Kaffeetrinkerin
Objektbeschreibung
In nachlässiger Haltung schenkt sich eine freizügig bekleidete Dame Kaffee ein. Sie hat das rechte Bein über das linke geschlagen. Neben ihr steht ein Tischchen, deren Fuß aus zwei Delphinen mit ineinander verflochtenen Fischschwänzen besteht. Darauf steht die Kaffeekanne, aus der sie sich mit der rechten Hand in eine Tasse mit Untertasse Kaffee einschenkt. Diese balanciert sie auf der linken Hand.
Die in sich verschränkte, dabei höchst elegante Haltung ist charakteristisch für den Bildhauer und Modelleur Christian Wilhelm Beyer, dessen Ludwigsburger Porzellanfiguren zu den delikatesten der Rokokoepoche zählen. Das Grundmodell der Figur entspricht der Waldhornspielerin aus der Ludwigsburger Figurenfolge der "Musiksoli", für die Beyer ebenfalls die Modelle schuf. Der Genuss von Kaffee zählte im 18. Jahrhundert ebenso wie das Musizieren zu den Vergnügungen der Hocharistokratie, für die auch das damals exklusive Porzellan bestimmt war.
Die in sich verschränkte, dabei höchst elegante Haltung ist charakteristisch für den Bildhauer und Modelleur Christian Wilhelm Beyer, dessen Ludwigsburger Porzellanfiguren zu den delikatesten der Rokokoepoche zählen. Das Grundmodell der Figur entspricht der Waldhornspielerin aus der Ludwigsburger Figurenfolge der "Musiksoli", für die Beyer ebenfalls die Modelle schuf. Der Genuss von Kaffee zählte im 18. Jahrhundert ebenso wie das Musizieren zu den Vergnügungen der Hocharistokratie, für die auch das damals exklusive Porzellan bestimmt war.
Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befindet sich eine formgleiche Dekorvariante (Inv. Nr. DM 38). // ClKa