Objektbeschreibung
Zwei anpassende und geklebte Fragmente eines ungefähr zu zwei Dritteln erhaltenen Gefäßes. Fehlstellen mit Gips ergänzt.
Die wenig sorgfältig gezeichnete Sgraffitodekoration im Gefäßinneren hebt sich in einem braunen Farbton vom hellen Glasurgrund ab. Sie erstreckt sich über die gesamte Fläche und wird durch drei parallele Kreislinien am Rand und Umbruch gerahmt. Das Motiv ist nicht zu deuten: unterschiedlich große, mit Linien und Bogen eingefasste, schräg schraffierte Felder wechseln sich mit frei belassenen Flächen ab. Vielleicht handelt es sich um die stilisierte Wiedergabe eines Tieres.
Im Spiegel ist der Rest einer abgebrochenen Tripode erhalten, an der Außenseite findet sich ein kleiner Teil eines Abstandhalters.
Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 345, Kat. 819.
Die wenig sorgfältig gezeichnete Sgraffitodekoration im Gefäßinneren hebt sich in einem braunen Farbton vom hellen Glasurgrund ab. Sie erstreckt sich über die gesamte Fläche und wird durch drei parallele Kreislinien am Rand und Umbruch gerahmt. Das Motiv ist nicht zu deuten: unterschiedlich große, mit Linien und Bogen eingefasste, schräg schraffierte Felder wechseln sich mit frei belassenen Flächen ab. Vielleicht handelt es sich um die stilisierte Wiedergabe eines Tieres.
Im Spiegel ist der Rest einer abgebrochenen Tripode erhalten, an der Außenseite findet sich ein kleiner Teil eines Abstandhalters.
Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 345, Kat. 819.