19 Ergebnisse
Objekttyp: Truhe
Museum Europäischer Kulturen
Truhe mit dreifeldriger Schauseite; Mittelfeld mit Vogel auf Zweig in einem Arkadenfeld, schwarzem Blattornament in den Zwickeln und der Jahreszahl 1621. Die Seitenfelder mit je einem hochrechteckigen Feld, das von geschnitzten Zahnschnitt- bzw. Fischschuppenbändern begrenzt wird, innen Ornamente in schwarzer Schablonenmalerei, die an schmiedeeiserne Gitter erinnern: auf den Kopf gestellt Herzen, aus denen Ranken wuchern; Sockel ebenfalls mit Ornamenten in Schablonenmalerei. Die Truhe stammt aus der ethnographischen Sammlung von Adolf Schlabitz.
Du Vogelsberger Mädchen kom kauf mich, mich schönes Lädchen 1898.
Museum Europäischer Kulturen
Niedrige Truhe mit Deckel. Vorderseite mit zwei breiten und einem schmalen Mittelfeld. Beschlag und Schloss mit Schlüssel. Vorderseite mit blauem Grund und Blumensträußen in den Feldern. Auf der unteren Abschlussleiste der Spruch: Du Vogelsberger Mädchen kom kauf mich, mich schönes Lädchen 1898. An den Seiten: dunkelroter Grund mit blauen Flecken. Deckel dunkelbraun mit zwei gemalten Feldern mit Blumen (verblasst und abgenutzt). Deckel gerissen.
Kleine Wäsche-Truhe
Museum Europäischer Kulturen
Braune, gebeizte, kleine Truhe, leicht konischer Korpus, Verbindungen gezinkt, links kleine Beilade. Deckel gewölbt, kleiner Knauf zum Öffnen der Truhe, innenliegendes Schloss zum Verschließen. Die Truhe steht auf Längskufen. Nutzung als Truhe zur Aufbewahrung von Kinderwäsche.
CARSTEN MOHR 1790
Museum Europäischer Kulturen
Die Truhe stand wohl ursprünglich auf Kugelfüßen (Zapfenlöcher). Die jetzigen Bretterfüße an den Ecken sind aber auch vormuseal. An den Seiten eiserne Klappgriffe. Flachgewölbter Deckel, Bänder und Schnappschloss innen. Stirnwand Oberleiste geschnitzt, auf rotem Grund: Carsten Mohr Anno 1790. Die drei Lisenenbretter geschnitzt mit Blumen, das mittlere mit einem Vogel. Die beiden Felder zwischen ihnen mit Kissenfüllungen. In ihrer Mitte ein eingelegter Stern. Reich gekröpfte Rahmen. In den Ecken pfanzliches Ornament. Auf dem Transport gingen das linke Lisenenbrett und eine kleine Leiste verloren. Sie wurden nach einer vom Vorbesitzer gelieferten Photographie nachgeschnitzt (Herr Wagner, Schlösser und Gärten). Im Mai 1964 wurde von Herrn Foge der die ganze Truhe überziehende Lack entfernt. Mit ihm zahlreiche weiße Anstrichspuren und der rote Grund des Namen-Streifens. Unter den Klappgriffen ein durchbrochenes Blech. Das der rechten Seite ist zum großen Teil weggerostet. Die fehlenden Teile waren durch schwarze Malerei vorgetäuscht. Das Schwarz wurde mit dem Lack entfernt. Die Geschichte der Truhe nach den Angaben des Vorbesitzers: Von 1790 bis 1860 im Besitz der Familie Mohr in Heidebucht (Gemeinde St. Margarethen), Wilstermarsch. Durch Heirat in den Besitz der Familie Lau, bis 1906 auf dem Geburtshof des Vaters des Vorbesitzers in Sachsenbande bei Wilster, von da an im Hause des Vaters in Hackeboe (Gemeinde Sachsenbande, Kreis Steinburg).
Museum Europäischer Kulturen
Das Rahmenwerk ist nur vorgeblendet. Geometrische Feldeinteilung durch gekröpfte Leisten. Scharnierbänder außen. Restaurierung 1963 im Museum: an den Seiten neue Leisten untergesetzt (darüber nur noch Spur des Eselsrückens). Auf der Oberseite neue Mittelleiste aufgesetzt, auf der Vorderseite elf Profilleisten erneuert und vier Klötzchen erneuert.
