Porträt der von Margareth Notburg mit Haube, Florband und Goldschmuck
Object Description
Die Dame, welche durch Inschrift als 39-jährig kenntlich gemacht ist, wird in Frontalansicht dargestellt. Sie trägt die für Münchener Bürgersfrauen typische Tracht, bestehend aus Haube und Spencergewand. Dazu hält sie einen zierlichen Fächer, ein sogenanntes „Waderl“, in beiden Händen.
Das Gesicht rahmt eine weiße Haube, die mit einem roten Band gerafft eine Falte in der Mitte der Stirn wirft. Die Rokokohaube mit Spitzenvorstoß rahmt das Gesicht und gibt den Blick auf den Haaransatz frei. Um den Hals trägt die Dame ein schmales Florband, an dem Goldschmuck befestigt ist: mit Gold gefasste rote Cabochons, die sich an einem Strang aneinanderreihen und in einer Blütenform auslaufen. Die Ohrstecker sind in Form und Material angepasst, bestehen jedoch aus nur zwei gefassten Steinen (Rubine?).
Ein rotes, mit floralen Mustern und Spitzenabschluss verziertes Tuch läuft im Brustbereich spitz bis zur Taille zu und überdeckt in diesem Bereich die blaue Schoßjacke. Die an den Oberarmen schmalen Ärmel der Schoßjacke sind mit großen floralen Musters verziert und enden im Ellbogen in steifen Zierstulpen und gefälteten Rüschen, auch Flossenärmel genannt.
Das Gesicht rahmt eine weiße Haube, die mit einem roten Band gerafft eine Falte in der Mitte der Stirn wirft. Die Rokokohaube mit Spitzenvorstoß rahmt das Gesicht und gibt den Blick auf den Haaransatz frei. Um den Hals trägt die Dame ein schmales Florband, an dem Goldschmuck befestigt ist: mit Gold gefasste rote Cabochons, die sich an einem Strang aneinanderreihen und in einer Blütenform auslaufen. Die Ohrstecker sind in Form und Material angepasst, bestehen jedoch aus nur zwei gefassten Steinen (Rubine?).
Ein rotes, mit floralen Mustern und Spitzenabschluss verziertes Tuch läuft im Brustbereich spitz bis zur Taille zu und überdeckt in diesem Bereich die blaue Schoßjacke. Die an den Oberarmen schmalen Ärmel der Schoßjacke sind mit großen floralen Musters verziert und enden im Ellbogen in steifen Zierstulpen und gefälteten Rüschen, auch Flossenärmel genannt.
Dargestellt ist ein ungeteiltes Schild, bekrönt von einer Edelstein besetzten offenen Krone. Das Schildbild zeigt natürliche Figuren: einen aufrecht stehenden Löwen im Profil nach rechts gewandt, einen Stiel mit zwei Glockenblumen (?) haltend.
Text: S. de Günther