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Nürnberg: Rechenpfennig


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Objektbeschreibung

Vorderseite: CHILIANVS COQVVS NORIBERGENSIS 87. Umschrift, in einem Oval zwei übereinanderstehende Löwen mit Lorbeerzweigen in den Vorderpranken haltend.

Rückseite: FIRMABO. Zwischen Sonne und Flügelpaar die Aufschrift, oben und unten Feuer.

Kommentar: Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks dargestellt, vielfach wurden aber auch allegorische und emblematische Darstellungen verwandt.

Literatur: A. Koenig - F. Stalzer, Rechenpfennige I. Nürnberg. Signierte und zuweisbare Gepräge. 1. Lieferung: die Familien Schulte, Koch und Krauwinckel (1989) Nr. 45; J. Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bänden (1858-1872 Index 1967) Nr. 32204; C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205901