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Objekttyp: Zierrat (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem Dekor. Das doppelwandige Schmuckstück gehört mit I. 4942, I. 4943 und I. 4944 zu einem mehrteiligen Zierbesatz, der als Diadem oder Gürtel interpretiert wurde. Er besteht aus einer rechteckigen Platte, die an beiden Seiten zweifach eingezogen ist. Sie ist mit Friesen aus S-förmigen Schlaufen gerahmt und mit demselben Dekor aus winzigen Kordeldraht-Spiralen verziert. Den oberen und unteren Abschluss bilden fünf von Spiralen eingefasste Rauten mit Ösen. An den Schmalseiten sind vier Flächen in Form arabischer Buchstaben ausgespart, die allerdings keine identifizierbaren Wörter ergeben. Die Mittelachse ist, wie bei den übrigen Teilen, durch zwei Buckel aus Drahtschlaufen betont, die eine jetzt leere Fassung für einen Schmuckstein flankieren. Die Unterseite ist unverziert. Durchbohrungen an den beiden eingezogenen Stellen und winzige Ösen am oberen und unteren Rand zeigen, dass die vier Platten untereinander verbunden und wahrscheinlich auf einem Stoff oder Leder aufgenäht waren.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem Dekor. Das doppelwandige Schmuckstück gehört mit I. 4941, I. 4943 und I. 4944 zu einem mehrteiligen Zierbesatz, der als Diadem oder Gürtel interpretiert wurde. Er besteht aus einer rechteckigen Platte, die an beiden Seiten zweifach eingezogen ist. Sie ist mit Friesen aus S-förmigen Schlaufen gerahmt und mit demselben Dekor aus winzigen Kordeldraht-Spiralen verziert. Den oberen und unteren Abschluss bilden fünf von Spiralen eingefasste Rauten mit Ösen. An den Schmalseiten sind vier Flächen in Form arabischer Buchstaben ausgespart, die allerdings keine identifizierbaren Wörter ergeben. Die Mittelachse ist, anders als bei den übrigen Teilen, durch zwei jetzt leere Fassungen für einen Schmuckstein betont, die einen Buckel aus Drahtschlaufen flankieren. Die Unterseite ist unverziert. Durchbohrungen an den beiden eingezogenen Stellen und winzige Ösen am oberen und unteren Rand zeigen, dass die vier Platten untereinander verbunden und wahrscheinlich auf einem Stoff oder Leder aufgenäht waren.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem Dekor. Das doppelwandige Schmuckstück gehört mit I. 4941, I. 4942 und I. 4944 zu einem mehrteiligen Zierbesatz, der als Diadem oder Gürtel interpretiert wurde. Er besteht aus einer rechteckigen Platte, die an beiden Seiten zweifach eingezogen ist. Sie ist mit Friesen aus S-förmigen Schlaufen gerahmt und mit demselben Dekor aus winzigen Kordeldraht-Spiralen verziert. Den oberen und unteren Abschluss bilden fünf von Spiralen eingefasste Rauten mit Ösen. An den Schmalseiten sind fünf Flächen in Form arabischer Buchstaben ausgespart, die allerdings keine identifizierbaren Wörter ergeben. Die Mittelachse ist durch zwei Buckel aus Drahtschlaufen betont, die eine jetzt leere Fassung für einen Schmuckstein flankieren. Die Unterseite ist unverziert. Durchbohrungen an den beiden eingezogenen Stellen und winzige Ösen am oberen und unteren Rand zeigen, dass die vier Platten untereinander verbunden und wahrscheinlich auf einem Stoff oder Leder aufgenäht waren.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Zierrat aus Silber mit vergoldetem und graviertem Dekor. Der scheibenförmige Schmuck besteht aus einer runden Platte, deren Rand mit dreizehn Halbkugeln besetzt ist. Das Innere des Kreises ist vergoldet; darauf erscheint ein plastisch gearbeitetes, nach rechts gewandtes Perlhuhn, dessen Körperdetails graviert und punziert angegeben sind. Auf der Unterseite befinden sich drei von ursprünglich vier Ösen zum Aufnähen oder Befestigen. Ob es sich bei der Zierscheibe zusammen mit seinem Gegenstück I. 87/63 b und weiteren, fast identischen Stücken in anderen Museen um Gürtelbeschläge oder Pferdeschmuck handelt, ist ungewiss. Perlhühner sind in der sasanidischen Kunst beliebte Motive, die in verschiedensten Materialien wiedergegeben wurden.
