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Objektbeschreibung

Erhalten ist der Boden mit Standring und ansteigender Wandung.
In den Spiegel wurde ein Sgraffitomuster eingeritzt, das sich braun vom Glasurgrund abhebt. Es besteht aus einem doppelt umrahmten Medaillon, in das drei unterschiedlich große, verschlungene Achterschlingen gestellt wurden. Die Ecken werden zusätzlich durch Streifen überbrückt. Der Hintergrund der freien Felder ist mit unterschiedlich ausgerichteten Schraffuren gefüllt. Über der Verzierung läuft ein graugrünes Oxyd.
Im Spiegel kleben drei angebackene Spitzen von Tripodenfüßchen.
Solche Gefäße wurden in Sirkeci, Istanbul, hergestellt.
Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 370-371, Kat. 881.