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Objektbeschreibung

Im Spiegel tritt in einem Zahnschnittkreis ein gestempelter Vogel im Positiv hervor. Das nach links gewandte Tier ist mit einem schmalen, nach hinten gebogenen Körper dargestellt, der, wie die auf beiden Seiten ausgebreiteten Flügel, durch eingedrückte Schraffuren gegliedert ist. Auf den Rand sind rotbraune Streifen gemalt.
Der Gefäßboden wurde 1935 mit dem Randstück Inv. 6865 und fünf weiteren dazugehörigen Stücken vereint, wodurch ein komplettes Profil des Gefäßes entstand. Die Fragmente werden seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 60, Kat. 76.