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Objekttyp: Terrine mit Deckel
Museum Europäischer Kulturen
Terrine mit Deckel zum Kochen, insbesondere auch für das typische Festtagsgericht: "Chanfana", ein in Wein eingelegter Sauerbraten aus Ziegenfleisch. Töpfer: Alfredo Lamas, Carapinhal.
Museum Europäischer Kulturen
Hohes, leicht gebauchtes Gefäß, niedriger, wulstiger Rand der innen als Hohlkehle gebildet ist und den gewölbten Deckel mit Mittelknauf aufnimmt. Unterhalb des Randes zwei einander gegenüberstehende, fast waagerechte Ösenhenkel. Gefäßwandung und Deckel dicht und kräftig gerieft. Der Topf ist nur innen braun glasiert. Außen unglasiert. Auf der Unterseite vertieft der Stempel: Tellingstedt.
Museum Europäischer Kulturen
Gegossene Doppelhenkel-Terrinenform, der Rand mit einer 2 cm hohen, umlaufenden Nut. Innen ein gekehlter Rand für die Deckelauflage. Zwei Henkel, nach oben gewölbter Deckel mit einem Henkel. Innen und außen transparente Feldspatglasur. Außen geometrischer Spritzdekor mit blauen, grünen und weißen Farbschattierungen. Auf dem Deckel asymmetrische Dekorformen in grünem, blauen und weißen Spritzdekor.
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem eingezogenen, hohen Fuß eine langrechteckige Terrine, die an den Ecken abgeflacht ist. Am Hals eingeknickt und in eine Hohlkehle eingezogen. Rand gerundet, angesetzte Henkel. Der Deckel ist der Terrinenform angepasst, seitlich mit einer Aussparung für eine Kelle. Die Wandung ist auf halber Höhe eingeknickt, aufgestellter Griff, in der Mitte mit beigefügten Palmettenornamenten. Auf der Unterseite mit Stempelmarke: "AM" ineinander verschlungen. Die Herkunfstsangabe vom Vorbesitzer: Aus altem Familienbesitz des Bauern Lohoff aus Lüdinghausen-Brochtrup (reicher Bauer mit 280 Morgen, vorwiegend Milchwirtschaft, 25 Milchkühe, 30-40 Schweine, 3 Morgen Wald).