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Die Ermordung des hl. Ewaldus albus


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Objektbeschreibung

Das in Kupfer getriebene und vergoldete Relief stellt die Ermordung des Weißen Ewalds dar, eines angelsächsischen Priesters, der gemeinsam mit seinem Namensvetter, dem Schwarzen Ewald, um 693 bei der Missionierung der Sachsen östlich des Rheines das Martyrium erlitten haben soll. Pippin der Mittlere (um 635-714) ließ die Gebeine der beiden Ewalde nach Köln überführen, wo die Reliquien bis heute in der Kirche St. Kunibert bewahrt werden.
Die Szene der Ermordung des Ewaldus albus zeigt den Heiligen im priesterlichen Gewand mit Albe, Stola und Kasel bekleidet am Altar stehend, über den er einen Messkelch erhebt. Von hinten tritt sein Mörder heran, greift ihn mit der Linken in den Nacken und holt mit der Rechten zum tödlichen Schwerthieb aus.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt besitzt ein ganz ähnliches kupfervergoldetes Relief (Kg 54:263), das die Ermordung des Schwarzen Ewald durch einen Keulenschlag darstellt. Die beiden um 1230 entstandenen Beschlagteile stammen ursprünglich vermutlich von dem gleichen Werk, wohl von einem nicht erhaltenen Kölner Reliquienschrein. LL