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Nürnberg: Rechenpfennig


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Objektbeschreibung

Vorderseite: HANS KRAVWI-NCKEL SCHIF. Segelschiff auf Wasser.

Rückseite: PIETATE ET IVSTITIA [Pietate et Iustitia]. Umschrift, gekröntes Lilienwappen, umgeben von Verzierungen.

Kommentar: Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen. Dieses Stück zählt zu den sogenannten Schiffspfennigen, die in der Darstellung ein Schiff aufweisen.

Literatur: A. Koenig - F. Stalzer, Rechenpfennige I.Nürnberg. Signierte und zuweisbare Gepräge. 1. Lieferung: die Familien Schulte, Koch und Krauwinckel (1989) Nr. 216; Neumann, Beschreibung der bekanntesten Kupfermünzen. 6 Teile in 4 Bänden (1858-1872 Index 1967) Nr. 32254; C. F. Gebert, Die Nürnberger Rechenpfennigschläger, MBNG 35, 1917, 1-138; A. Nagl, Die Rechenpfennige und die operative Arithmetik, Numismatische Zeitschrift 1888, 309-368.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18205914