4 Ergebnisse
Objekttyp: Wadenwickel
Ethnologisches Museum
Wadenwickel von den Ainu. Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt. Es gibt verschiedene Arten von Ainu-Kleidung, die sich nach Material, Design und regionalen Merkmalen unterscheiden. Die Kleidung wird auch nach dem Alter und dem Geschlecht des Trägers sowie nach dem Anlass unterschieden. Einige Kleidungsstücke werden im täglichen Leben und bei der Arbeit getragen, während andere für Rituale bestimmt sind. Die frühere Alltagskleidung bestand aus Häuten und Fellen sowohl von Landtieren wie Bären, Rehen und Füchsen, als auch von Meeressäugetieren wie Robben, Seeottern und Pelzrobben und Fischhaut. Des Weiteren verwendeten die Ainu Baumrinden, Gras oder Baumwolle zur Herstellung ihrer Kleidung.
Ethnologisches Museum
Die Männer legten diese Beinlinge an, um beim Fahren mit den Hundeschlitten die Beine vor Kälte zu schützen. Für den breiten Saum unten wurde das Fell nach innen gedreht.
Ethnologisches Museum
Wadenstulpen/ Gamaschen aus Ulmenbastgewebe (attus) mit dunkelblauen eingewebtem Querstreifen aus gefärbtem Ulmenbastgarn. Darauf sind Stickereien aus hellblauem Baumwollgarn in Kettstich angebracht, in Form von Spiralmustern. Die Stulpen sind am Rand mit hellem Baumwollstoff eingefasst, der sich an den Enden in Bindebänder fortsetzt, zum Festbinden der Wickel an der Wade.
Ethnologisches Museum
Gamaschen aus Ulmenbastgewebe. Nesselgarn, dunkelblaues, hellblaues und weißes Baumwollgarn ist in Streifen eingewebt. Stickereien aus dunkelblauem und hellblauem Baumwollgarn. An drei Seiten mit dunkelblau- em Baumwollstoff eingesäumt. Zum Umbinden ist am Saum eine längere Schnur angenäht.