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Objekttyp: Tonschüssel
Ethnologisches Museum
Die ovale, eher flachere Tonschüssel weist entlang ihres Randes punktförmige Eintiefungen, teilweise Löcher auf. Sie ist mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz,Olivgrün, Ocker, Altrosa, Rotrbraun, Gold. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
Ethnologisches Museum
Die Schüssel ist tief, ihr Rand in großen flachen Wellen nach außen gebogen und in glänzendem Schwarz bemalt. Sie ist innen und außen mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz, Olivgrün, Ocker, Gold, glänzendes Dunkelrosa, Rotbraun. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
Ethnologisches Museum
Die runde, flache Tonschüssel ist innen mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz, Olivgrün, Ocker, Weiß, Rosa, Creme, Rotbraun. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
Ethnologisches Museum
Die runde, tiefe Tonschüssel weist am Rand in unregelmäßigen Abständen fingerbreite Einkerbungen auf. Sie ist innen mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz, Olivgrün, Ocker, Weiß, Gold, Dunkelbraun. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
Ethnologisches Museum
Runde Tonschüssel, innen bemalt, außen rotbraun eingefärbt. Sie ist innen mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz, Ocker, Rotbraun, Creme, Rosa, kräftiges Rosa. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
Ethnologisches Museum
Die runde Tonschüssel ist innen mit eckigen und runden geometrischen Mustern, typischen Kadiweu-Mustern, versehen. Diese werden in den Ton eingekerbt, die Kerben mit weisser Farbe nachgezogen und die dadurch entstehenden Felder mit folgenden Farben ausgemalt: Glänzendes Schwarz, Olivgrün, Ocker, Rotbraun, Creme. Anm.: Die Kadiweu verwenden auf ihren Tonerzeugnissen die gleichen Muster wie bei der Körperbemalung; siehe Strauss: Traurige Tropen.
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Eintrag historische Karteikarte: Schmuckschüssel aus Ton. Eintrag im historischen Hauptkatalog: Schmuckschüssel
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Tiefe, rundbodige Schale mit Standring. Das Objekt hat eine hohe, leicht konkave Wand, die gemalte und aufgesetzte Verzierungen besitzt. Die Keramik wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Grundierung und Bemalung sind partiell erodiert. Das restaurierte Gefäß weist mehrere Bruch- und Fehlstellen auf. Das Objekt hat eine orange-braune Grundfarbe, die schwarz und rot bemalt ist. Es wird beidseitig durch ein randständiges, rotes Band verziert. Auf der Außenseite der Gefäßwand verläuft ein breiter Fries. Er besteht aus mäanderförmigen, roten Linien und viereckigen, schwarzen Farbflächen, in denen sich "Kan-Kreuze" und eine stark stilisierte zoomorphe Darstellung befinden. Das Motivband wird durch ein rechteckiges Bildfeld unterbrochen, das ein anthropomorphes Gesicht zeigt. Es verfügt über aufgesetzte (Nase, Mund) und gemalte Attribute. Die dargestellte Figur trägt eine rote Mundmaske. Zwei schräge, schwarze Streifen scheinen auf eine Gesichtsbemalung hinzuweisen. Der Standring ist vollständig schwarz bemalt. Auf der Innenseite der Gefäßwand befinden sich mehrere unterrandständige, umlaufende, schwarze Linien. Die oberste Linie besitzt ein Strich-Punkt-Dekor. Symbolische Bedeutung: Lothrop (1926) interpretiert "Kan-Kreuze" als stilisierte Schlangenaugen. In der klassischen Maya-Ikonographie sind die gleichen Motive häufig mit Himmelsbändern assoziiert. Nach Lothrop 1926: Nicoya polychrome ware. Kulturelle Bedeutung: die Keramik der Mora Gruppe wurde im Nordwesten von Costa Rica hergestellt und nach dem Zentralen Hochland und der Atlantikregion des Landes gehandelt. Sie verwendet gestalterische Elemente (sitzende anthropomorphe Figuren mit Kopfschmuck, Matten-Motiv, Kan-Kreuz), die auch aus der Maya-Keramik (Copador-Gruppe) des Clásico Tardío (900-600d.C.) bekannt sind. Die Variante wurde sowohl in Bestattungen als auch in Siedlungskontexten dokumentiert. Lange (1971) verbindet die Mora-Keramik mit dem Typ Bramadero Policromo (1520-1200d.C.), der im Policromo Tardío (1520-1350d.C.) auftritt. (Künne 2004)
