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Objektbeschreibung

Erhalten ist der aus drei anpassenden Fragmenten zusammengesetzte Boden einer Schale mit Standring und Ansatz der Wandung.
Die Dekoration im Spiegel des Gefäßes ist flüchtig gestempelte, wodurch das Motiv, ein großer Vogel, nur schlecht erkennbar ist. Das stehend abgebildete Tier besitzt einen kleinen Kopf mit gekrümmtem Schnabel und einen massigen Körper, von dem ein nach unten weisender Flügel absteht. Die dünnen Beine enden in Krallen.
Diese Form wird von Urs Peschlow als "Fruchtständer" bezeichnet. Ähnliche Schalen sind im Fundmaterial der Irenenkirche häufig anzutreffen.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 72, Kat. 108.