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Objekttyp: Votivbild
EXVOTO von T. u. V. Mayr von Habertsweiler, am 13. August 1864.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Profilierte schwarze Rahmenleiste, Innenrand golden. In angedeutetem Raum kniet links der Mann, vor ihm halbwüchsiger Junge mit Todeskreuz. Zwölf Steckkissenkinder, alle mit Todeskreuz. Rechts kniet die Frau. Unten rechts: EXVOTO von T. u. V. Mayr von Habertsweiler, am 13. August 1864. Oben vor Lichtloch auf Wolkengirlande sitzende Mutter Gottes mit bekleidetem Kind, rechts ein Zepter haltend. Beide sind gekrönt. Linke untere Ecke nicht mehr leserliche Bleistiftaufschrift. Offensichtlich Darstellung der Wirkungen des "Rhesusfaktors".
EX VOTO.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Umnagelt mit glatter schwarzer Rahmenleiste. Auf grünlichgelbem Grund stehende Mutter Gottes, weiter blauer Mantel, in dem die Beine des weiß gekleideten Kindes verschwinden. Bei Maria keine Arme sichtbar. Auffallend die Tiara. Kind ungekrönt, in der Linken Apfel. Unten links Kalb, rechts EX VOTO. Von Vorbesitzer auf Fusswanderung durch Vorarlberg und anstroßendes Tirol 1920 gesammelt. Er gibt an: Katsch im Paznaun, im Atlas aber nur ein Katsch im Murtal. Vermutlich ist Paznaun richtig und Katsch irrtümlich.
Anna Nimerfall, Bauers Tochter von Hiegiessing der Pfarr Aukirchen, verlobte sich zu der Gnadenvollen Mutter zu Altenötting, wegen einen großen Unglück, weil sie ihr den 16ten July 1837 unvorsichtig eine Nadl in Hals gerent hat, die Doctor haben sie tief in Hals geschnitten und 2 Stund gearbeittet, die Nadl doch nicht herausgebracht, aber durch die Vorbitt Maria nach 3 Wochen von sich selbst glücklich heraus kommen, wie es noch zu sehen ist. Gott u. der seligsten Jungfrau Maria sey ewigen Danck gesagt. Anno 1837.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Aufgedübelte schmale Profilleiste. Hochformat. Oben vor Lichtloch auf Wolkenbank Schwarze Mutter Gottes, beiderseits roter Vorhang. Unten links Stube, angedeutet durch Fenster und Tür. Mädchen auf Stuhl, ein Doktor schneidet im Hals, ein anderer Doktor hält sie. In der Tür eine Frau. Rechts großes Schriftfeld: Anna Nimerfall, Bauers Tochter von Hiegiessing der Pfarr Aukirchen, verlobte sich zu der Gnadenvollen Mutter zu Altenötting, wegen einen großen Unglück, weil sie ihr den 16ten July 1837 unvorsichtig eine Nadl in Hals gerent hat, die Doctor haben sie tief in Hals geschnitten und 2 Stund gearbeittet, die Nadl doch nicht herausgebracht, aber durch die Vorbitt Maria nach 3 Wochen von sich selbst glücklich heraus kommen, wie es noch zu sehen ist. Gott u. der seligsten Jungfrau Maria sey ewigen Danck gesagt. Anno 1837. Auf der Rückseite Bleistiftvermerk: Unser liebe Frau von alten Etting wie ein Docktor ein Weibsbild in den Hals schneidet und ein Docktor haltet auf einen Stuhl fezt. Oben kleines, Mitte großes Nagelloch. Vom Vorbesitzer 1917 auf einer Fußwanderung gesammelt. Hiegiessing nicht im Ortsverzeichnis. Aukirchen vielleicht = Aufkirchen bei Fürstenfeldbruck.
