Logo

Jülich, Kleve und Berg: Marke


FacebookAuf Facebook teilen

Objektbeschreibung

Vorderseite: Zierrand, bärtiges Brustbild Wilhelm V. mit Barett und Harnisch nach links.

Rückseite: SPARTAM / NACTVS / HAN ADO/RNA / 1554 [Sparta das Du gewannst das schmücke]. Zierrand. Inschrift in fünf Zeilen.

Kommentar: Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks dargestellt. In Österreich wurden diese Rechenpfennige Raitpfennige genannt. Auf diesem Rechenpfennig ist der Wahlspruch des Herzogs angebracht, nach einem antiken Spruch, der sinngemäß zu übersezten ist: Was Dir zugefallen ist (was Deines Amtes ist), dafür sorge.

Literatur: C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368. Vgl. J. Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bänden (1858-1872 Index 1967) Nr. 5849 (Spruchseite andere Jahreszahl, andere Vs.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205847