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Objektbeschreibung

Erhalten ist der Boden mit Standring und ansetzender Wandung der Schale.
In das Gefäßinnere ist eine komplexere Komposition gestempelt, von der ein Ausschnitt, aufgrund der wenig sorgfältigen Ausführung nur undeutlich erkennbar, erhalten ist. Im Spiegel steht ein Tier in Seitenansicht, das vielleicht ein Pferd auf langen Beinen darstellt. Der Schweif hängt breit in einer Kurve herab. Über dem Tier schwebt ein kleines Lebewesen mit langem Schwanz, zwei kleinen Hinterläufen und einem schmalen Kopf Die Szene wird von einem einfachen konzentrischen Kreis eingerahmt, von dem symmetrisch vier Lilien und dazwischen (Halb-)Kreise abgehen. Die kleinen Bogen sind wohl mit unterschiedlichen Motiven gefüllt; eines davon stellt einen weiteren Vierbeiner dar. Bei den anderen könnte es sich ebenfalls um Tiere handeln.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 75, Kat. 116.