Objektbeschreibung
Die vollständig erhaltene Schüssel ist auf der Innenseite mit einem Muster bedeckt, das
mit Engobe aufgemalt wurde. In vier Reihen wurden kleine Bogen um vier
Punkte im Mittelpunkt gesetzt, so dass der Eindruck einer Wirbelrosette
entsteht. Auf der Außenseite sind in der Sgraffitotechnik wenig
unterhalb des Randes zwei parallele horizontale Linien eingetieft,
darunter steht eine Reihe senkrechter langer Strichen.
Im
Spiegel ist eine abgebrochene Spitze und zwei ausgebrochene Stellen
einer Tripode zu sehen. Auf der Wandung der Außenseite klebt ein
angebackener Abstandhalter.
Lit.: Beate
Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische
Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele
Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten
Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013,
S. 547, Kat. 1327.