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Objekttyp: Weihnachtspyramide
Museum Europäischer Kulturen
Weihnachtspyramide mit sechseckigem Grundriß und Drehtellern auf zwei Etagen, die von gedrechselten Säulen getragen werden. Das Flügelrad oben kann durch sechs Kerzen in Bewegung gesetzt werden. Beide Etagen und die Galerie sind mit kleinen Zäunen eingefaßt, die Drehteller tragen Figuren und Bäumchen, unten eine Bergparade.
Museum Europäischer Kulturen
Schlichte Stufenpyramide mit quadratischem Grundriß, auf den drei, von gedrechselten Säulen getragenen Etagen drehen sich gedrechselte Figuren und stilisierte Tannenbäume. Unten Krippenszene mit den Heiligen drei Königen. Die Ecken der Grundplatte werden von vier stilisierten Tannenbäumen geschmückt. Grundplatte auf kleinen Füßchen stehend und mit vier einsteckbaren Kerzenhaltern versehen.
Museum Europäischer Kulturen
Große dreistöckige Pyramide geschmückt mit künstlichem Tannengrün und Kerzen, innen Drehteller mit Zentralgruppe und Hirten, zwei Führer mit Kamelen, die Heiligen Drei Könige und Engel.
Museum Europäischer Kulturen
Neunstöckige Pyramide mit Krippenfiguren und Tierfiguren aus Holz; geschmückt mit Papiergirlanden und Kerzen.
Museum Europäischer Kulturen
Kleine Tischpyramide aus der Werkstatt von Arthur Gläßer aus Seiffen. Sie wird von drei Kerzen angetrieben. Die Achse des Flügelrades ist im Tannenbaum verborgen, an dessen Fuß sich die Drehscheibe mit Hirten und drei Schafen befindet. Ein schlichtes Krippenhaus in dem Maria, Josef und ein Esel an der Krippe Christi stehen, hat einen Stern am Giebel steht neben der eigentlichen Pyramide auf dem rechteckigen Grundbrett.
Globensteiner Pyramide
Museum Europäischer Kulturen
Diese von Rudolf Flemming (1874-1962) entworfene Weihnachtspyramide wurde ab 1901 in verschiedenen Größen und Ausführungen, beispielsweise mit Glockengeläut, von der Holzwarenfabrik Carl Ludwig Flemming in Globenstein (Erzgebirge) hergestellt. Das sechseckige Pyramidengestell gibt zwischen seinen gedrechselten Säulen den Blick auf vier Drehteller frei. Sie sind mit einer Jagdszene, der Flucht nach Ägypten, der Krippenszene und den Heiligen drei Königen sowie mit einer Schäferszene bestückt. Die gedrechselten und beschnitzten Figuren sind vollständig bemalt. Einige Szenen wurden durch so genannte „Massefiguren“ oder Zutaten aus Papier ergänzt und ebenfalls liebevoll bemalt. Sie erinnern an Figuren von Karl Müller (1879-1958), einem der bekanntesten Figurenhersteller des sächsischen Erzgebirges. Typisch für das Erzgebirge sind auch die kleinen gedrechselten Spanbäumchen auf der Pyramide. Oben bildet ein hölzernes Flügelrad den Abschluß. Entzündet man Kerzen in den 12 Kerzenhaltern der Pyramide setzt sich das Flügelrad durch die aufsteigende Wärme in Bewegung und mit ihm drehen sich die vier Teller und ihre Figuren.
Museum Europäischer Kulturen
Weihnachtspyramide eines Hobbybastlers, deren Form an die alten Berliner Weihnachtspyramiden des 19. Jahrhunderts erinnert. Über vier, etwas ungelenk geschwungenen Beinen erheben sich vier Etagen mit Figuren. Die unterste, unbeweglich Plattform ruht direkt auf den Beinen. Sie zeigt eine Krippe mit Christi Geburt, Joseph, drei Könige, Hirten, Esel, Kamele, Schafe, Ziegen, Felsen mit Adler und Löwe, Wasserträger, Palmen. Die Figuren sind größtenteils von Hand geschnitzt, nur für Maria und das Christkind wurden handelsübliche Puppen verwendet. An dieser unteren Ebene setzen vier Streben an, die in einem kronenartigen Kopfstück enden. Die Streben sind mit ausgesägten Tannenzweigen bestückt und nehmen je drei gedrechselte Kerzenhalter auf. Zwei der oberen Kerzenträger sind figural ausgearbeitet, einer als Fischweibchen und der andere in Form eines Vogels. Zwischen den Streben und mit der Mittelsäule verbunden gibt es drei Etagen mit Drehscheiben. Auf einer sind Hänsel und Gretel bei der Hexe, die Tiere im Walde, sowie einige Bäume zu sehen. Die nächste Etage zeigt eine Winterlandschaft mit Schlittenpartie, drei verschiedene Pferdeschlitten, einen Skiläufer und einen Handschlitten. Auf der obersten Etage gibt es einen Weihnachtsmann mit Hampelmann und Rute, sowie Engel Gabriel mit Harfe, dazwischen stehen drei gedrechselte erzgebirgische Engelfiguren mit Musikinstrumenten. Zur Pyramide gehört ein Flügelrad mit acht Flügeln, die jeweils mit einem Stern bemalt sind. Über dem Flügelrad bildet ein mehrfach zusammengesetzter Holzstern die Pyramidenspitze.
