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Objekttyp: Uschebti (Grabausstattung )
Schabti in der Tracht der Lebenden des Huy
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Als "Schabtis", ab dem 1. Jtsd. v. Chr. "Uschebtis", bezeichneten die antiken Ägypter kleine, meist mumienförmige Statuetten, die als Grabbeigaben dienten. Zuerst als Abbild des Verstorbenen intendiert, sollten sie später anstelle ihres verstorbenen Besitzers dessen zu leistende Arbeiten im Jenseits ausführen. J. Moje
Schabti in der Tracht der Lebenden des [__]
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Neben der Hauptmasse der mumienförmigen Arbeiter kommen im Neuen Reich auch die Aufseher in der sogenannten Tracht der Lebenden auf. Sie tragen einen oftmals plissierten Schurz, aber keine Geräte, sondern eine Peitsche oder Symbole kultischreligiöser Schutzfunktion. Interessanterweise wurde der gesamte Text eingraviert, nur dort, wo der Name des Besitzers zu lesen sein sollte, ist der Stein frei gelassen. Vermutlich war das Uschebti ein „Ladenhüter“ und bliebt unverkauft, oder aber der Besitzername war nachträglich nur mit Tinte aufgeschrieben, welche heute wieder völlig verschwunden ist. J. Moje
Schabti des Pa-qedu
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Als "Schabtis", ab dem 1. Jtsd. v. Chr. "Uschebtis", bezeichneten die antiken Ägypter kleine, meist mumienförmige Statuetten, die als Grabbeigaben dienten. Zuerst als Abbild des Verstorbenen intendiert, sollten sie später anstelle ihres verstorbenen Besitzers dessen zu leistende Arbeiten im Jenseits ausführen. J. Moje
Schabti der Iniu-hay
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Als "Schabtis", ab dem 1. Jtsd. v. Chr. "Uschebtis", bezeichneten die antiken Ägypter kleine, meist mumienförmige Statuetten, die als Grabbeigaben dienten. Zuerst als Abbild des Verstorbenen intendiert, sollten sie später anstelle ihres verstorbenen Besitzers dessen zu leistende Arbeiten im Jenseits ausführen. Das hier vorliegende Objekt in der "Tracht der Lebenden" gehörte einer Frau namens Iniu-hay. J. Moje
Uschebti der Ta-mit
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Als "Schabtis", ab dem 1. Jtsd. v. Chr. "Uschebtis", bezeichneten die antiken Ägypter kleine, meist mumienförmige Statuetten, die als Grabbeigaben dienten. Zuerst als Abbild des Verstorbenen intendiert, sollten sie später anstelle ihres verstorbenen Besitzers dessen zu leistende Arbeiten im Jenseits ausführen. J. Moje
Uschebti des Priesters Wah-ib-Re-m-achet
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Uschebtifigur für den Priester Wah-ib-Re-em-Achet.
Schabti des Ptah-mose
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Uschebtis gehören zu den beliebtesten Beigaben altägyptischer Bestattungen und konnten aus ganz unterschiedlichen Materialien, wie Stein, Fayence oder Holz gefertigt werden. Die zumeist mumienförmigen Totenfiguren sollten in ihrer Funktion als Arbeiter im Jenseits die anstehenden landwirtschaftlichen Aufgaben im Namen ihrer Besitzer ausüben. Zu diesem Zweck sind sie mit landwirtschaftlichen Gerätschaften, wie Hacken, Handpflügen oder Dreschflegeln ausgestattet, die sie in ihren vor der Brust verschränkten Händen halten. Auf dem Rücken können sie außerdem ein Saatgutsäckchen tragen. Der Bezug der Figuren zu ihrem jeweiligen Besitzer ergibt sich durch die schriftliche Dokumentation ihres Namens. Die Figur von Ptahmose weist eine umfassendere Inschrift in Form mehrerer Textzeilen auf der Vorderseite auf, die den sechsten Spruch des altägyptischen Totenbuchs wiedergibt. (A. Herzberg)
Schabti des Wah, Arbeiter
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Uschebtis gehören zu den bekanntesten Beigaben altägyptischer Bestattungen. Zuerst als Abbild des Lebenden verstanden, erweiterte sich ihre Funktion ab dem Ende des Mittleren Reiches um die eines Arbeiters für das Jenseits. Solche auf ihren Einsatz wartenden Feldarbeiter sind im Neuen Reich immer mumienförmig, wie der Uschebti des Feldarbeiters Wah. Es ist aus Kalkstein und von auffällig hoher Qualität. Die Hacken für die Feldarbeit sind, ebenso wie die Haarsträhnen und das Saatgutsäckchen auf dem Rücken nur in Schwarz aufgemalt. Die stellenweise sichtbaren roten Linien rühren von einer Vorzeichnung her. Vermutlich war das Stück unfertig verblieben. J. Moje
