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Objekttyp: Tonrassel
Ethnologisches Museum
Form: zylindrisch, auf einer Seite perforiert (Durchmesser entspricht dem der Rasselkugeln im Inneren) Farbe/Technik: roter Scherben, cremefarben engobiert, rotbraun bemalt Gefäßkörper: Ober- und Unterseite roter Scherben, die Wand cremefarben engobiert und mit rotbraunen Kreisen bemalt (Beatrix Hoffmann, 2008)
Ethnologisches Museum
Kleine, zoomorphe Gefäßflöte. Das Objekt besitzt einen aufgeblähten Körper, vier Füße und fünf (?) kleine Öffnungen. An Stelle des Schwanzes befindet sich ein kurzes, konisches Mundstück. Das Instrument wurde geglättet, geschlämmt, grundiert und bemalt. Grundierung und Bemalung sind fast vollständig erodiert. Die Keramik besitzt eine bräunliche Grundfarbe, die rot und schwarz bemalt wurde. Die Objektform erinnert an ein Bergschwein (zaino, jabalí). Nach Lothrop 1926: highland polychrome ware. Kulturelle Bedeutung: die Keramik der Mora Gruppe wurde im Nordwesten Costa Ricas hergestellt und nach dem Zentralen Hochland und der Atlantikregion des Landes gehandelt. Sie verwendet gestalterische Elemente (sitzende anthropomorphe Figuren mit Kopfschmuck, Matten-Motiv, Kan-Kreuz), die auch aus der Maya-Keramik (Copador-Gruppe) des Clásico Tardío (900-600d.C.) bekannt sind. Die Variante ist mit den Gruppen Gillén Negro sobre café claro (1350-1000d.C.) und Palmira Policromo (1350-1000d.C.) verwandt. (Künne 2004)
Ethnologisches Museum
Kleine, zoomorphe Gefäßflöte mit aufgeblähtem Resonanzkörper und vier Füßen. Das Instrument besitzt sechs Grifflöcher und ein kurzes, konisches Mundstück. Das Objekt wurde geglättet, geschlämmt, grundiert und bemalt. Grundierung und Bemalung sind stark erodiert. Die Keramik besitzt eine weiß-bräunliche Grundfarbe, die rot und schwarz-braun bemalt wurde. Die Objektform erinnert an ein Bergschwein (zaino oder jabalí). Sein Rücken wurde mit schwarz-braunen, geometrischen Motiven verziert. Nach Lothrop 1926: highland polychrome ware. Kulturelle Bedeutung: die Keramik der Mora Gruppe wurde im Nordwesten Costa Ricas hergestellt und nach dem Zentralen Hochland und der Atlantikregion des Landes gehandelt. Sie verwendet gestalterische Elemente (sitzende anthropomorphe Figuren mit Kopfschmuck, Matten-Motiv, Kan-Kreuz), die auch aus der Maya-Keramik (Copador-Gruppe) des Clásico Tardío (900-600d.C.) bekannt sind. Die Variante ist mit den Gruppen Gillén Negro sobre café claro (1350-1000d.C.) und Palmira Policromo (1350-1000d.C.) verwandt. (Künne 2004)
Ethnologisches Museum
Form: Pfeife, zoomorpher Klangkörper (Eulenköpfe), Mundstück auf der Rückseite Farbe/Technik: grauer Scherben, unbemalt (Beatrix Hoffmann, 2008)