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Tiefe, dreibeinige Schale. Das Objekt besitzt eine leicht ausziehende Wand und einen gewölbten Boden. Die konischen Beine haben zwei schmale Öffnungen und Rasselkugeln. Das Gefäß wurde beidseitig geglättet, geschlämmt und grundiert. Seine Außenseite ist bemalt und poliert. Grundierung und Bemalung sind partiell erodiert. Das restaurierte Objekt besitzt Bruch- und Fehlstellen. Die Keramik besitzt eine weiß-gelbliche Grundfarbe, die auf der Außenseite des Gefäßes schwarz-braun und rot-orange bemalt ist. Die abgerundete Lippe wird durch kurze, schwarz-braune Striche verziert. Unterhalb des Randes befindet sich ein umlaufendes, rot-oranges Band, das von zwei schwarz-braunen Linien begrenzt ist. An der Wand erscheinen drei trapezförmige Bildfelder, die das Objekt zwischen der unterrandständigen Verzierung und den Beinansätzen dekorieren. Die trapezförmigen Sektoren werden durch ein horizontales, rot-oranges Band in zwei Hälften geteilt. Sie zeigen ein kurvilineares Element, das mit einem Halbkreis assoziiert ist. Die drei konischen Beine symbolisieren wahrscheinlich Vogelschnäbel. Sie werden durch einen schwarz-braunen, horizontalen Fries dekoriert, der stark reduzierte Stufenelemente zeigt. Auf der Innenseite des Objekts erscheint eine unterrandständige Verzierung, die das bandförmige Dekor der Außenseite repetiert. Symbolische Bedeutung: Stevenson-Day (1988) versteht die kurvilinearen Bildelemente der wandständigen Bildfelder als stilisierte Katzenmotive. Kulturelle Bedeutung: das Formeninventar der Gruppe umfaßt vor allem Teller und dreibeinige Schalen. Sie können eine weiß-gelbliche oder lachsfarbene Grundierung besitzen. Die Objekte wurden mit stark stilisierten Motiven verziert und sind vor allem aus Bestattungen bekannt. (Künne 2004)
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Dreibeiniges Gefäß. Polychrom und poliert, von innen weiß-gelblich geschlämmt und unbemalt. (Künne 2004)
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Rundbodige Schale mit ausziehendem Rand. Das Objekt wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert, bemalt und poliert. Bemalung und Grundierung sind leicht erodiert. Das restaurierte Objekt hat mehrere Bruchstellen. Die Keramik besitzt eine weiß-rötliche Grundfarbe, die rot und schwarz-braun bemalt ist. Am Rand verläuft ein breites, rotes Band, welches das Objekt beidseitig dekoriert. Auf der Außenseite der Gefäßwand befindet sich ein mittelständiger, umlaufender Fries. Er zeigt eine horizontale Reihe schwarz-brauner Rhomben, die durch Kreuzgitterstrukturen verziert werden. Mehrere waagerechte, schwarz-braune Linien begrenzen das Motivband. In den dreieckigen Leerflächen erscheinen zwei kleine, gegenständige Kreise. Die tiefständigen Objektpartien werden durch ein umlaufendes, rotes Band dekoriert. Auf der Innenseite der Gefäßwand befinden sich mehrere unterrandständige, umlaufende Linien, von denen die Oberste ein Strich-Punkt-Dekor besitzt. Nach Lothrop 1926: Nicoya polychrome ware. Kulturelle Bedeutung: die Keramik der Mora-Gruppe wurde im Nordwesten von Costa Rica hergestellt und nach dem Zentralen Hochland und der Atlantikregion des Landes gehandelt. Sie verwendet gestalterische Elemente (sitzende anthropomorphe Figuren mit Kopfschmuck, Matten-Motiv, Kan-Kreuz), die auch aus der Maya-Keramik (Copador-Gruppe) des Clásico Tardío (900-600d.C.) bekannt sind. Die Variante wurde sowohl in Bestattungen als auch in Siedlungskontexten dokumentert. Lange (1971) verbindet die Mora-Keramik mit dem Typ Bramadero Policromo (1520-1200d.C.), der im Policromo Tardío (1520-1350d.C.) auftritt. (Künne 2004)
Ethnologisches Museum
Großes, flachkugeliges Gefäß mit gewölbtem Boden, konvexer Wand und verengter Öffnung. Das Objekt wurde beidseitig geglättet und geschlämmt. Seine Außenseite ist grundiert, polychrom bemalt und hoch poliert. Die Keramik besitzt eine rot-braune Grundfarbe, die rot und schwarz bemalt ist. Rand und Lippe werden durch ein rotes Band verziert. Darunter erscheinen mehrere unterrandständige, umlaufende, schwarze Linien, von denen die Oberste ein Strich-Punkt-Dekor besitzt. Am Körper befindet sich ein mittelständiges, umlaufendes Ornamentband. Es besteht aus ineinander verschränkten Dreiecken, die mit einem schwarzen Gitternetz dekoriert wurden. Die geometrischen Formen sind durch ein Wellenband voneinander getrennt, das rote V-Elemente zeigt. Am Bodenansatz verläuft ein breites, rotes Band. Das Objektinnere blieb unverziert. Nach Lothrop 1926: Nicoya polychrome ware. Kulturelle Bedeutung: die Keramik der Mora Gruppe wurde im Nordwesten von Costa Rica hergestellt und nach dem Zentralen Hochland und der Atlantikregion des Landes gehandelt. Sie verwendet gestalterische Elemente (sitzende anthropomorphe Figuren mit Kopfschmuck, Matten-Motiv, Kan-Kreuz), die auch aus der Maya-Keramik (Copador-Gruppe) des Clásico Tardío (900-600d.C.) bekannt sind. Die Variante wurde sowohl in Bestattungen als auch in Siedlungskontexten dokumentiert. Lange (1971) verbindet die Mora-Keramik mit dem Typ Bramadero Policromo (1520-1200d.C.), der im Policromo Tardío (1520-1350d.C.) auftritt. (Künne 2004)