Museum für Islamische Kunst
Goldener Zierbesatz mit gelötetem filigranem und granuliertem Dekor. Die rechteckige Platte ist auf der Oberseite mit Kordeldrähten und Granalien verziert. Drei Granalienreihen betonen die Mittelachse, in deren Zentrum ein jetzt verlorener Stein gefasst war. Die Flächen zu beiden Seiten sind in dreizehn schmale Dreiecke unterteilt, deren Spitzen in kleinen Ringösen enden. Die Rückseite ist ähnlich, aber nur mit aufgelegten Kordeldrähten verziert. Bei dem Schmuckstück handelt es sich wohl um einen Schieber für dreizehn Schnüre, die so in gleichmäßigem Abstand gehalten werden konnten. Ob es sich um einen Besatz, Gürtelteile oder etwas anderes handelt, ist unklar. Eine sehr ähnliche, aber einfachere Platte für zwölf Schnüre ist I. 4939.
Museum für Islamische Kunst
Goldener Zierbesatz mit filigranem und gelötetem Dekor. Das kleine Schmuckstück ist als dreizehnzackiger Stern gearbeitet, dessen Zacken mit doppeltem Kordeldraht gefasst und mit kleinen Spiralen aus Kordeldraht gefüllt sind. Das runde Mittelfeld ist von einem Perlkranz eingefasst, auf den zwei konzentrische Kreise von spiralförmigen Kordeldrähten folgen. Im Zentrum war ursprünglich ein runder Stein in einem kleinen Perlkranz eingelassen; davon ist jedoch nur noch die Klebemasse aus Wachs erhalten. Alle Zacken haben kleine Ösen auf der Rückseite, mit denen das Schmuckstück auf eine Unterlage aufgenäht werden konnte. Auf der glatten Rückseite zeichnen sich mehrere konzentrische Kreise ab.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem Dekor. Das doppelwandige Schmuckstück gehört mit I. 4941, I. 4942 und I. 4943 zu einem mehrteiligen Zierbesatz, der als Diadem oder Gürtel interpretiert wurde. Er besteht aus einer rechteckigen Platte, die an einer Seite zweifach eingezogen ist und an der anderen Seite eine dreieckige Abschlussplatte hat. Beide Teile sind mit Friesen aus S-förmigen Schlaufen gerahmt und mit demselben Dekor aus winzigen Kordeldraht-Spiralen verziert. Den oberen und unteren Abschluss bilden fünf von Spiralen eingefasste Rauten mit Ösen. An den Schmalseiten sind vier Flächen in Form arabischer Buchstaben ausgespart, die allerdings keine identifizierbaren Wörter ergeben. Die Mittelachse ist durch zwei Buckel aus Drahtschlaufen betont, die eine jetzt leere Fassung für einen Schmuckstein flankieren. Die Unterseite ist unverziert. Durchbohrungen an den beiden eingezogenen Stellen und winzige Ösen am oberen und unteren Rand zeigen, dass die vier Platten untereinander verbunden und wahrscheinlich auf einem Stoff oder Leder aufgenäht waren.
