Objektbeschreibung
Der Körper des Kessels ruht auf vier Zierfüßen, die aus zwei nebeneinanderliegenden Kreisen bestehen, welche nach unten in einen Steg mit tropfenförmiger Spitze übergehen. Unter den Kreisen stehen beidseitig der Stege kurze Streben zu den Seiten ab. Der schlichte Gefäßkörper ist im unteren Teil leicht gebaucht, dann leicht eingezogen, um sich zur oberen Öffnung noch einmal etwas auszudehen. Er mündet oben in einen horizontal ausladenden, breiten Teller, dessen äußerer Rand leicht verdickt ist.
Das Objekt wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.
Literatur: O. Wulff, Altchristliche und mittelalterliche byzantinische und italienische Bildwerke, Teil 1: Altchristliche Bildwerke, Berlin 1909, S. 213, Taf. LIV, Nr. 1018