SIXTUS shuester zu Otterfing uerlobt alhero einen oxen welcher shon 4 Tag uerlohren war Zu dem heiligen Siluest. S. Leonhard-S. Antony. Hatt in selber stund den oxen gefunden 1755
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat, vierpassig ausgesägt. Schmaler gemalter Rand. In der obere Hälfte auf gelbem Grund auf einer Wolkenbank drei Heilige. Links Leonhard mit Stab, Kette und Pferd, mittig auf einem Wolkenkissen Papst Sylvester mit Tiara, Doppelkreuzstab und Ochsen, rechts der Hl. Antonius. Als Attribut Buch?? Unter dem Oberstreifen der unteren Hälfte ein brauner Ochse zwischen Fichten, darunter schwarze Schrift auf weißem Feld: SIXTUS shuester zu Otterfing uerlobt alhero einen oxen welcher shon 4 Tag uerlohren war Zu dem heiligen Siluest. S. Leonhard-S. Antony. Hatt in selber stund den oxen gefunden 1755. Vorbesitzer erwarb das Bild 1917 auf einer Fußwanderung. Angabe Höhenkirchen-Siegertsbrunn von ihm.
1690 hat sich Andre Bichlmaier von H. Creitz bulach allhieher verlobt, das Ehr zum erste mal kein unglickh solle haben. 1699.
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Rahmenleiste außen schwarz, Innenkehlen Gold, Darstellung: linke obere Ecke Halbfigur des Leonhard mit Stab und Kette. Landschaft, in der Ferne Schneeberge. Links Kirche mit einigen Häusern. Im Vordergrund nach links fahrender Wagen mit vier schwarzen Rössern, Reiter in roter Jacke, auf dem Wagen fünf Mädchenpaare, hintenauf ein Mann, stehend, ebenfalls in roter Jacke. Pferde und Mädchen mit roten Blumen geschmückt. Unten links in Schwarz auf hellem Grund: 1690 hat sich Andre Bichlmaier von H. Creitz bulach allhieher verlobt, das Ehr zum erste mal kein unglickh solle haben. 1699. Vorbesitzer erwarb das Bild 1917 auf einer Fußwanderung. Angabe Höhenkirchen-Siegertsbrunn von ihm.
Franz Xauery thalhausser Cramer zu Erling und Eua dessen Ehefrau verlobten ihr Megdlein zu den H:H drey hostien und der Muetter Gottes weillen der Wagen iber den Fuess gegangen. 1754.
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Allseitig Rahmenrand - Rahmen durch Malerei vorgetäuscht. Darstellung: Oben in Wolkenloch die drei heiligen Hostien, daneben sitzende Mutter Gottes, in der Rechten Zepter, in der Linken das bekleidete gekrönte Jesuskind. Darunter auf Grasstreifen mit Kisten bepackter, vierrädriger Wagen, bespannt mit gesatteltem Pferd. Unter dem Wagen liegend junges Mädchen. Rechts kniendes Paar. Über dessen Köpfen je ein Kreuz mit Bleistift. Bleistiftaufschrift unlerselich. Unter Darstellung Schwarz auf Weiss: Franz Xauery thalhausser Cramer zu Erling und Eua dessen Ehefrau verlobten ihr Megdlein zu den H:H drey hostien und der Muetter Gottes weillen der Wagen iber den Fuess gegangen. 1754. Achtung! Ist die letzte Zahl richtig gedeutet? Auf Mittellinie Nagelloch und Nagelkopf. Von Vorbesitzer auf Fußwanderung 1917 gesammelt. Herkunftsangabe von ihm.
