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Objekttyp: Teller (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Teller der so genannten Sultanabad-Ware mit einem Hasenpaar mit gepunktetem Fell im Spiegel, umgeben von dichtem Blätterwerk; die Innenwandung ist mit 16 vertikalen Elementen dekoriert, abwechselnd mit Lotosblüten und Blütenranken.
Museum für Islamische Kunst
Teller mit breitem Rand; im Spiegel eine Art Malteserkreuz, auf dem Rand ein Wellenband mit Kreisen.
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Teller, dessen einziger Dekor in einer horizontal über den Spiegel geschriebenen Inschrift besteht.
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Teller mit schmalem Rand und Ritzdekor: der Rand ist mit einem punktierten Rautenmuster verziert, das Tellerinnere mit Wellenlinien. Dort sind Spuren des Brenndreiecks zu erkennen.
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Teller mit den breiten Rand ausfüllender Inschrift in großen Buchstaben. Etwa ein Drittel ergänzt.
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Großer Teller mit der Darstellung eines Paares vor Ranken; die Frau spielt Harfe, der Mann hält einen Becher in seiner Linken, zwischen ihnen befindet sich eine große Pflanze. Um den Innenrand umlaufend eine persische Inschrift: "Es sprach . . . wahrlich ich bin die Rose, die sich schmückt(?) ... In der Zeit der Rosen sind diese Blumen mein Heer und ich ihr Sultan und mein Dorn meine Waffe und mein Blatt die Wange der Schönen, aber in ihrem Gesichtsschleier (sieht man keine Sünde?) ... und er sprach: bei den Menschen habe ich eine Stätte, und ich sage nicht: alle Blumen sind mein Heer und ich bin der edelste und vornehmste Fürst! Denn schon wurde die Stätte des Friedhofs übermächtig und gab uns mehr Trauer und es dauerte lange, und wir ... mit der Absicht, nicht mit dem Körper, das weißt du. So erinnere dich daran und lass die Zwischenzeit der Trägheit." (Lesung A. Schimmel)
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Teller mit geschwungenem Rand, so dass die Form an eine geöffnete Blüte erinnert. Die sehr dünne Wandung, die weiße Glasur und die elegante Form weisen auf chinesische Vorbilder der T'ang-Zeit hin.
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Teller mit mehrfarbiger floraler Unterglasurbemalung. Im Spiegel ist eine große Kompositblüte von verschiedenen Zweigen und Ranken umgeben. Außen sind alternierend blaue Blütenköpfe und kleine Pflanzen aufgemalt.
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Teller mit schwarzer, blauer und grüner floraler Unterglasurbemalung.. Das Bolus-Rot ist als Schlickerbemalung erhaben aufgetragen. Der Dekor geht von einer zentralen Blüte aus, die von dynamisch geschwungenen Wolkenbändern umfangen wird. Diese wird axialsymmetrisch von fedrigen Blättern, Hyazinthen, Tulpen und Rosettblüten flankiert, die in der Ausrichtung die Rundung des Randes nachzeichnen. Gebrauchskeramiken aus der westanatolischen Stadt Iznik (das antike Nicäa) in der heutigen Türkei gehören zu den bekanntesten Zeugnissen osmanischer Kunst, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch von Europäern gesammelt werden. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts werden in Iznik verschiedenartige Gefäße mit einem hellen, harten Scherben (Quarzfritte) hergestellt, auf den in unterschiedlichen Farben vor allem florale Dekore aufgetragen und mit einer transparenten farblosen Glasur überzogen wurden. Orientieren sich die frühen Iznik-Waren an chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, so nimmt im Laufe des 16. Jahrhunderts die Palette an Farben und Dekoren deutlich zu. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts tritt zu Blau, Grün, Mangan und Schwarz ein charakteristisches, kräftiges Rot (sog. Bolus-Rot), das zumeist als Schlicker aufgetragen wurde und sich plastisch abhebt.
