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Objekttyp: Vase
Vase mit Hagebuttenzweigen
Kunstgewerbemuseum
Vase, farbloses Glas, innen lachsfarben, außen rotbraun überfangen, reliefiert geätzt. Auf rundem Stand schwach bauchig anschwellender Gefäßkörper, zur Mündung leicht vwerjüngt. Dekor: Hagebuttenzweige mit Früchten und Blättern. Sign.: in der unteren Wandungszone reliefiert geätzt "Arsall", unter dem Boden geritzt 14936 (Modellnr.) MAKR
Les Iris ("Toutes les âmes sont prêtes...")
Kunstgewerbemuseum
"Je nach Lichteinfall entwickelt die Vase ganz unterschiedliche Farbwirkungen, die von glühendem Orange-Rot über tiefdunkles Violett bis hin zu bernsteinfarbenen Brauntönen reichen. Iris- bzw. Schwertlilienpflanzen überziehen in asymmetrischer, lockerer Reihung die gesamte Wandung. In einem aufwändigen Verfahren wurden verschiedene Farbglasschichten in warmem Zustand überfangen und nach dem Erkalten des Glases partienweise, in unterschiedlicher Stärke, ausgeschliffen, so dass die jeweils darunterliegende Farbschicht durchscheint. Erst auf den zweiten Blick zu erkennen ist die feine Gravur auf der Vasenschulter, die sich umlaufend zwischen Blätter und Blüten verteilt. Sie gibt ein Zitat des belgischen Dichters Maurice Maeterlinck (1862–1949) wieder, einem prominenten Vertreter des Symbolismus: „Toutes les âmes sont prêtes, il faut cependant [que] l’une d’elles commence, pourquoi ne pas oser, être l’une qui commence“. Die genaue Botschaft bleibt rätselhaft und der Empfänglichkeit der Betrachter überlassen. Ist unsere Seele die eine bereite Seele, die es wagt zu beginnen? Schöpfer der Vase war Émile Gallé (1846–1904). Mit seinen „vases parlants“, den sprechenden Vasen, verstand er es virtuos, Naturmotive in der Materialsprache des Glases auszudrücken und symbolisch zu überhöhen. Inspirieren ließ er sich dabei von sino-japanischen Vorbildern, darunter chinesischen Glasvasen, von denen sich Beispiele im Berliner Kunstgewerbemuseum befanden. 1885 war Gallé eigens nach Berlin gekommen, um zwei Wochen lang die damals gerade neu erworbenen chinesischen Gläser aus der Sammlung des preußischen Diplomaten Max von Brandt im Kunstgewerbemuseum zu studieren." (Claudia Kanowski, in: Details! 100 Lieblingswerke im Kunstgewerbemuseum, Dresden, Berlin 2018, S. 180f.) ClKa
urnenförmige Vase mit floralem Dekor
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Kleine Urne - Silber vergoldet und nielliert. Aufsteigende Blüten an verschlungenen Ranken, getrieben und leicht graviert, der Grund nielliert. Am Rand und Fuß ein schmaler Blattsaum. MAKR
Vase mit Mohn
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand hochbauchiger Gefäßkörper mit eingezogener Schulter, kurzem Hals und konisch geweiteter Mündung. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. In der oberen Wandungszone rosa durchscheinend. Dekor: aus umlaufendem, unregelmäßig gezacktem Grund aufsteigende Mohnblumen mit Knospen und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert und mit Kopierstift geschrieben 2352. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 34 MAKR
Vase mit Pfingstrose
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß, anschwellender, zur Mündung verjüngter Gefäßkörper. Vorder- und Rückseite abgeplattet, Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: drei aufsteigende Stengel der Pfingstrose mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden mit Kopierstift geschrieben 14341/30 A Alexandria. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 40 MAKR
Vase mit Landschaft am See
Kunstgewerbemuseum
Auf kurzem rundem eingezogenem Fuß bauchiger, zur ovalen Mündung verjüngter Gefäßkörper, an Vorder- und Rückseite abgeplattet. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: umlaufende Uferlandschaft mit fliegenden Vögeln. Im Vordergrund drei Bäume, deren Baumkronen bis zur Mündung reichen. Im Hintergrund Bergkette mit Baumgruppen. Reliefiert geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 439. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 77 MAKR
Doppelhenkelvase mit Goldmalerei
Kunstgewerbemuseum