Museum Europäischer Kulturen
Truhe mit einem flachen Deckel. Sie steht auf zwei Querbohlen, die zu je zwei Füßen ausgeschnitten sind (nicht original?). Das dreifeldrige Rahmenwerk ist vorgeblendet, die Felder werden durch gedrechselte Halbsäulen getrennt. Der Deckel greift vorn und an den Seiten über, er besteht aus einem Doppelrahmen. Inwendiges Schloss mit sehr kleinem Schlossblech. Bänder am Deckel innen, auf der Rückwand außen. Die Truhe ist blau, das Leistenwerk rot bemalt. Auf der Vorderwand sind die vier Halbsäulen und das Mittelfeld marmoriert, die beiden seitlichen Felder mit je einem Früchtestrauß bemalt. Auf der unteren Rahmenleiste: 17 J.G.W. 86. Deckelfüllungen: rote, vierblättrige Blüte mit Blättern auf blauem Grund, bunter Rahmen. Das Rahmenwerk ist durch schattiertes Braun quadriert. Durch die gleiche Malweise wird an den Seiten der Rahmen vorgetäuscht. Die vorgebliche Füllung dort lebhaft marmoriert. Besonders auf der vorderen Deckelleiste ist die braune Farbe weitgehend abgerieben.
Museum Europäischer Kulturen
Innenscharniere und Schnappschloss mit Schlüssel innen. An den unverzierten Seiten je ein eiserner Klappgriff, eine Beilade. Der flache Deckel ist durch kräftige, etwas übergreifende Leisten zweifeldrig. Alle Ornamente sind aus furnierstarkem Holz gesägt und aufgeleimt. In den Deckelfeldern zweiteiliges Rankenwerk. Es fehlt zum größeren Teil, die Form lässt sich durch die alte Leimung genau erkennen. Die Vorderwand ist durch aufgesetzte Profilleisten in drei schmale und zwei breite Felder unterteilt. Die schmalen Felder haben oben und unten Rankenwerk bzw. eine Schlüssellochumrandung. In der Mitte der Seitenfelder W und B.. In der Mitte der großen Felder Rundbögen, in dem von diesen gebildeten Mittelfeld je ein Doppeladler. In den oberen Teilen: 1688. Vom Vorderornament fehlen nur geringe Teile. Angabe des Vorbesitzer: aus einem Bauern- und Hafnerhaus in Nennslingen. Aus dem gleichen Haus die Schranktür 6 G 40.
Davied Neeben 1826
Museum Europäischer Kulturen
Truhe aus Eichenholz, die Vorderseite ist mit Intarsien verziert. Beschriftung mit Ahornfurnier lautet: Davied Neeben 1826
Museum Europäischer Kulturen
Truhe mit vier kleinen, kantigen Füßen, datiert "1793". Grundfarbe: blau und rot; auf der Vorderseite ein mit Stäben abgegrenztes Feld, das ein Blütenmotiv umschließt, daneben Blütensterne. Deckel mit fast abgelöster Farbe, erkennbar ist ein aufgemaltes Feld.
Anno 1755
Museum Europäischer Kulturen
Kleine, bemalte, einfache Kastentruhe mit sechs aufgesetzten Säulchen (eine fehlt). Mit Stadt-Landschaftsmalerei; darunter: "Anno 1755"; Bemalung auf dem Deckel nur noch schwach zu erkennen.
1797 Johann Andreas Büttig?
Museum Europäischer Kulturen
Die Vorderseite der Truhe ist in drei Felder geteilt mit Pilastern und vorgestzten Säulen, in den Feldern je eine Vase mit Pflanzen, Mittelfeld mit Pflanzen und der Inschrift: Johann Andreas Büttig?, oberhalb das Schlüsselblech. Über den Feldern die Jahreszahl 1797. Zwei Eisengriffe an den Schmalseiten.