Museum für Islamische Kunst
Goldener Zierbesatz mit gelötetem und granuliertem Dekor. Die rechteckige Platte ist auf der Oberseite mit Kordeldrähten und Granalien verziert. Drei Granalienreihen betonen die Mittelachse, die mit drei rund gefassten, jetzt verlorenen Steinen besetzt war. Die Flächen zu beiden Seiten sind in zwölf schmale Dreiecke unterteilt, deren Spitzen in kleinen Ringösen enden. Die Rückseite ist unverziert. Bei dem Schmuckstück handelt es sich wohl um einen Schieber für zwölf Schnüre, die so in gleichmäßigem Abstand gehalten werden konnten. Ob es sich um einen Besatz, Gürtelteile oder etwas anderes handelt, ist unklar. Eine sehr ähnliche, aber aufwendiger gearbeitete Platte für dreizehn Schnüre ist I. 4939.
Museum für Islamische Kunst
Aus Elfenbein geschnittenes Objekt: es besteht aus einem glatten runden Plättchen und einem Stift. Wofür das Objekt benutzt wurde, ist unklar – vielleicht als Gewand- oder Haarschmuck?
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold mit filigranem und gelötetem Dekor, einem gefassten Türkis, Perlen und Granatanhängern. Das kegelförmige Objekt mit seiner mondsichelförmigen Bekrönung und mehreren Schmuckanhängern diente ursprünglich als Zierspitze einer Frauenhaube. Im unteren Drittel ist die Spitze durch Kordeldraht in Segmente unterteilt, die wiederum durch aufgelegte Drähte in Tropfen-, Sichel- oder Kreisform verziert sind. Zwischen den Segmenten erscheinen jeweils acht und neun Ösen übereinander, in denen ursprünglich Perlenkettchen befestigt waren. Die bekrönende Mondsichel ist ebenfalls mit Kordeldraht betont. An ihrer Unterseite hält eine Öse einen kleinen Ring mit einem Anhänger aus verschiedenen Golddrähten. An ihm ist ein gefasster Türkis befestigt, der von winzigen Saatperlen umgeben ist. Darunter sind dreimal drei Golddrähte mit aufgefädelten Perlchen und Granaten unregelmäßiger Form eingehängt. Zur Befestigung der Spitze auf einer Stoffhaube dienten die vier Durchbohrungen am unteren Rand des Kegels. Vergleiche mit Grabfunden aus dem Nordkaukasus erlauben die Identifizierung und Datierung dieses kostbaren Schmuckstückes.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold. Der leicht gebogene Besatz gehört zu einer Gruppe von fünf gleichartigen Schmuckstücken (I. 898 a – e), die wohl als Verzierung eines Gürtels dienten. Alle zeigen denselben Dekor, nämlich einen Drachen mit verschlungenem Leib. In der oberen Spitze des Besatzes ist der Drachenkopf erkennbar mit Auge und schmalem Maul, in der unteren Spitze die Hintertatze. Fell und anatomische Details sind durch punzierte Striche wiedergegeben. Auf der Rückseite sind zwei lange Haken aus Golddraht befestigt, mit denen der Besatz auf dem Ledergürtel festgesteckt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Zierrat aus Bergkristall mit geschnittenem und geschliffenem Dekor. Das annährend kugelförmige Objekt ist vertikal durchbohrt und außen in acht vertikale Rippen geschliffen. Diese verlaufen nicht alle exakt parallel. Auf einer Seite sind zahlreiche kleine Ausbrüche. Vermutlich handelt es sich um einen Zierknauf für ein Möbelstück oder ein Geländer.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierbesatz aus Gold mit Drahtauflage. Das kegelförmige Objekt hat einen als Rosette gestalteten Rand, deren sechs Blätter mit tordiertem Golddraht betont sind. An der Unterseite befindet sich eine Öse, mit der das Schmuckstück befestigt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Massiver gegossener Aufsatz oder Griff. Das schwere Objekt hat eine geschwungene Form und ist mehrfach eingezogen; den oberen Abschluss bildet ein runder Knauf. In der Unterseite ist eine Bohrung erkennbar. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Blau glasierter Würfel, der aus einer Kirche in Sewastopol stammt. An vier Seiten findet sich das gleiche symmetrische florale Dekorelement. Der flache Boden weist einen kreisförmigen, die Decke eine halbkugelförmige Vertiefung mit blauer Glasur auf. Die Verwendung dieses Objektes ist unklar.
