Objektbeschreibung
Drei Scherben eines großen Standbodengefäßes mit weitem Hals aus unglasierter, drehscheibengefertigter beiger Irdenware (vgl. Kt.I 198.1). Die Schulter war durch mit vier- und fünfzinkigen Kämmen eingeritzten Linienbändern vertikal in sieben Zonen gegliedert. Zwei breite Streifen sind mit Friesen aus gegeneinander gestellten, blattförmigen Ornamenten dekoriert, zwischen denen die dreieckigen Flächen eine Füllung mit einem Stempeldekor aus Linien mit acht Einstichen erhielten. Mit dem selben Stempel wurde in die oberen drei Zonen, von denen nur eine auf den Fragmenten erhalten ist, und zwischen die Friesbänder ein Zickzackdekor eingebracht. Das geglättete Gefäßunterteil blieb unverziert. Der genaue Fundort des Gefäßes im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.