Schabti des Chonsu, Arbeiter am Platz der Wahrheit
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Als Stellvertreter für die jenseitigen Verpflichtungen des Grabinhabers wurden seit dem Mittleren Reich kleine Statuetten – meist in mumienförmiger Gestalt – in die Gräber gelegt. Sie waren die „Antworter“, die laut einem Totenbuchspruch, der sich häufig auf der Vorderseite der Statuetten befindet, auf göttliche Arbeitsaufforderungen antworten und diese entsprechend ausführen sollen. Das aus Kalkstein angefertigte, bemalte Uschebti des Chonsu stammt aus dem Grab des Sennedjem (TT 1) in Deir el-Medine. Es ist mumienförmig, mit einer langen, schwarzen Perücke und mit einem breiten Halskragen mit stilisierten, floralen Motiven geschmückt. Seine Arme sind über der Brust gekreuzt. In den halb plastisch ausgeformten, mit schwarzen Linien gerahmten Händen hält er eine Hacke und eine Schur. An den Schultern sind weitere Schnüre zu erkennen, die zu einem netzartig gemusterten Kornsack gehören. Seit dem Neuen Reich war es üblich, den Uschebtis die notwendigen Arbeitsgeräte für die Feldarbeiten mitzugeben. Auf dem mumienförmigen Körper sind zudem sieben Zeilen hieroglyphischer Inschrift mit schwarzer Tinte geschrieben. Die Inschrift benennt den Beamten der thebanischen Nekropole namens Chonsu, der Sohn des Sennedjem aus der 19. Dynastie. Zusammen mit anderen Familienangehörigen wurde Chonsu im Grab seines Vaters bestattet. I. Liao
Uschebti des Psammetich
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Ab der 26. Dynastie, der beginnenden Spätzeit, erfuhren die Uschebtis eine letzte größere Modifikation ihres Aussehens. Charakteristisch für Statuetten dieser Zeit sind der Rückenpfeiler und die Basis, welche vorher für Uschebtis nicht verwendet wurden. Die Körper sind jetzt immer mumienförmig, Aufseher in der „Tracht der Lebenden“ gibt es nicht mehr. Auch die Geräte (Hacke und Grabstock in den Händen, dazu ein mit einer Schnur über der linken Schulter getragenes Saatgutsäckchen) erscheinen von jetzt an fast immer in vergleichbarer Form. Man gewinnt den Eindruck, dass die neue Formensprache zentral initiiert und zügig kommuniziert worden sein muss. Die handwerkliche Fertigung ist bei vielen Stücken dieser Zeit besonders qualitätvoll. Der auf dem Körper eingravierte sogenannte Uschebti-Spruch verliert seine Vielfältigkeit und erscheint in einer stark standardisierten Form bis zum Ende der Spätzeit, in der die größte Varianz in Auslassungen und Fehlern vonseiten der in der Hieroglyphenschrift unerfahrenen Handwerker besteht. Der Spruch lautet hier: „Es werde erleuchtet der Osiris, Vorsteher der Schreiber des königlichen Mahls, Psammetich, geboren von Merit-Neith, gerechtfertigt. Er sagt: O diese Uschebtis, wenn man aufruft den Osiris, Vorsteher der Schreiber des königlichen Mahls, Psammetich, geboren von Merit-Neith, gerechtfertigt, um auszuführen jegliche Arbeit, die gemacht werden soll dort in der Nekropole, und wenn Schwierigkeiten bereitet werden dort einem Mann bei seinen Aufgaben: ‚Siehe, hier bin ich!‘, sollt ihr sagen. Wenn man euch aufruft jederzeit, um zu arbeiten dort, um zu begrünen die Felder, um zu bewässern die Ufer, um überzufahren Sand von Westen zum Osten und umgekehrt: ‚Siehe, hier bin ich!‘, sollt ihr sagen.“ Der Besitzer des hier gezeigten Uschebti mit Namen Psammetich, geboren von Merit-Neith („die von Neith Geliebte“), ist durch zahlreiche Statuetten bekannt, die weltweit über viele Sammlungen verstreut sind. Sein Grab wurde bereits 1863 offenbar nahezu unbeschädigt in Saqqara entdeckt, knapp hinter dem Jeremias-Kloster, zwischen Pyramide und Taltempel des Unas-Bezirks. Angelegt wurde es vermutlich in der Phase des Übergangs von der 26. zur 27. Dynastie. Anhand seiner Titel erfahren wir, dass Psammetich in der gehobenen Verwaltung tätig war. J. Moje
Uschebti des Hor-iret-aa
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Uschebti des Beamten des Tempels von Memphis Hor-iret-aa (Har-er-o).