Museum für Islamische Kunst
Geschnittener Zierrat aus Nephrit mit eingelegtem und gefasstem Dekor aus Gold und Glas. Der mondsichelförmige Stein ist auf einer Seite mit rechteckigen Steinen aus rotem Glas verziert: drei größere und zwei kleinere Glassteine (einer fehlt) sind in rosettenförmigen Fassungen aus Goldblech eingelassen und mit feinen Golddrähten verbunden. Vermutlich handelt es sich um Schmuck für einen Sattel oder anderes Pferdezubehör.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Haken mit plastisch dekoriertem Kopf aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Der dekorative Kopf des nadelartigen, in seiner gebogenen Form gegossenen Hakens mit rechteckigem Querschnitt besitzt eine von Riefen abgesetzte Verdickung und einen vierzackigen, kronenartigen Abschluss. Der genaue Fundort im Stadtgebiet von Ktesiphon ist nicht überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Silber mit filigranem und punziertem Dekor. Die runde Platte ist mit sechs mandelförmigen, plastisch ausgearbeiteten und von einem Perlkranz eingefassten Buckeln besetzt. Zwischen diesen erscheinen symmetrische Blütenstauden mit kleinen Rosetten vor punziertem Grund, die außen von einem Kreis aus großen Perlen gefasst sind. Den äußeren Rand der Platte bilden Kordeldrähte, zwischen denen ein Flechtband verläuft. In der Mitte der Platte erhebt sich eine halbkugelige Verzierung aus Drahtgeflecht, gefüllt mit Schlaufen aus Kordeldraht. Bei dem Silberobjekt handelt es sich um eine Kopfplatte, wie sie zur Brautausstattung in Teilen des Osmanischen Reiches gehörte.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus einer Kupferlegierung. Der Zierrat hat die Form einer achtblättrigen Rosette, die in der Mitte durchlocht ist. Die Mitte sowie die Konturen der einzelnen Blätter sind durch kleine Strichlinien betont. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Plättchen aus einer Kupferlegierung in Form einer elfblättrigen Rosette mit einem kleinen Loch in der Mitte und am Rand. Vermutlich diente das Objekt als Besatz oder Beschlag und war aufgenäht oder mit einem Stift befestigt. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Zierrat aus einer gegossenen Kupferlegierung in Form eines flachen Metallbandes. Das ringförmig gebogene Band ist auf der Unterseite glatt und auf der Oberseite mit einem Tierfries aus stark überlängten Löwen (?) verziert. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Massiver Zierrat aus einer gegossenen Kupferlegierung. Das glockenförmige Objekt ist am unteren Rand horizontal geritzt. Vermutlich handelt es sich um einen Griff oder Aufsatz. Das Objekt stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Flächiger, eventuell einst als Griff- oder Möbelbesatz dienender Ring aus einer bronzeartigen Kupferlegierung. Eine Oberfläche ist durch vier umlaufende konzentrische Riefen profiliert. Die gegenüberliegende Seite weist Kreisaugendekore zwischen schräg gesetzten Strich- bzw. Kerbpaaren auf. Der Ring fand sich bei den Ktesiphon-Grabungen auf dem sogenannten Pulvermühlenhügel im oberen Schutthorizont und war damit bereits einem Befundzusammenhang entzogen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Zierrat in Form einer Kanne. Das Objekt imitiert eine kleine bauchige Kanne mit schnabelförmigem Ausguss und einer Wulst um den Hals. Der Henkel ist verhältnismäßig groß und mehrfach geschwungen. Der Boden ist stark geglättet.
