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Objektbeschreibung

Erhalten sind drei anpassende Fragmente eines Schalenbodens.
Die gestempelte und durch einen Zahnschnittkreis eingefasste Szene im Spiegel des Gefäßes zeigt einen Vogel, der mit seinem Körperbau, dem langen Hals und den großen Füßen an einen Wasservogel, vielleicht eine Ente, erinnert. Vor ihm liegt ein Tier mit geöffneter Schnauze, länglichem Körper und kleinem Schwanz. Der große Vogel scheint das kleine Tier zu jagen.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 69-70, Kat. 101.