Doppelhenkelvase: Gebauchter, unten spitz zulaufender Gefäßkörper mit Trichterhals auf ansteigender Standplatte mit gedrücktem, senkrecht geripptem Hohlnodus. Dem Hals ist ein Wellenband umgeschmolzen. An der Gefäßschulter setzen zwei Henkel mit feinstem senkrechten Rippenrelief an, die sich über einen Knick ohrenförmig erweitern und von oben auf den umgeschlagenen Mündungsrand stoßen. Die Flächen überzieht radiertes Goldornament. Die Wandung beleben Ranken mit exotischen Vögeln, darunter ein Papagei, den Fuß schmückt Blattornament, den Hals unterhalb des Wellenbandes ein Volutenranken-Fries, dem über dem Band ein Fries einzeln gereihter Blattmotive antwortet. Ein Henkel zu zwei Dritteln, der Fuß zu drei Vierteln ergänzt. (Dreier 1989)
Vase mit Frauenschuh
Kunstgewerbemuseum
eintrag im Inventar: Vase; grünliches Glas, runde Standfläche; nach oben anschwellende Leibung, zum kurzen Hals allmählich wieder verjüngt. Dunkelgrüner Überfang. Ätzdekor: blühender Frauenschuh. Bez.: auf der Wandung geätzt "Arsall" MAKR
Vase mit Gartentulpen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit konisch geweiteter Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. In der unteren Wandungszone sowie an Schulter und Mündung violett durchscheinend. Dekor: drei blühende Gartentulpen mit Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung in Negativätzung: "Arsall"; unter dem Boden mit Kopierstift geschrieben 4774. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 45 MAKR
Vase mit Hortensien
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand konisch geweiteter Gefäßkörper. Ausgeätztes innen und außen milchig mattiertes Grundglas. Dekor: Hortensienstengel mit Blüten und Blättern, reliefiert geätzt. Binnenzeichnung z.T. in Nadelätzung. Sign.: Auf der Wandung reliefiert geätzt Arsall unter dem Boden geritzt 2122. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 24 MAKR
Vase mit Weinrankendekor
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit schwach eingezogener Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes, in der oberen Zone rosa durchscheinendes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund aufsteigende Weinrebe mit Trauben und Blättern, reliefiert geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 1734. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 62 MAKR
Vase mit Weinrankendekor
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß bauchiger (kugeliger) Gefäßkörper mit eingezogener Schulter und konisch geweiteter Mündung. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: Weinranken mit Trauben und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 535. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 61 MAKR
Vase mit geschnittenem Lotosblütendekor und Holzsockel
Kunstgewerbemuseum
Die eiförmige Vase besteht aus opakem türkisblauem Glas, das dickwandig mit opakem rot-braunem Glas überfangen (überstochen) ist. Der Dekor in poliertem Hochschnitt zeigt ein Relief aus einer großen Lotosblüte mit zwei Knospen in verschiedenen Entwicklungsstadien sowie eine fliegende Libelle, zwei Zweige und drei Blätter. Der Untergrund ist mit einem Flachrelief aus unregelmäßigen Zweigstrukturen und Durchbohrungen unterhalb des welligen Mündungsrandes dekoriert. Der Holzsockel besteht aus zwei zusammengesetzten Teilen und weist einen Schnitzdekor aus wasserartigen Wirbeln und Schaumkronen. Zu den frühen Erwerbungen des Berliner Kunstgewerbemuseums zählen auch Ostasiatika. Das Museum verstand sich damals als Vorbildersammlung und Ideengeber für die zeitgenössische Kunst(gewerbe)-Produktion. Von der Kunst und Ästhetik Ostasiens versprach man sich neue Impulse. Eine umfangreiche Sammlung japanischer und vor allem chinesischer Kunstwerke stammt aus dem Besitz des deutschen Gesandten in Peking, Max von Brandt (1835-1920). Die 1885 im Berliner Kunstgewerbemuseum anlässlich dieser Neuerwerbung ausgestellten chinesischen Überfanggläser beeinflussten die Glaskunst von Émile Gallé (1861-1904). Bezeichnung: Chinesische Schriftzeichen in vertikaler Anordnung in Liniengravur (auf halber Wandungshöhe) Lit.: Claudia Kanowski, in: Details! 100 Lieblingswerke im Kunstgewerbemuseum, Dresden, Berlin 2018, S. 180f.; Claudia Kanowski, "Das Kunstgewerbe sucht begehrlich nach frischen Motiven". Die Ostasiatika-Sammler Max von Brandt und Ernst Ohlmer im Kontext der Gründung des Berliner Kunstgewerbemuseums vor einhundertfünfzig Jahren, in: Matthias Weiß u.a. (Hg.): Wechselblicke. Zwischen China und Europa 1669-1907, Ausst. Kat. Kunstbibliothek SMB, Berlin, Petersberg 2017, S. 89.; Arthus Pabst: Chinesische Glasarbeiten, in: Kunstgewerbeblatt 1 (1885), S. 41, Abb. 2. ClKa
