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Brandenburg: Rechenpfennig


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Objektbeschreibung

Vorderseite: GOT IST GROS VON RAHT VND TAHT [sic!]. Umschrift zwischen Linien- und Perlkreis. Im Feld Wappen mit Kurzepter.

Rückseite: 1627 / BEI GOT IST / KEIN DING / VMMVGELI/CH [Bei Gott ist kein Ding unmöglich]. Jahreszahl und Aufschrift in vier Zeilen.

Kommentar: Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks dargestellt. In Österreich wurden diese Rechenpfennige Raitpfennige genannt.

Literatur: A. Weyl, Auktion 148 vom 17.-19. März 1897 Nr. 308 (dieses Stück); C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205881