20 Ergebnisse
Objekttyp: Wandbehang
Museum Europäischer Kulturen
Leuchtend rot mit eingewebten bunten Streifen. An beiden Seiten eingeknüpfte Fransen.
Gartenbau
Museum Europäischer Kulturen
Gewebter Wandbehang mit Kette aus Leinen und Schuss aus Wolle/Leinen; Beiderwand. Der Behang wurde von Erika Tomuschat neu angefertigt. Er zeigt in drei untereinander angeordneten Reihen Menschen bei der Gartenarbeit. Die Motive wiederholen sich in jeder Reihe dreifach: Frauen mit Gießkanne und Harke, darunter eine Reihe Getreideähren; Frauen mit Korb bei der Obsternte, darunter eine Reihe Pflanzen; Männer mit Schaufel beim Baum pflanzen (von oben nach unten).
Hansekogge
Museum Europäischer Kulturen
Wandbehang aus leinenbindigem Gewebe mit synthetischem Anteil in Blau und Fransen am unteren Rand. Das darauf befindliche Motiv wurde in vorwiegend weißem Kreuzstich angefertigt mit einzelnen Akzentuierungen in rot und schwarz. Das Motiv zeigt ein Schiff, auf dem sich eine männliche und eine weibliche Person befinden, die sich an der Hand halten. Auf der linken Seite des Schiffes sitzt ein Hahn, der auch als Symbol der Wachsamkeit gilt. Auf der rechten Seite sitzt ein Hund als Symbol der Treue. Das Schiff wird oft als Heiratsmotiv verwendet, vermutlich in Anlehnung an das Sprichwort vom "Hafen der Ehe". Das Motiv iat angelehnt an die Darstellung einer Hansekogge auf einem Brautbettlaken aus Niederdeutschland. Die Vorlage wurde aus einem Buch über niederdeutsche Stickerei entnommen. Ruth Pydde war in der DDR als Zirkelleiterin tätig. Dabei arbeitete sie auch nach Vorlagen aus dem Museum. Die künstlerische Textilgestaltung in so genannten Textilzirkeln war Teil der staatlich geförderten Freizeitbetätigung in der DDR (damals „künstlerisches Volksschaffen“ genannt). Der Textilzirkel war eine Gemeinschaft textil interessierter Frauen (und Männer), die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um künstlerisch aktiv zu werden. Die Arbeiten entstanden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe.
Museum Europäischer Kulturen
Hellrote, dunkelrote, schwarze und moosgrüne Streifen. An beiden Schmalseiten kurze Leinenfransen.
Museum Europäischer Kulturen
Geknüpfter Wandbehang mit stilisierten, sternförmigen bzw. floralen Ornamenten. Motive in abwechselnder Farbgestaltung. Die Grundfarbe ist grün und die Motive sind in rosa, gelb und weiß gehalten. Ein 60 cm langes Bambusrohr dient als Aufhängung. In Fransen auslaufend. Der Wandbehang ist im Rahmen des staatlich geförderten "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR entstanden. Dies waren Gemeinschaften oder Einzelpersonen, die in ihrer Freizeit künstlerisch aktiv waren und Arbeiten in den unterschiedlichsten Techniken für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe fertigten.
Trachtenfigur "Schäferin"
Museum Europäischer Kulturen
Wandbehang mit Trachtenfigur "Schäferin" aus Baumwollgemisch in Kreppbindung. Das Motiv ist mittels Filmdruck in blau auf den Stoff gebracht. Es handelt sich um eine Lehrgangsarbeit des Thüringer Volkskunstzirkels. Solche Zirkel waren Teil des staatlich geförderten "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Es waren Gemeinschaften kreativ Interessierter, die sich regelmäßig in ihrer Freizeit trafen, um künstlerisch aktiv zu werden. Dabei entstanden Arbeiten in den unterschiedlichsten Techniken für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe.
Sandmännchen
Museum Europäischer Kulturen
Schlafsand. In der linken Hand hält der das Säckchen. Im Hintergrund ist links ein dreistöckiges Haus und rechts wartet sein Hubschrauber auf ihn. Der gelb/beigefarbene Wandbehang wurde schwarz bedruckt. Oben wird zum Anhängen durch angenähte Schlaufe ein Holzstab gesteckt, unten sind Fransen.
