3 Ergebnisse
Objekttyp: Wirkerei (Flachgewebe)
Museum für Islamische Kunst
Vollkommen erhaltener Seidenteppich. Auf einem mittlerweile verblassten grün-beigem Grund ist zentral ein Medaillon zu erkennen. Das Medaillon weist einen vegetabilen Umriss auf und ist mit kreuzförmig angeordneten Blütenstauden gefüllt, u.a. mit Granatapfelblüten, Schwertlilien und Nelken. Ein filigranes, verblasstes Spiralrankenmotiv mit verschiedenen Blüten und Gabelblättern umgibt das Medaillon. Die Zwickel bestehen aus einem Viertel Medaillon, mit gleichem Umriss, aber mit drei Blütenstauden gefüllt. Die Hauptbordüre ist mit einer Blütenranke verziert, während die Nebenbordüren Wellenranken und Rosetten aufweisen.
Museum für Islamische Kunst
Schmaler Wirkteppich aus sogenanntem Utrechter Plüsch (Velours d’Utrecht). Ein rotgrundiges ovales Mittelfeld wird von sich überlagernden hellgrauen Gabelblattranken eingefasst.
Padischah-Wirkerei
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener dünner Teppich. Auf einem weißen Grund des Feldes ist zentral ein grün-grundiges spitzovales Medaillon zu erkennen, in dem eine fliegender Phönix und ein Drache dargestellt sind, die von Blumenstauden und Pflanzen umgeben sind. Die Spitzen des Medaillons werden durch eine querformatige Kartusche und einen schildförmigen Anhänger verlängert. Die Zwickel bestehen aus jeweils einem Viertel-Medaillon mit der Form des zentralen Medaillons und sind jeweils mit einem dunkelblauen Fabelwesen auf rotem Grund gefüllt. Der weiße Zwischenraum ist mit einer filigranen Blütenranke versehen, die aus Rosett- und Palmettblüten besteht. Vier Fasane sind zwischen der Ranke abgebildet. Vier angeschnittene querformatige Kartuschen weisen das Wort Padischah auf, welches eine Bezeichnung für den persischen Kaiser, bzw. Fürsten war. Es kann daher als prestigeträchtiges königliches Geschenk gedient haben. Das Feld ist von einer Hauptbordüre umfasst, die aus Kartuschen mit Raubkatzendarstellungen und Vierpassmedaillons mit Fratzen verziert ist. Kartuschen und Medaillons wechseln sich ab und sind von Blütenranken umgeben. Die Nebenbordüren sind mit Blättern und Blüten versehen. Anders als bei den Knüpfteppichen besitzt dieser Teppich keinen Flor, also keine Knoten. Die Technik wird als Wirkerei bezeichnet, da die Schüsse verzahnt werden und die Konturen daher mit etwas Abstand leicht unscharf wirken. Der Teppich stammt aus dem Besitz der Kaiserin Friedrich, vormals Prinzessin Victoria von Großbritannien (1840 -1901).