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Gebrauchskeramiken aus der westanatolischen Stadt Iznik (das antike Nicäa) in der heutigen Türkei gehören zu den bekanntesten Zeugnissen osmanischer Kunst, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch von Europäern gesammelt werden. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts werden in Iznik verschiedenartige Gefäße mit einem hellen, harten Scherben (Quarzfritte) hergestellt, auf den in unterschiedlichen Farben vor allem florale Dekore aufgetragen und mit einer transparenten farblosen Glasur überzogen wurden. Orientieren sich die frühen Iznik-Waren an chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, so nimmt im Laufe des 16. Jahrhunderts die Palette an Farben und Dekoren deutlich zu. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts tritt zu Blau, Grün, Mangan und Schwarz ein charakteristisches, kräftiges Rot (sog. Bolus-Rot), das zumeist als Schlicker aufgetragen wurde und sich plastisch abhebt. Im Spiegel dieses großen Teller ist eine Blütenstaude aus Kompositblüten und Hyazinthen wiedergegeben. Der Rand ist mit einem umlaufenden Dekorband gefüllt, das als stilisierte Darstellung von Felsen und Wasser gedeutet wird. Der Dekor der äußeren Wandung besteht abwechselnd aus stark stilisierten Tulpenblüten und drei Kreisen oder Kugeln mit einem nach innen zentrierten Punkt, die an das Dreikugel-Motiv (sog. Cintamani-Motiv: drei Kugeln und Tigerstreifen) erinnern. Form wie auch Dekor dieses Tellers sind deutlich von chinesischem Porzellan des 15. Jahrhunderts inspiriert. Das in osmanischer Keramik und Textilien häufiger auftauchende Dreikugel-Motiv (sog. Cintamani-Motiv) stammt vermutlich aus Indien, ihm wird im Buddhismus eine Glück bringende Wirkung zugesprochen.
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Modelverzierter Teller mit fünffach geripptem Rand und einem Schmetterling im Spiegel, umgeben von Blattornamenten. Der Schmetterling, die Blätter und die Rippen sind farblich abgehoben.
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Modelverzierter Teller mit fünffach geripptem Rand und einer Rosette im Spiegel, umgeben von Blattornamenten. Die Rosette, die Blätter und die Rippen sind farblich abgehoben.
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Teller mit steilem Rand, der innen und außen mit alternierend mit gelblichen, grünen und ockerfarbenen Glasurstreifen dekoriert ist, während der größte Teil des Bodens innen unglasiert blieb.
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Teller mit blauer floraler Unterglasurbemalung; auf der Innenseite eine große Blütenranke.
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Teller mit einem dichten floralen Dekor: im Spiegel wohl ein Köcher und Blumen, um den Rand vier große Rosettblüten und kleinteilige Ranken. Auf der Außenseite kleine Blätter, durchzogen von blauen Ranken. Im Boden eine Töpfermarke im chinesischen Stil sowie die Spuren eines Brenndreiecks, das als Abstandhalter im Brennofen verwendet wurde.
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Teller mit mehrfarbiger floraler Unterglasurbemalung: im Spiegel sind um eine vielblättrige blaue Rosette Zweige mit je drei Blättern angeordnet, während um den Rand sechs Blattstauden in Medaillons erscheinen, zwischen denen sich jeweils weitere Pflanzen mit Blüten und Blättern befinden. Auf der Außenseite drei dreiblättrige Elemente mit roten Punkten.
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Kleiner Teller mit floraler mehrfarbiger Unterglasurbemalung. Im Spiegel ist eine Art Sonnenblume dargestellt; die übrige Fläche ist durch gelbe Radialstreifen in zehn Felder geteilt. Der Teller wurde als Untertasse einer Kaffeetasse genutzt (siehe 1880,279 a).
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Kleiner Teller mit floraler mehrfarbiger Unterglasurbemalung. Im Spiegel ist eine Art Sonnenblume dargestellt; die übrige Fläche ist durch gelbe Radialstreifen in zehn Felder geteilt. Der Teller wurde als Untertasse einer Kaffeetasse genutzt (siehe 1880,279 a).
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Teller mit floraler Unterglasurbemalung. Im Spiegel ist um eine zentrale Blüte ein dreiteiliger Fries aus gelben Blüten angeordnet. Auf dem Rand sind abwechselnd große Blütenzweige und Rosetten. Auf der Außenseite sind drei kleine gelbe Ornamente sowie drei Ornamente in gelb, blau und grün aufgemalt.
