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Objekttyp: Teller (Gefäß)
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und verzinnter Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem Dekor. Der relativ flache Teller besitzt einen gezahnten Rand. Auf dem Spiegel entfaltet sich ein zwölfseitiges Flechtband, das durch Über- und Unterschneidungen zahlreiche Flächen bildet. Diese sind in ihrer unterschiedlichen Form fast ausschließlich mit dem geometrischen Swastikamotiv gefüllt. Im Zentrum der Kreisfläche steht ein Kelchwappen, welches auf die Entstehung des Objektes in der Mamlukenzeit weist. Das Wappen ist umgeben von einer radial verlaufenden Inschrift. Spiegel und Wandung sind durch eine tiefe Rille getrennt. Auf der Wandung sind acht Medaillons gleichmäßig verteilt, die das Flechtkufi im Fries unterbrechen. Die Medaillons sind mit kleinteiligen Swastika-Motiven gefüllt. Ein Wellenband schließt die Wandung ornamental ab, wobei der Rand eine ähnlich Verzierung zeigt.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und punziertem Dekor. Der flache Teller ist durch konzentrische Kreise gegliedert, die denen sich figürliche und Architekturmotive abwechseln. Das Zentrum der fünf konzentrischen Flächen bilden vier Vasen, die jeweils von zwei Pfauen flankiert werden. Das Vasen-Pfauenmotiv ist von einem Kreis aus Fischen umgeben. Arkadenstellungen mit Pflanzenmotiven oder Vasen umrunden zweifach das Zentrum. Die beiden Register sind durch Wellenranken voneinander getrennt. Den Abschluss der inneren Kreisfläche bildet wieder eine Wellenranke. Auch auf der Außenseite zeichnet sich der Dekor deutlich ab.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der flache Teller ist nicht ganz vollständig erhalten: im Spiegel sind sechs kreisförmig angeordnete Medaillons eingraviert, von denen je zwei gegenständige Pfauen zeigen. Die beiden Medaillons dazwischen geben einen Hasen und einen Löwen (?) mit buschigem Schwanz wieder. Alle Medaillons sind miteinander sowie durch Ranken verbunden. Von dem breiten Rand ist nur wenig erhalten. Er war mit einer umlaufenden Inschrift in blühendem Kufi verziert, einer Schrift, bei der die langen Buchstaben in Blüten- und Blattformen enden. Die Unterseite ist mit geometrischen Mustern verziert. In einen Doppelkreis ist ein Quadrat eingeschrieben, in das wiederum ein Kreis mit einem auf die Spitze gestellten Quadrat eingraviert ist sowie mit einem Doppelkreis im Zentrum.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der leicht vom Rand abgesetzte Tellerboden zeigt zwischen großzügigen Ranken sechzehn Rosetten um eine zentrale Blütenform. Der Tellerrand ist mit spitzen Blütenmedaillons und Vögeln versehen. Die Lippe des Tellers ist wellenförmig um den Rand gelegt. Im Rand wie im Zentrum sind insgesamt sechs Löcher erkennbar. Drei Nägel sind noch erhalten, an denen der Teller aufgehängt worden sein könnte. Teil der ISLAMICA COLLECTION HEINRICH FOSS
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem Dekor. Der Tellerboden ist nur leicht vom Rand abgesetzt und daher sehr flach, während der Rand sehr breit ist. Auf dem Boden sind konzentrische Kreise angeordnet. Die gravierten Linien, die den Dekor der Boden- und Randflächen bestimmen, sind so geschwungen, dass eine Rotation des Ornaments im Uhrzeigersinn über den gesamten Teller entsteht. Der Teller steht auf einem schmalen Ringfuß. Auf der Unterseite ist zwischen zwei eingeritzten Sternen eine Signatur zu erkennen.
Museum für Islamische Kunst
Nicht ganz vollständig erhaltener Teller aus frei geblasenem hellblauem Glas. Der kleine Teller hat einen kurzen, nach innen umgeschlagenen Rand. Der leicht verdickte flache Boden weist Sandspuren von der Herstellung sowie Kratzspuren auf. Die Heftnarbe ist sorgfältig abgearbeitet. Der Teller wurde mit zahlreichen anderen Gefäßen (vgl. etwa RaO WP 14746 und RaO WP 14749) und Fragmenten in einer Latrine während der Ausgrabungen des Westpalastes in ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener und gravierter Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der niedrige und flache Teller ist sehr dünn ausgearbeitet, so dass das Material zum Teil schon ausgebrochen ist. Eine monumentale Reiterfigur beherrscht die gesamte Fläche. Der Reiter ist nach links gewendet und stützt seine Linke in die Hüfte. In der rechten Hand hält er einen länglichen Gegenstand, der oben in eine Blüte mündet. Rechts hinter ihm befindet sich ein Affe. Der Reiter schaut den Betrachter frontal an. Er trägt eine flache Kappe mit einem markanten, mittigen Aufsatz. Der Hintergrund wird von graviertem Rankenwerk gebildet und schließt auf dem Rand mit einer linksläufigen Tier- und Jagdszene ab. Das Objekt wurde als neuzeitliche Fälschung identifiziert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Teller aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor. Der Tellerboden ist sehr flach, der breite Rand nur leicht erhaben. Die Gliederung des Bodens geht von einem zentralen zwölfzackigen Sternmotiv aus, dessen silbertauschierte Strahlen zwischen geflochtenen Knoten konzentrisch angeordnete Kartuschen und Mehrpassmedaillons bilden. Auf dem Tellerrand wechseln sich mehrpassige Rautenformen ab, die von zwei verflochten Bändern gebildet und mit konzentrischen Kreislinien verknotet werden. Sämtliche Flächen des Tellers sind mit Blatt- und Rankenmotiven gefüllt. Die Provenienz des Tellers ist nicht leicht festzustellen. Die genaue Planung des drehsymmetrischen Dekors aus Silberdrahtnetzen erinnert an Meister arabischen oder persischen Ursprungs. Sie kann aber auch eine meisterhafte Nachahmung orientalischer Ware in Europa sein. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.