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Münztechnik: Prägestempel Hanau-Münzenberg


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Objektbeschreibung

Vorderseite: PHILIPPVS LVDOVICVS COMES IN HANAV [spiegelbildlich]. Aufsicht auf die Stempelfläche. Umschrift zwischen Zierkreisen, behelmtes Wappen.

Rückseite: Seitenansicht des Stempeleisens.

Kommentar: Die Gesamtlänge des Stempels beträgt 305 mm. Bei dem Hanauer (Silber-)Guldenstempel handelt es sich um einen Unterstempel oder Untereisen. Dieser Stempel war in den Amboss eingelassen. Auf ihn wurde das Münzplättchen gelegt und der Präge hielt darüber den Oberstempel. Mit einem oder mehreren Hammerschlägen wurde die Münze oder Medaille geprägt. Die Größe des Stempels war abhängig von der Größe und Dicke des Nominals. Unter Philipp Ludwig II. wurde Gulden erst ab 1609 geprägt.

Literatur: R. Suchier, Die Münzen der Grafen zu Hanau (1897) 23 Nr. 22; E. Bannicke, Münz- und Medaillenstempel, Modelle, Proben, Fälschungen. Die Sammlung des ehemaligen Stempelarchivs der Berliner Münze im Münzkabinett. Das Kabinett 6 (1999) 38.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18201609