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Objekttyp: offene Längsflöte mit Grifflöchern
Ethnologisches Museum
Ein konisch gedrechselter Holzstab ist längs gespalten, die Hälften sind rinnenförmig ausgehöhlt und wieder zusammengeklebt worden. Nahe dem dickeren Ende befindet sich ein etwa halbmondförmiges Loch mit innerer Schneide [...] In der gleichen Ebene liegen 5 kleine Grifflöcher. 5 eingebrannte und zahlreiche Ringe im Sinne des Umfangs dienen zur Verzierung.
Ethnologisches Museum
Mundstücklose offene Einzellängsflöte mit Grifflöchern. Ein Schilfrohr aus sechs Internodien, deren Nodien durchstoßen sind. 5 Grifflöcher befinden sich auf der Vorderseite und 1 Daumenloch auf der Hinterseite. Das Instrument ist mit dunkel eingefärbten Ritzungen von Fischen, Steinböcken, Blumen, der Sonne und einem menschlichen Gesicht sowie geometrischen Mustern reich verziert. Die Anblasöffnung ist mit einem 11 mm breiten Metallring eingefasst. Unmittelbar unter jedem Nodium ist eine mehrfache Umwicklung aus tierischen Sehnen angebracht. Das untere Ende des Instruments ist mit einem 50 mm breiten Stoffstreifen eingefasst. Das Instrument ist mehrfach gespalten (zerdrückt).