M. M. EXVOTO 1869 M. M.
Museum Europäischer Kulturen
Fast quadratisch mit schmaler Goldleiste. In den oberen Ecken auf Rasenstück knieender Mann bzw. Frau. Zwischen ihnen helles Feld mit Tabernakel mit den drei Heiligen Hostien, bekleidet mit blauem Mantel und Krone. Darunter: M. M. EXVOTO 1869 M. M. In unterer Bildhälfte fünf lange Tröge, die in Bildmitte in einem stumpfen Winkel zusammenstoßen. An diesen vier Sauen, fünf Pferde, zehn Rinder, acht Kälber, sechs Ferkel. Angabe des Vorbesitzers: Kloster Andechs. Seitenverkehrt abgebildet bei Almut Amereller, Votivbilder, S. 38. (Bevor es Museumsbesitz wurde).
Maria hilft weiter. 1914. J.L.
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Goldrahmen mit Glasscheibe. Kreuzstich mit grünem Garn auf weißem Stramin: Maria 19. J. L. 14 hilft weiter. Zwischen den Monogrammbuchstaben ist ein Projektil aufgenäht, sodass die Tafel als Bitte um Schutz während des Ersten Weltkrieges verstanden werden muss.
"Merci" vom Wallfahrtsort Lourdes/Frankreich
Museum Europäischer Kulturen
Schwarze polierte Marmortafel mit rückseitigem Metallständer. Vorderseitig runde schwarz-silberne Blechplakette mit dem Motiv der knieenden Bernadette vor der Madonna. Darunter Blechschriftzug "Merci" Die Marmortafel kann mit einer der vielen angebotenen Blechstreifen bestückt werden, die mit Widmungstexten versehen sind. Aus dem Devotionalienhandel in Lourdes.
Georg pärtzl von prugt peüfirstenfelt Ligt Zu frangfort Am Mähn schverlich An der Wassersucht Krancht Sambt andern Zuestendten verlobt sich Zu vnser L. frauen Auff den H, perg mit einer H. Mes Ist Ihm geholffen worden 1707.
Museum Europäischer Kulturen
Hochformat. Schmale, schwarze Wellenleiste. Obere 3 Bildviertel mit Darstellung. Angedeuteter Raum mit Boden aus roten und weissen Platten. Kniend Mann mit Rosenkranz, vor ihm der Hut. Vor dunkler Wand mit kleinem Fenster Himmelsloch mit Wolkengirlande. In diesem 3/4 Figur der Andechser Marienstatue. Mutter und Kind mit Krone und Zepter, Kind bekleidet. Unterstes Viertel schwarze Schrift auf Grau: Georg pärtzl von prugt peüfirstenfelt Ligt Zu frangfort Am Mähn schverlich An der Wassersucht Krancht Sambt andern Zuestendten verlobt sich Zu vnser L. frauen Auff den H, perg mit einer H. Mes Ist Ihm geholffen worden 1707. Herkunftsangabe des Vorbesitzers: Kloster Andechs.
Fenstersturz (Sturz zweier Handwerker vom Gerüst)
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Ein von einem Gerüst stürzender Mann. Unten eine flehende Frau, ein Mann mit Handwagen und zwei übereinander fallende Männer. Oben links Engel mit Trompete und Buch.
Voto a S. Lazzaro Lorezzo di Sonzo 1904.
Museum Europäischer Kulturen
Fast quadratisch. darstellung eines Mannes der mit einer Wunde am Fuß im Bett liegt und nach oben auf einem Heiligen, der in einer Wolke schwebt, zeigt.
Vom Arzt aufgegeben, welcher spricht: Es ist Milzbrand und kann von 100 kaum 1 oder 2 geheilt werden und doch im Spital gesund entlassen. 28. März 1910 Andreas u. Anna Prettenthaler.
Museum Europäischer Kulturen
Querformat. Votivbild im Querformat mit einer Inschrift: "Vom Arzt aufgegeben, welcher spricht: Es ist Milzbrand und kann vom 100 kaum 1 oder 2 geheilt werden und doch im Spital gesund entlassen. 28. März 1910 Andreas u. Anna Prettenthaler." Auf der linken Seite ist eine kranke Frau im Bett sitzend abgebildet. Obern rechts im Bild befindet sich die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm.