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Objektbeschreibung

Mit Gips abgegossenes Fragment der dekorativen Wandverkleidung eines Iwans, dessen Ornamente direkt an der Wand in den Stuck modelliert wurden. Für die Rekonstruktion eines oktogonalen Kassettenmustersystems wurde bei der Bergung der Teil eines abgewinkelten Streifens mit Besatz aus versetzt angeordneten Lorbeerblättern und Hohlperlen abgeformt. Er fasste ein Achteck, in dessen Innenfeld ein sogenannter Kandelaberbaum saß. Das spätsasanidisch-frühislamische Iwandekor aus einem Haus im Stadtgebiet al-Maʿarid von Ktesiphon wurde bei der Bergung noch in Versturzlage angetroffen. Ein im Boden verbliebener Negativabdruck wurde während der Ausgrabungen mit Gips ausgegossen, um die Dekoration aus fragilem Stuck für eine museale Präsentation wiederherstellen zu können (vgl. I.7732).