Objektbeschreibung
Zwei aneinander anpassende Wandscherben eines Standbodengefäßes mit hohem, leicht konisch gewölbtem Hals aus unglasierter, drehscheibengefertigter gelbbeiger Irdenware. Der weite Hals ist in einer breiten Zone mit Rauten bildenden, überkreuzt eingeritzten Linien versehen. Sie wird von umlaufenden Doppellinien eingefasst, über denen eine kleine, abgebrochene Henkelschlaufe appliziert war. Um den Hals dürften mehrere derartiger Henkel angeordnet gewesen sein (vgl. Kt.I 199). Rand, Umbruch und bauchiger Gefäßkörper sind nicht erhalten. Der genaue Fundort der Scherben im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.