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Objektbeschreibung

Erhalten sind der Boden mit Standring und ein geringer Rest der angrenzenden Wandung.
Die Innenfläche des Gefäßes ist mit einem deutlichen Stempelabdruck dekoriert. Im Spiegel steht ein Vogel mit sanduhrförmigem Körper, bei dem der kleine Kopf auf dem langen Hals nach rechts gedreht ist. Beide Flügel, die keine Verbindung zum Körper haben, sind seitlich ausgebreitet und ragen lang nach unten. Ein konzentrischer Kreis mit Zahnschnittfüllung rahmt das Tier ein. An diesen grenzen weitere kleinere Zahnschnittkreise und Bänder.
Parallelen stammen unter anderem aus Istanbul, der Marmara-Region, Griechenland und Bulgarien.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 57-58, Kat. 70.