Arche Noah
Museum Europäischer Kulturen
Auf dem Wandbehang sind Tiere und die Arche Noah dargestellt. Die bunten Hintergrundstoffe verschiedener Art sind auf ungebleichten Leinenstoff appliziert. Es befindet sich oftmals mehr als ein Paar von einer Tierart auf dem Teppich. Aus jedem Lebensraum sind Arten dargestellt. Die Tiere sind aus diversen, teils gemusterten, Stoffen gefertigt und bestickt. Sie sind mit einem Material gefüllt und somit plastisch. Im rechten Teil befindet sich die Arche mit der Aufschrift "ARCE DE NOÉ", darin befinden sich auch Menschen. Auf dem Leinenstoff hinten befindet sich eine kleine aufgenähte Tasche.
Historisches Berlin
Museum Europäischer Kulturen
Wandbehang mit historischem Stadtkern von Berlin, u.a.: Stadtschloß, Altes Museum, Dom, Zeughaus, Humboldt-Universität, Brandenburger Tor und Unter den Linden; Im Vordergrund stilisierter Pferdewagen, am Himmel Fesselballon. Die Applikation in gedeckter Farbigkeit und mit vielen verschiedenen Stoffen wurde maschinell (Zick-Zack-Stich) auf den Textilgrund genäht. Die Rückseite ist mit grüner Seide gefüttert, der Rand des Behanges mit brauner Wolle umstochen.
Taubenpärchen
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem rechteckigen, dunkelroten Wollmischgewebe sind 7x8 Rapporte des volkskundlichen Motives "Taubenpäärchen an stilisierten Fantasieblüten" angeordnet. Oben ist ein ca. 2 cm breiter Tunnel, unten ein 13 cm breiter Tunnel genäht. Der Wandbehang ist eine Abschlussarbeit im Rahmen der Spezialschulausbildung zur Zirkelleiterin. Eine solche Stoffbahn wurde auch für die Arbeiterfestspiele in Suhl 1978 gedruckt. Die Ausbildung sowie die Zirkel waren Bestandteil des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Textilzirkel boten textil interessierten Frauen (und Männern) die Möglichkeit sich in ihrer Freizeit zu trefffen, um künstlerisch aktiv zu werden. Es entstanden textile Bild- und Gebrauchswerke, wie Wandbehänge und Modeentwürfe, in den unterschiedlichsten textilen Techniken. Die Arbeiten entstanden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe.
Makrameefantasie
Museum Europäischer Kulturen
Schnüre verschiedener Qualität und Farbe (Natur- und Rottöne) sind fantasievoll zu einem Wandbehang verknüpft und verwebt. Die Kettfäden bilden am unteren Ende ca. 40 cm lange Fransen. Als Halterung dient ein dunkel gebeizter Holzstab. Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Es entstanden textile Bild- und Gebrauchswerke, wie Wandbehänge und Modeentwürfe, in den unterschiedlichsten textilen Techniken. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.
Adam und Eva; Vertreibung aus dem Paradies (Garten Eden)
Museum Europäischer Kulturen
Der Teppich ist farblich zweigeteilt. Links sieht man Adam und Eva auf der Flucht aus dem Paradies (Garten Eden), dargestellt als farbige Menschen. Ganz unten ist die rote Schlange. Der Grundton ist dunkelblau. Die rechte Seite mit dem Baum der Erkenntnis und den im Paradies zurückgebliebenen Tieren befinden sich auf einem leuchtenden coelinblauen Grund. Ein Cherubin, ebenfalls schwarz, bewacht mit "flammendem" Schwert den Baum des Lebens (hell gewirkt), der die dunkle und die freundliche Seite teilt. Der Wandbehang wurde vermutlich in einer Missionsschule hergestellt.
