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Objektbeschreibung

Erhalten ist ein nahe dem Boden abgebrochenes Fragment mit einem Teil des Standrings.
Über der Innenseite erstreckt sich flächig ein Sgraffitomuster, dessen tiefe Linien zusätzlich mit einer braunen Farbe verstärkt wurden. Im Zentrum stehen blütenförmig angeordnete Blätter, deren Zwischenräume mit treppenartigen Balken gefüllt sind. Von zwei konzentrischen Kreisen vom Innenmedaillon getrennt ist ein aus kleinen Bogen gebildetes Band. Auf der Wandung geht die Verzierung weiter, allerdings sind nur noch kleine, engstehende Striche zu sehen.
Ähnliche Gefäße wurden in der südlichen Adria hergestellt und sind im Mittelmeergebiet verbreitet.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 430, Kat. 1023.