o.T. [Pyramidenhaus]
Museum Europäischer Kulturen
schlichte Weihnachtspyramide mit weißer, quadratischer Grundplatte und vier Kerzenhaltern. Drehscheibe mit gedrechselten Figuren und grüner Einzäunung, darüber dachähnlicher Aufbau aus bemaltem Sperrholz, der vom Flügelrad überragt wird.
Museum Europäischer Kulturen
Weihnachtspyramide mit nierenförmiger Grundplatte, darauf zwei geschnitzte Tannebäume und eine Futterkrippe sowie drei Rehe auf einem Drehteller. Die Führung des Flügelrades wird von drei gedrechselten Stäben gehalten. Flügelrad und Drehteller können von zwei Kerzen in Bewegung gesetzt werden.Das Holz der Pyramide ist überwiegend naturbelassen bzw, farblos lackiert, nur wenige Details (Krippe, Rehnasen) sind farbig gefaßt.
o.T. [Weihnachtspyramide der Familie Fritzsch]
Museum Europäischer Kulturen
Perlenieretagige Drehturmpyramide mit Säulen und blauem Flügelrad. Den oberen Abschluss der Etagen bildet eine der Dresdener Frauenkirche nachgebildetes Gebäude mit goldener Kuppel und vier kleineren Türmchen. Die Figuren - sie wurden vermutlich von Karl Müller gefertigt - befinden sich auf den vier Drehtellern. Auf dem Sims der oberen Etage stehen vier Engel. Die Simse der Etagen darunter sind mit Spanbäumen und Figuren des Waldmanns und der Waldfrau bestückt. Eine Figur (vermutlich eine Waldfrau) fehlt. Die Pyramide steht auf vier gedrechselten weißen Holzfüßchen. Die Flächen der Simse sind grün, die Kanten golden gestrichen. Die Säulen, Säulenverkleidung, die Drehteller und die Verkleidung der Mittelachse sind ebenfalls mit weißer Lackfarbe gestrichen. Die Flügelradspitze ist blau gestrichen und kann 12 Flügel aufnehmen. Sie wurde lose mitgeliefert und passt offenbar nicht mit in den Verpackungskaton. Als Lichterhalter wurde ein Karton ("Exklusiv" Familienanzeigen lgd. von 1975) mit der Aufschrift "Lichterhüllen" mitgeliefert. Darin befinden sich zahlreiche Lichterhalter aus Metall, wie sie auch für Weihnachtsbäume verwendet werden. Viele tragen die Aufschrift "DRP". An einigen Säulenverkleidungen der Pyramide gibt es kleine Aussparungen unter den Simsen, die auf evtuelle ursprünglich vorhandene ansteckbare Licherhalter hinweisen. An diesen Stellen weist die Grundplatte z.B. auch Abnutzungsspuren auf. In einem orangefarbenen Schuhkarton (Depéche) wurden die Flügel mitgeliefert. Der Karton trägt die Handschrift Aufschrift Pyramide Onkel Ewald: Kerzenhalter und Flügel. Die Flügel sind aus Sperrholz und blau gestrichen. Auf einer Seite wurden kleine silber- und goldfarbene Sterne aufgemalt. Die Figurendarstellungen auf den vier Etagen zeigen unten: einen Bergaufzug, darüber eine Anbetungsszene an der Krippe mit den Heiligen Drei Königen, darüber eine Hochzeitsgesellschaft mit Pfarrer (Seiffener Hochzeitszug?), auf der obersten, mit Figuren bestückten Etage sind zwei Tanzpaare und zwei Schaukelpferdreiter zu sehen (ein Pferdekopf fehlt).