Adam und Eva im Paradies (Garten Eden)
Museum Europäischer Kulturen
Der Wandbehang beschreibt in kindlichen Darstellungen Adam und Eva im Garten Eden. Zentrales Motiv sind Adam und Eva am Baum der Erkenntnis, Äpfel pflückend. Adam und Eva sind als farbige Menschen dargestellt. Rechts und links davon sind verschiedene Tiere eingewirkt, z. B. zwei Schildkröten, ein Hase, Fische, eine Antilope u.a.. Ebenfalls um den Paradiesbaum gruppiert sind Blumen und Bäume. Ein rotbrauner Grundton widerspiegelt die Farbe der Erde. Am oberen Rand befindet sich ein coelinblauer Himmel, rechts mit Mond und Sternen, links mit der Sonne und der Hand Gottes.
Adam und Eva im Paradies (Garten Eden)
Museum Europäischer Kulturen
Aus kindlicher Perspektive sind Adam und Eva als farbige Menschen im Paradies (Garten Eden) dargestellt. Der Grundton ist aus grüner Wolle gewirkt. Dargestellt sind ebenfalls Blumen und Tiere, z. B. Insekten, eine Schildkröte, ein Hase und drei Vierbeiner. Rechts im Hintergrund befindet sich der Baum der Erkenntnis und darüber ein Fluss mit Fischen und Enten. Am oberen Rand sind auf dunkelblauem Himmel, Sonne, Mond und Sterne, sowie eine Taube (Symbol Gottes ?) eingewirkt.
Fantasieornament, Textilzirkel Potsdam
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem dunkelblauen Köpergewebe ist im Hochformat ein fantasievolles volkskundliches Ornament mit verschieden farbigen Stoffresten unterschiedlicher Struktur und Qualität appliziert. Der Wandbehang hat ein schwarzes Futter und oben einen 17 cm breiten Tunnel. Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Aus einem Kleid einer früheren Modekollektion des Textilzirkels hat Jutta Lademann den Behang 1999 als Geschenk für Ursula Schweiger zum 80. Geburtstag gefertigt. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Es entstanden textile Bild- und Gebrauchswerke, wie Wandbehänge und Modeentwürfe, in den unterschiedlichsten textilen Techniken. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.
historische Gebäude im Park Sanssouci
Museum Europäischer Kulturen
Auf einem rechteckigen Stück weißem Baumwollgewebe mit handgenähtem Saum und Tunnel am oberen Rand sind verschiedenen historische Gebäude aus dem Park Sanssouci in Potsdam grün aufgedruckt. Bei den Gebäuden handelt es sich u.a. um das Neue Palais, das chinesische Teehaus, das Belvedere und das Schloss Sanssouci. Zur Abgrenzung ist ein heller brauner Ton aufgedruckt. Die Arbeit entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des "künstlerischen Volksschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die Arbeiten wurden für den privaten Gebrauch, als Auftragswerke oder für öffentliche Präsentationen und Wettbewerbe gefertigt.
Museum Europäischer Kulturen
Der Wandbehang wurde nicht fertiggestellt. Einige der Applikationen sind nicht festgenäht und daher mit Stecknadeln befestigt. Über die Applikationen ist ein schwarzer Tüllstoff gelegt. Auf dem Wandbehang sind sechs Friedenstauben in grau-gelb abgebildet und einige rote Sterne. Der Hintergrund ist in verschiedenen Rottönen gehalten. Auf der rechten Seite des Behangs ist das Datum 27.Oktober 1917 appliziert. Auf der linken Seite kyrillische Buchstaben. Das ganze Bild ist auf einen grauen schweren Stoff appliziert, der als Unterlage dient. Da der Wandbehang vermutlich eine Auftragsarbeit war, ist es möglich, dass er zum Jubiläum der Oktoberrevolution 1917 angefertigt wurde.
Winterbaum (?)
Museum Europäischer Kulturen
Der Wandbehang ist großflächig mit weißem geschöpftem Papier gewebsartig dekoriert. Dieses ist teilweise mit weißem Garn auf dem Stoff befestigt. Vor allem in der unteren Hälfte des Bildes sind einige blattförmige Stoffe auf den Behang appliziert in grau, schwarz und gelb. Der Wandbehang ist eingefasst in dunkle (Vlieseline?) als Rahmen.