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Objekttyp: Tischleuchter
Standleuchter
Kunstgewerbemuseum
Über dem ausladenden, zweifach abgestuften Fuß mit breiter Tropfschale erhebt sich auf kegelförmigem Stumpf der hohe kantige Leuchterschaft. Er wird durch vier profilierte Ringegegliedert und endet in einer durchbrochenen Kezentülle. Der Fuß zeigt neben den Profilen auch gravierte Ringe. Leuchter wie dieser gehörten zum kostbaren mittelalterlichen Hausgerät. KP
Kerzenhalter
Kunstgewerbemuseum
Dieser Kerzenleuchter aus Eisenguss ist eine sehr getreue Umsetzung eines Entwurfes von Karl Friedrich Schinkel in dem seit 1821 erschienenen Druckwerk "Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker". Da der Leuchter in keiner Verkaufsliste der drei großen preussischen Eisengiessereien in Gleiwitz, Berlin und Sayn nachzuweisen ist, kann sein Entstehungsort nur anhand des für die Gleiwitzer Produkte charakteristischen, leicht bräunlichen Lacküberzugs vermutet werden. Lothar Lambacher
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Der Leuchter gehört zu einer Gruppe zwei- oder dreiarmiger Tischleuchter, die eine seitlich steil ansteigende Fußplatte, einen konischen Nodus sowie außen achtseitige Tüllen aufweisen. Vergleichbare Beispiele befinden sich unter anderem im Berliner Kunstgewerbemuseum (Inv. Nr. 1920,16), im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg (Inv. Nr. HG 1092) im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt/Main (Inv. Nr. X 25752) und im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg (Inv. Nr. 1959,303). Wie bei den Leuchtern in Nürmnberg und Frankfurt ist auch bei diesem Berliner Exemplar der Nodus gesondert gegossen und auf den Schaft aufgeschoben. Als Herstellungsort dieser Werkgruppe gilt Nürnberg. LL
Tischleuchter
Kunstgewerbemuseum
Tischleuchter aus einem Paar (das andere Exemplar Inv. Nr. O-1969,56 a), mit rundem, in der Mitte als abgeflachte Halbkugel gehobenem Fuß, reich gegliedertem dünnen Schaft und zylindrischer Lichttülle. Mit geätzter Reliefverzierung; auf Fuß und Tülle reiches Arabeskenornament mit Bändern und zierlichen Ranken, auf beiden Leuchtern verschieden gestaltet. Am Fuß des einen Leuchters die geätzte Jahreszahl 1588 und an der Tülle des anderen die verbundenen Initialen MB nebst Jahreszahl 1588. Unter dem Fuß die Marke in Reliefguß. (Hintze VI, Nr. 383 b)
Tischleuchter
Kunstgewerbemuseum
Tischleuchter aus einem Paar (das andere Exemplar Inv. Nr. O-1969,56 b), mit rundem, in der Mitte als abgeflachte Halbkugel gehobenem Fuß, reich gegliedertem dünnen Schaft und zylindrischer Lichttülle. Mit geätzter Reliefverzierung; auf Fuß und Tülle reiches Arabeskenornament mit Bändern und zierlichen Ranken, auf beiden Leuchtern verschieden gestaltet. Am Fuß des einen Leuchters die geätzte Jahreszahl 1588 und an der Tülle des anderen die verbundenen Initialen MB nebst Jahreszahl 1588. Unter dem Fuß die Marke in Reliefguß. (Hintze VI, Nr. 383 b)
Leuchter
Kunstgewerbemuseum
Tischleuchter mit rundem Fuss und geriefeltem Schaft. Zwischen Fuss und Schaft eine grosse runde Tropfscheibe. Mit Namensinschrift von 1718. (Hintze III, Nr. 1966 a)