Gerippte Flaschenvase mit Scharffeuermalerei in fünf Farben
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: "Fayence Flasche gerippt und eingeschnürt auf Ringfuß weiß glasiert mit Blumen und Mustern bunt bemalt." Ein ganz ähnliches Stück bewahrte das Schloßmuseum unter der Inv. Nr. Lg 423. Beide Flaschenvasen sind seit dem II. Weltkrieg verschollen. vgl. Ch. Keisch/S. Netzer, "Schöne Künste und Manufacturen", 2001, Kat. Nr. 79 MAKR
Vase mit Hagebuttenzweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Standring nach oben anschwellender, zum kurzen schwach konisch geweiteten Hals allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Vorder- und Rückseite abgeplattet. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem gezacktem Grund aufsteigende Hagebuttenzweige mit Früchten und Blättern, reliefiert matt und blank geätzt Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Lusa"; unter dem Boden graviert 1224. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 97 MAKR
Vase mit Alpenveilchen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit schwach eingezogener Mündung allmählich wieder verjüngender Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund über dem Stand aufsteigende Alpenveilchen mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 4396. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 4 MAKR
Vase mit Fuchsienzweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß bauchiger, zur flachen Schulter verjüngter, an Vorder- und Rückseite abgeplatteter Gefäßkörper mit konisch geweitetem Hals. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund über dem Stand zwei aufsteigende Fuchsienstengel mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden mit Kopierstift geschrieben 9548. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 19 MAKR
Vase mit Haselnusszweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß bauchiger, zur flachen Schulter verjüngter, an Vorder- und Rückseite abgeplatteter Gefäßkörper mit konisch geweitetem Hals. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes , rosa durchscheinendes Grundglas. Dekor: Haselnußzweige mit Blättern und Früchten, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt "Arsall"; unter dem Boden graviert 15728/30 Bomb A. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 57 MAKR
Blauglasierte Urne mit Delphinhenkeln
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Zweihenklige Urne von Thon blauglasirt. Am Hals schuppenförmig, mit netzartigem Reifen um den Bauch, die Henkel als Delphin gebildet. Mit Vergoldung. Robbia-Waar. Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Vase mit umlaufender Uferlandschaft
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit konisch geweiteter Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: umlaufende Uferlandschaft mit Bäumen und Sträuchern im Vordergrund und Felsen im Hintergrund, reliefiert matt geätzt. Ohne Signatur. Unter dem Boden mit Kopierstift geschrieben Cairo Argentia (?) Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 80 MAKR
Vase mit Glockenrebe
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß bauchiger Gefäßkörper mit eingezogener Schulter, kurzem Hals und konisch geweiteter Mündung. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes, in der oberen Zone rosa duchscheinendes Grundglas. Dekor: aufsteigende Stengel der Glockenrebe mit Blüten und Blattwerk, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung zweifach reliefiert geätzt "Arsall". Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 22 MAKR
Vase mit Fuchsienzweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zur konisch geweiteten Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes, in der oberen Zone rosa durchscheinendes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund zwei aufsteigende Fuchsienstengel mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert mattiert geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 8468. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin. 1985, Kat. Nr. 18 MAKR
