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Objektbeschreibung

Erhalten sind drei anpassende Fragmente eines Tellers.
Im Spiegel erscheint ein durch die angewendete Stempeltechnik im Positiv hervortretender Vogel mit ausgebreiteten Flügeln, dessen Körper durch Striche unterteilt ist. Anhand der Wölbung des Tierkörpers scheint es sich hierbei um die Wiedergabe einer Ente zu handeln. Unmittelbar unterhalb des Randes ist eine umlaufende Linie eingetieft.
Auf der Bodenunterseite ist mit grobem Strich ein Graffito, ein einfacher Stern aus übereinander liegenden Linien, eingeritzt.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 68-69, Kat. 98.