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Objektbeschreibung

Erhalten ist ein Stück des Bodens mit Standring und Ansatz der Wandung.
Durch die angewendete Stempeltechnik tritt das Motiv im Inneren des Gefäßes im Positiv hervor. Es stellt einen Vogel dar, von dem der Oberkörper erhalten ist. Der Kopf ist durch die zu flache Stempelung nicht zu erkennen. Die Flügel hängen zu beiden Seiten herab.
Über die Oberfläche ziehen rotbraune Schlieren.
Ähnliche Glasur- und Oxydgestaltung findet sich auf zahlreichen Stücken aus Istanbul.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 73, Kat. 109.