Vase mit Gartenhortensie und Trollblumen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand anschwellender, zur Mündung schwach eingezogener Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund aufsteigende Gartenhortensie und Trollblumen mit Blattwerk, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall". Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin 1985, Kat. Nr. 26 MAKR
Vase mit Fuchsienzweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit schwach eingezogener Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes, in der oberen Zone rosa durchscheinendes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund aufsteigender Fuchsienstengel mit Blüten, Knospen und Blättern, reliefiert matt geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall". Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 17 MAKR
Vase mit Hagebuttenzweigen
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellende zum kurzen Hals allmählich wieder verjüngte Wandung. Ausgeätztes, milchig mattiertes, rosa durchscheinendes Grundglas. Dekor: Hagebuttenzweige mit Früchten und Blättern, matt und glänzend reliefiert geätzt. Binnenzeichnung z.T. in Nadelätzung. Sign.: Auf der Wandung reliefiert geätzt Arsall.; unter dem Boden graviert 3745. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 51 MAKR
Vase mit Unterseemotiv (Schleierschwänze)
Kunstgewerbemuseum
Kugelige Vase mit tiefgeschliffenem Dekor aus Fischen (Schleierschwänzen) und Facetten. Violett getöntes Glas (sog. Alexandrit-Glas). // Auf der Unterseite eingravierte Firmenmarke: Moser, M, [Krug] M, im Oval, darüber weiteres Zeichen // ClKa
Vase mit Hortensien
Kunstgewerbemuseum
Auf rundem Stand nach oben anschwellender, zum kurzen Hals mit schwach eingezogener Mündung allmählich wieder verjüngter Gefäßkörper. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund aufsteigende Stengel der Gartenhortensie mit Blüten und Blättern, reliefiert matt geätzt Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden mit Kopierstift geschrieben 4552 II. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 25 MAKR
Vase mit Seetang
Kunstgewerbemuseum
Die Tiffany Glass & Decorating Company hatte mit ihren Gold-und Silberschmiedearbeiten Ende des 19. Jahrhunderts den Weltmarkt erobert. John T. Curran (1859–1933) kreierte für Tiffany luxuriöse Vasen, deren außergewöhnlicher Stil auf der Weltausstellung in Chicago 1893 größte Beachtung fand. Das Metropolitan Museum in New York erwarb zwei Objekte, ebenso das Kunstgewerbemuseum in Berlin. Curran hatte sich beim Entwurf an japanischer Kunst orientiert. Pflanzliche wie tiergestaltige Naturformen brachte er in eine neue rhythmische Anordnung und schuf Kompositionen fantastischer Art, die ganz in Stil des aufkommenden Art Nouveau waren. Bei der hier gezeigten Vase strudelt Seetang, in dem sich Perlen verfangen haben, um den balusterförmigen Gefäßkörper. STh
Vase mit Gloxinie
Kunstgewerbemuseum
Auf eingezogenem kurzem rundem Fuß bauchiger, zur flachen Schulter verjüngter, an Vorder- und Rückseite abgeplatteter Gefäßkörper mit konisch geweitetem Hals. Ausgeätztes, innen und außen mattiertes Grundglas. Dekor: aus umlaufendem Blattgrund über dem Stand aufsteigende Gloxinie mit Blüten und Blättern, reliefiert geätzt. Sign.: auf der Wandung reliefiert geätzt: "Arsall"; unter dem Boden graviert 15988/25 Bomb A. Wolfgang Hennig, Arsall, KGM Berlin, 1985, Kat. Nr. 23 MAKR
Vase mit Blütenblättern
Kunstgewerbemuseum
Louis Comfort Tiffany gründete 1879 seine erste Firma Louis C. Tiffany & Associated Artists für Innendekoration. Gleichzeitig experimentierte er mit der Herstellung von Glas und rief 1885 die Tiffany Glass Company ins Leben, welche mit kunstvolle Verglasungen, Lampen und Luxusgläser den Weltmarkt zu erobern begann. Bereits 1880 reichte Tiffany ein Patent für Glas mit metallischem Glanz ein, das quasi zu einem Markenzeichen von ihm werden sollte. Zusammen mit seiner weiteren Kunstglasproduktion wurde es unter dem Begriff „Favrile-Glas“ vermarktet. Die hier abgebildete Vase gehört zu jenen irisierende Gläsern. Kunstvoll erscheint der mit farbigen Kammwellen gezogenen Fond, über den in loser Ordnung wie Schatten wirkende Blütenblätter gleiten. Die grundsätzliche Behandlung des Glases, die unmittelbar am Glasofen erfolgte, war der Arbeit der Glasbläser in Murano verwandt. Die malerischen Effekte in der Glasmasse begeisterten die Zeitgenossen und Tiffany konnte auf der Weltausstellung in Paris 1900 große Erfolge erzielen. STh