Museum Europäischer Kulturen
Große Tiroler Truhe mit Sockel, aus Zirbelholz mit reicher Malerei und Schnitzerei, datiert 1721
Museum Europäischer Kulturen
Truhe aus bemaltem Kiefern- und Fichtenholz. Deckel, Seitenwände und Front: auf dunkelgrauer/blauer Unterschrift die braun-rote Bemalung, grüne Konturen, symmetrische, geometrische Muster. In der Truhe eine große Beilade quer und eine schmale Längslade (bemalt). Geschmiedetes Kastenschloss in der Front. Die Datierung ist in der Innenseite des Deckels eingebrannt. Die Bemalung unterstreicht die klare Gliederung der Truhe, auf beiliegendem Rollpapier wird die Truhe als Innviertler Barocktruhe ausgewiesen. Der dunkle Untergrund ist zeittypisch für diese Gegend und die Malweise. 1990 Erwerbung von der Kunst und Antiquitäten GmbH
Museum Europäischer Kulturen
Truhe aus Eiche, massiv, gebeizt, flacher Deckel. Frontfläche mit geschnitzten Flachreliefs: ein medaillonartiges in der Mitte, zwei bandartige je seitlich bis an die Füße. An den Querseiten zwei geschmiedete eiserne Griffe.
Intarsierte Truhe (Cassone)
Kunstgewerbemuseum
Die ungewöhnlich große Truhe ist ein schönes Exemplar dieses als cassone bezeichneten typischen Florentiner Möbels der Hochrenaissance. Sie steht fest auf einer dicken Bodenplatte, die mit ihrem ausladenden s-förmigen Karniesprofil den Sockelkasten schützt. Von der Truhenfront durch ein Zwischengesims getrennt, ist der Sockelstreifen von einem breit zusammengesteckten Würfelstab bedeckt, der ihm mit seiner illusionistischen Wirkung zu Leichtigkeit und stabiler Spannung verhilft. In der gleichmäßigen Rahmung der Truhenfront sitzt eine Reihe von vier nahezu quadratischen Füllungen mit gleichem Motiv: eine von einer ornamentalenen Blütenkette umrandete stilisierte Brunnenarchitektur. Im Kontrast zu diesen Füllungen ist die Front auf den Rahmen von einem feinen intarsierten Rankenwerk überzogen. Den Abschluss bildet ein schwerer Truhendeckel, der mit seinem profilierten Überstand und der an einen Sarkophag erinnernde Schräge nicht nur optisch Gewicht erhält. Schön ist der durch die Intarsie vorgetäuschte Zahnfries am Deckelrand und auch die Leichtigkeit, die dem Deckel mit dem perspektivischen Gitterwerk auf der Schrägen gegeben wird. Die Truhe gehört auf Grund ihrer Größe zu den unbeweglichen Schaustücken der Innenausstattung eines Palazzo. Nach den Inventaren waren solche Prunktruhen häufig in der camera – dem Schlafraum und nach dem Festsaal bedeutendsten der herrschaftlichen Räume – zu finden. Auf Tizians berühmten Gemälde der Venus von Urbino (Gemäldegalerie Dresden) ist in einer Hintergrundszene zu sehen, wie mühsam diese Möbel zu handhaben waren: am besten hielt eine zweite Person den schweren Deckel geöffnet. In den Truhen wurde Wäsche oder auch der Goldschmuck der Aussteuer aufbewahrt. Häufig war das Innere durch Einsätze unterteilt. ASt
Hochzeitstruhe
Kunstgewerbemuseum
Die als Möbeltyp ungewöhnliche Schranktruhe vereint in sich Truhe und Kabinettschrank. So öffnet sich die rechte Hälfte der Truhenfront überraschenderweise als Tür, hinter der weitere Fächer und Kästchen liegen. Die Innenseite des Truhendeckels trägt inmitten von Renaissanceornamenten (Blüten, Blätter, Vasen, Vögel) die Familienwappen der Vermählten. Der prachtvolle Dekor zeigt neben gotischem Maßwerk den achtstrahligen Stern, der aus der maurischen Kunsttradition stammt. Bis zur Eroberung des Königreichs Granada durch die katholischen Könige im Jahr 1492 (Reconquista) war die Iberische Halbinsel ein bedeutender Mittler zwischen der christlichen, jüdischen und islamischen Welt. In der Kombination der Dekore und der beiden Möbeltypen ist die Truhe Ausdruck dieser Kultur. ASt
Ora pro nobis.
Museum Europäischer Kulturen
Kastentruhe mit flachem Deckel auf zwei Kufen. Deckel an zwei Scharnieren hängend (defekt) und durch Eisenbänder auf Deckel und Rückseite verstärkt. Vorderseite mit Kernschnitzerei: seitlich zwei Rosetten, und Schriftzug unter dem Schloss aus Eisen: Ora pro nobis.