Moses
Museum Europäischer Kulturen
Weihnachtspyramide "Moses" 2010 entwickelt von Daniel Kneisz in Weimar. Maria, Josef und das Kind, Hirten, Schafe, Hl. drei Könige, Moses, mit Gesetzestafeln am Berg Sinai, Jesus hält Bergpredigt, trompetende Engel, Kreuz unter dem Flügelrad von dem sich Goldfäden zur Krippe hinziehen.
Engel Weltall haltend
Museum Europäischer Kulturen
Die Weihnachtspyramide "Engel Weltall haltend" von Dieter Huch entstand in den Jahren 2008-2011 im erzgebirgischen Zwönitz. Charakteristisch für Huch ist der ihm eigene Stil der Engel und das harmonische Spektrum der Bemalung. Ganz selbstverständlich fügen sich hier alte und neue gedrechselte Figuren zu einer Pyramide zusammen.
Cunersdorfer Ortspyramide
Museum Europäischer Kulturen
Pyramide ein Form eines Turmes mit Mundlöchern, die einen Schachteingang symbolisieren. Der Sockel verkleidet den Motor zum Antrieb der Drehachse, darüber befinden sich vier Etagen mit Rindenaufbauten und Beleuchtung. Auf den vier Drehtellern sind insgesamt 20 farbige Figuren in Flachschnitzerei angebracht. Über einen Metallkegel bildet ein Flügelrad aus Leichtmetall den oberen Abschluß der Pyramide. Die Pyramide wurde von 1962-1964 erbaut und stand bis jedes Jahr vom 3. Advent bis in den Januar hinein an der Dorfstr. Ecke Karlsbader Str. Im Jahr 2001 wurde sie durch eine Pyramide mit Krippendarstellung ersetzt.
o.T. [Weihnachtspyramide der Familie Kohl/Beer]
Museum Europäischer Kulturen
Zweietagige Drehturmpyramide mit Säulen und einem Flügelrad aus Pappe. Die Figuren befinden sich auf den beiden Etagen sowie auf dem Sims der Kuppel und eine unter dem Flügelrad. Der genaue Aufbau der Pyramide und die einzelnen Figuren sind in der zur Pyramide gehörigen Dokumentation beschrieben.
o.T. [mit Rehen und Waldleuten]
Museum Europäischer Kulturen
Zwei-etagige Weihnachtspyramide mit geschnitzten Rehen, Waldarbeiterfiguren und Spanbäumen aus dem Erzgebirge. Das Flügelrad mit seinen zehn Flügeln kann durch sechs Kerzen in Bewegung gebracht werden.
o.T. [Pyramidenhaus]
Museum Europäischer Kulturen
Weihnachtspyramide in Hausform, quadratische Grundplatte mit vier Kerzenhaltern aus Holz, Drehscheibe mit Reifentieren (Schafe und Schweine) bestückt und von grünem Gitterzaun eingefaßt. Flügelrad fehlt.
großes Flügelrad
Museum Europäischer Kulturen
Flügelrad aus Aluminium mit Drehteller und Verlängerung (Galerie-Regal) aus Edelstahl. Durch ein Spezialgelenk dreht sich das gesamte Flügelrad samt Teller bei geringem Luftzug. Dem Flügelrad liegt ein Zertifikat mit der Nr. 56/12 bei, darauf wird auf die Auszeichnungen Form 2009 in Frankfurt und Tradition und Form 2009 hingewiesen. Gestaltung: Betty und Matthias Hillig aus Görbersdorf
Museum Europäischer Kulturen
Sechseckige Weihnachtspyramide mit vier, nach oben hin kleiner werdenden Plattformen, bestückt mit Figuren von Karl Müller. Die Pyramide steht auf sechs stufenförmigen kleinen grünen Sockeln, jede der in den Farben gelb und grün gehaltenen Plattformen ist von einem niedrigen grünen Zaun begrenzt. In der Mitte zwischen den Säulen hängt jeweils ein kleines goldfarbenes Glöckchen. Durchgehender Mittelstab, an der untersten und der dritten Ebene sind je sechs rote Kerzenhalter angebracht. Oben ein kronenartiger, goldener Aufsatz mit einer roten Kugel in der Mitte, grünes Flügelrad mit aufgeklebten goldenen Sternen geschmückt.