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Kleiner Teller auf hohem Fuß mit floraler mehrfarbiger Unterglasurbemalung aus vier Blütenstauden mit kleinen Füllmustern dazwischen. Er wurde als Untertasse einer Kaffeetasse genutzt. Das Stück wird meist mit der nicht dazugehörigen Tasse 1880,277 a abgebildet.
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Kleiner Teller mit floraler mehrfarbiger Unterglasurbemalung: abwechselnd sind drei Kannen und drei Blumensträuße zu sehen, konturiert von roten Punkten. Er wurde vielleicht als Untertasse der Kaffeetasse 1880,278 a genutzt.
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Teller mit geripptem steilem Rand; im Spiegel eine Rosette, um die drei Fische angeordnet sind.
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Teller mit hohem Fuß, verziert in der so genannten Minaʾi-Technik, d.h. mit Schmelzfarben und Vergoldung über der Glasur. Im Spiegel zwei Reiter an einem Baum; darunter zwei Sphingen, deren Körperfarben den Farben der Pferde entsprechen. Um den Rand ein Buchstabenfries. Aus vielen Fragmenten zusammengesetzt und teilweise ergänzt.
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Teller mit Tulpen und Hyazinthen in Unterglasurbemalung. Gebrauchskeramiken aus der westanatolischen Stadt Iznik (das antike Nicäa) in der heutigen Türkei gehören zu den bekanntesten Zeugnissen osmanischer Kunst, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch von Europäern gesammelt werden. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts werden in Iznik verschiedenartige Gefäße mit einem hellen, harten Scherben (Quarzfritte) hergestellt, auf den in unterschiedlichen Farben vor allem florale Dekore aufgetragen und mit einer transparenten farblosen Glasur überzogen wurden. Orientieren sich die frühen Iznik-Waren an chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, so nimmt im Laufe des 16. Jahrhunderts die Palette an Farben und Dekoren deutlich zu. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts tritt zu Blau, Grün, Mangan und Schwarz ein charakteristisches, kräftiges Rot (sog. Bolus-Rot), das zumeist als Schlicker aufgetragen wurde und sich plastisch abhebt.
Museum für Islamische Kunst
Teller mit ebenem Rand, im Spiegel ein nach rechts gewandter Vogel zwischen Fiederblättern und Blüten.
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Teller mit flachen Rand in mehrfarbiger Bemalung unter transparenter farbloser Glasur. Der gesamte Spiegel wird von einer Tierkampfszene zwischen Panther und Stier und floralem Dekor aus Fiederblättern und Blüten gefüllt. Tierkampfszenen sind in der islamischen Kunst weit verbreitet. Häufig ist der Kampf zwischen Löwe und Stier dargestellt, ein Motiv, das sich auch im mittelalterlichen Architekturdekor, insbesondere in der Türkei, Syrien und Nordirak nachweisen lässt. Es lässt sich bis in den vorislamischen Alten Orient zurückverfolgen. Auf diesem Teller ist die Darstellung leicht modifiziert: der Löwe, der den Stier hier von hinten angreift und ihm in den Rücken beißt, ist durch einen Panther ersetzt. Unklar ist, ob mit der Veränderung der Ikonographie auch eine Bedeutungsveränderung einhergeht. Gebrauchskeramiken aus der westanatolischen Stadt Iznik (das antike Nicäa) in der heutigen Türkei gehören zu den bekanntesten Zeugnissen osmanischer Kunst, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch von Europäern gesammelt werden. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts werden in Iznik verschiedenartige Gefäße mit einem hellen, harten Scherben (Quarzfritte) hergestellt, auf den in unterschiedlichen Farben vor allem florale Dekore aufgetragen und mit einer transparenten farblosen Glasur überzogen wurden. Orientieren sich die frühen Iznik-Waren an chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, so nimmt im Laufe des 16. Jahrhunderts die Palette an Farben und Dekoren deutlich zu. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts tritt zu Blau, Grün, Mangan und Schwarz ein charakteristisches, kräftiges Rot (sog. Bolus-Rot), das zumeist als Schlicker aufgetragen wurde und sich plastisch abhebt.