8 Ergebnisse
Objekttyp: ornamentale Beschlagplatte
Fragment einer Grubenschmelzplatte
Kunstgewerbemuseum
Das im 19. Jahrhundert möglicherweise für eine Neuverwendung an einem Kästchen mit einem Scharnier versehene Fragment einer Grubenschmelzplatte zeigt einfache Blütenmotive in angeschnittenen zweizonigen Kreisflächen. Das Ziermotiv tritt sehr ähnlich auch am Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom und am Maurinusschrein in St. Pantaleon zu Köln auf. LL
Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend
Kunstgewerbemuseum
Nicht eindeutig orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus zwei gegenständigen Stämmen emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Der zentrale oktogonale Bergkristall mit Facettenschliff sitzt in einer passenden hohen silbernen Zargenfassung (beides nachmittelalterliche Ergänzungen). Die vier gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) an den Ecken der Beschlagplatte haben flachere kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An einer der Schmalseiten des Beschlages befindet sich eine über die Rahmung überstehende Befestigungslasche, diese weist jedoch keine Nagellöcher auf. Fünf asymmetrisch angeordnete Nagellöcher in der Platte nehmen Rücksicht auf den Verlauf des Filigranornaments. LL
Filigranplatte
Kunstgewerbemuseum
Queroblong orientierte Filigranplatte mit annähernd symmetrisch angelegtem, aus einem Stamm emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähten sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Die gemugelten Amethyste in der Mitte und an den Ecken der Beschlagplatte sitzen in kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befanden sich ursprünglich wohl keine über die Rahmung überstehenden Befestigungslaschen, wie die an den Schnittkanten partiell erhaltene Vergoldung wahrscheinlich macht. Zwei symmetrisch angeordnete Nagelöcher an den Schmalseiten der Platte nehmen Rücksicht auf den Verlauf des Filigranornaments. LL
Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend
Kunstgewerbemuseum
Queroblong orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus zwei nebeneinander angeordneten Stämmen emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Der zentrale, annähernd ovale Bergkristall mit Facettenschliff sitzt in einer passenden hohen silbernen Zargenfassung (beides nachmittelalterliche Ergänzungen). Die vier gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) an den Ecken der Beschlagplatte haben flachere kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befinden sich über die Rahmung überstehende Befestigungslaschen, die beide jeweils etwa in der Mitte ein Nagelloch aufweisen. Die rechte Lasche ist beschnitten. Ein weiteres Nagelloch im linken Teil der Platte nimmt Rücksicht auf den Verlauf des Filigranornaments. LL
Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend
Kunstgewerbemuseum
Queroblong orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus einem Stamm emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Der zentrale rechteckige Bergkristall mit Cabochonschliff (wohl eine spätere Zutat) sitzt in einer nicht passenden ovalen kupfervergoldeten Zargenfassung mit unten umlaufendem Perldraht wie sie auch die vier gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) an den Ecken der Beschlagplatte aufweisen. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befinden sich über die Rahmung überstehende Befestigungslaschen, die linke ist beschnitten und die rechte, welche etwa in der Mitte ein Nagelloch aufweist, ist oben ausgebrochen. Zwei weitere Nagellöcher im Bereich der Schmalseiten der Platte nehmen Rücksicht auf den Verlauf des Filigranornaments. LL
Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend
Kunstgewerbemuseum
Queroblong orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus einem Stamm emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Die gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) in der Mitte und an den Ecken der Beschlagplatte sitzen in kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die beiden Fassungen und Steine an der rechten Seite fehlen, die mittlere Fassung erscheint für den heute darin enthaltenen Stein zu groß. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befinden sich über die Rahmung überstehende Befestigungslaschen, die rechte weist vier Nagellöcher auf, die unten ausgebrochene linke dagegen keines. Ein einzelnes Nagelloch im linken Teil der Platte nimmt Rücksicht auf den Verlauf des Filigranornaments. LL
Filigranplatte, vielleicht vom Schrein der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom stammend
Kunstgewerbemuseum
Hochoblong orientierte Filigranplatte mit symmetrisch angelegtem, aus einem Stamm emporwachsendem vegetabilen Dekor. Die flachen Filigrandrähte sind im Querschnitt rechteckig, liegen mit einer der Schmalseiten auf dem Rezipienten auf und sind nur an der gegenüberliegenden oberen Seite geperlt. Die an den Rankenenden auftretenden Knospenmotive sind aus bienenkorbartig gewundenen runden Filigrandrähten, die Blütenmotive aus Granalien gebildet. Die gemugelten honiggelben Steine (im Brand 1945 farblich veränderte Amethyste) in der Mitte und an den Ecken der Beschlagplatte sitzen in kupfervergoldeten Zargenfassungen mit unten umlaufenden Perldrähten. Die Fassung und der Stein an der rechten sowie der Stein an der linken unteren Ecke fehlen. Die äußere Rahmung des Ornamentfeldes wird durch vier stärkere runde Perldrähte gebildet, die an der Innenseite jeweils von einem flachen Filigrandraht begleitet werden. Die rahmenden Drähte wurden vor der Lötung durch vom Rezipienten abgelöste und umgebogene Späne fixiert. An beiden Schmalseiten des Beschlages befinden sich über die Rahmung überstehende Befestigungslaschen, die jeweils etwa in der Mitte ein Nagelloch aufweisen. Sonst befinden sich keine weiteren Nagellöcher in der Platte. LL
Nimbus
Kunstgewerbemuseum
Der annähernd kreisrunde Nimbus weist unten einen Ausschnitt für den Kopf einer Heiligenfigur auf. Der Grund zwischen den als Flächendekor verwendeten kleinen vergoldeten Vierpässen ist mit blauem, die lineare Umrahmung mit grünem Email ausgeschmolzen. Im außen umlaufenden geperlten Rand befinden sich drei Löcher für die Nägel, durch welche der Beschlag am Holzkern eines sakralen Gerätes befestigt war. Der Nimbus könnte nach seinen Maßen ursprünglich zu einer halbplastisch in Silberblech getriebenen Apostel- oder Heiligenfigur an der Wandung eines Reliquienschreines gehört haben. LL