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Objektbeschreibung

An den runden, vorn und hinten abgeflachten Gefäßkörper setzt oben ein enger, sich nach oben erweiternder Hals an. Das Gefäß steht auf vier schräggestellten, kantigen Füßen. Jeweils am oberen Abschnitt des Gefäßkörpers und oberen Abschnitt des Halses setzen flache, ausladende Henkel an, die außen mit je drei Zacken (bzw. durchlochten Blattmotiven) besetzt sind und von denen der eine ein kurzes emporstehendes Ausgußrohr trägt. Am Gefäßkörper sitzen unten beiderseits zweimal je drei Zierknöpfe in Gestalt neunstrahliger Sterne an (zwei davon fehlen). Im Gefäßkörper, am Hals- und an einem Henkelansatz sind Risse zu beobachten.
Beide Seiten des Gefäßkörpers tragen Flachrelief in einem kreisrunden Feld, das von einer schmalen ringförmigen Umrahmung begrenzt wird. Innerhalb des Kreises ist ein dreipassförmiger Innenrahmen eingestellt, der Zwischenraum zwischen den Rahmen wird durch floreale und Punkt-Ornamente gefüllt. In dem Dreipass sitzen zwei einander zugewandte Tauben zu Seiten eines Palmenblattbaumes (oder einer Schale auf kurzem Fuß?), über denen Palmzweige den Raum füllen. Ein kleines, querovales Bildfeld unter der mittleren Palmette scheint das Motiv der gegenständigen Vögel en miniature zu wiederholen.
Das Gefäß weicht in Größe, Form und Ikonografie von anderen bekannten byzantinischen Bleigefäßen ab.
Es wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.