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Getriebener Zierrat aus Gold. Der leicht gebogene Besatz gehört zu einer Gruppe von fünf gleichartigen Schmuckstücken (I. 898 a – e), die wohl als Verzierung eines Gürtels dienten. Alle zeigen denselben Dekor, nämlich einen Drachen mit verschlungenem Leib. In der oberen Spitze des Besatzes ist der Drachenkopf erkennbar mit Auge und schmalem Maul, in der unteren Spitze die Hintertatze. Fell und anatomische Details sind durch punzierte Striche wiedergegeben. Auf der Rückseite sind zwei lange Haken aus Golddraht befestigt, mit denen der Besatz auf dem Ledergürtel festgesteckt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Zierrat aus Silber mit vergoldetem und graviertem Dekor. Der scheibenförmige Schmuck besteht aus einer runden Platte, deren Rand mit dreizehn Halbkugeln besetzt ist. Das Innere des Kreises ist vergoldet; darauf erscheint ein plastisch gearbeitetes, nach rechts gewandtes Perlhuhn, dessen Körperdetails graviert und punziert angegeben sind. Auf der Unterseite befinden sich vier Ösen zum Aufnähen oder Befestigen. Ob es sich bei der Zierscheibe zusammen mit seinem Gegenstück I. 87/63 a und weiteren, fast identischen Stücken in anderen Museen um Gürtelbeschläge oder Pferdeschmuck handelt, ist ungewiss. Perlhühner sind in der sasanidischen Kunst beliebte Motive, die in verschiedensten Materialien wiedergegeben wurden.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold. Der leicht gebogene Besatz gehört zu einer Gruppe von fünf gleichartigen Schmuckstücken (I. 898 a – e), die wohl als Verzierung eines Gürtels dienten. Alle zeigen denselben Dekor, nämlich einen Drachen mit verschlungenem Leib. In der oberen Spitze des Besatzes ist der Drachenkopf erkennbar mit Auge und schmalem Maul, in der unteren Spitze die Hintertatze. Fell und anatomische Details sind durch punzierte Striche wiedergegeben. Auf der Rückseite sind zwei lange Haken aus Golddraht befestigt, mit denen der Besatz auf dem Ledergürtel festgesteckt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold. Der leicht gebogene Besatz gehört zu einer Gruppe von fünf gleichartigen Schmuckstücken (I. 898 a – e), die wohl als Verzierung eines Gürtels dienten. Alle zeigen denselben Dekor, nämlich einen Drachen mit verschlungenem Leib. In der oberen Spitze des Besatzes ist der Drachenkopf erkennbar mit Auge und schmalem Maul, in der unteren Spitze die Hintertatze. Fell und anatomische Details sind durch punzierte Striche wiedergegeben. Auf der Rückseite sind zwei lange Haken aus Golddraht befestigt, mit denen der Besatz auf dem Ledergürtel festgesteckt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Getriebener Zierrat aus Gold. Der leicht gebogene Besatz gehört zu einer Gruppe von fünf gleichartigen Schmuckstücken (I. 898 a – e), die wohl als Verzierung eines Gürtels dienten. Alle zeigen denselben Dekor, nämlich einen Drachen mit verschlungenem Leib. In der oberen Spitze des Besatzes ist der Drachenkopf erkennbar mit Auge und schmalem Maul, in der unteren Spitze die Hintertatze. Fell und anatomische Details sind durch punzierte Striche wiedergegeben. Auf der Rückseite sind zwei lange Haken aus Golddraht befestigt, mit denen der Besatz auf dem Ledergürtel festgesteckt werden konnte.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener massiver Knopf aus einer bronzeartigen Kupferlegierung mit konkaver, von einem leicht konischen Rand umschlossenen Oberfläche. Auf der Rückseite befindet sich eine durchlochte bzw. durchbohrte Befestigungszunge, die einen Guss in einer zweiteiligen, mehrfach verwendbaren Form voraussetzt. Geborgen wurde der sicher dem Verschluss schwerer Lederwaren dienende Knopf während der Ktesiphon-Grabungen im islamischen Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palast im Bereich von Haus I.