Kunstwerk zu tun? Diese Frage stellt sich bei der Betrachtung der biomorphen Teekanne aus dem Tafelensemble 'Bestiarium', das 2015 in einer Kooperation der Porzellankünstlerin Maria Volokhova (geb. 1980) mit dem Berliner Designbüro SHAPES iN PLAY entstand. Die Kanne hat einen flachen Korpus, an einen Schildkrötenpanzer erinnernden Korpus, der allerdings aus einzelnen Kugeln mit prismatisch gebrochenen Oberflächen besteht. Der Kannengriff mutet asiatisch an. Die Schnaupe ist eine Mischung aus Fisch- und Schildkrötenkopf. Den Untersatz bilden naturalistische Hühnerbeine. Nicht minder fantasievoll sind die weiteren Teile des Tafelensembles gestaltet: eine Fischplatte mit Hechtkopf, eine auf Hühnerfüßen stehende Tortenplatte mit Haube und Vogelkopf, eine kleine Vase in Fischkopfform sowie kugelige Schalen sowie Teller mit Digitaldruck-Dekoren. In mehrfacher Hinsicht kreist das künstlerische Konzept um den Begriff der Hybridität und bewegt sich dabei zwischen den Polen Funktionalität und Zweckfreiheit, Naturnähe und Fantasie, Kunsthandwerk und Design. In der Mischung aus analogen und digitalen Elementen ist auch der Herstellungsprozess hybrid. Ausgangspunkt der Arbeit bilden Naturabformungen aus Gips. Mittels Scans und einer speziellen Software entstanden daraus die Modelle, die am 3-D-Drucker in Polyamid ausgedruckt wurden. Von den solchermaßen digital generierten Modellen sind die Negativformen für den Porzellanguss abgenommen worden. Nicht nur die technische Experimentierfreude, sondern auch die Reminiszenzen an historische Vorbilder – die Fantasiewesen von Hieronymus Bosch etwa oder auch die Schaugerichte der Barockzeit – und die Begeisterung für das Material Porzellan machen den Reiz dieses eigenwilligen Tafelensembles aus." Claudia Kanowski, in: Details! 100 Lieblingswerke im Kunstgewerbemuseum, Dresden, Berlin 2018, S. 242f. ClKa