"Mohr" mit Fischtablett und Krug (Modellnr. U 188)
Objektbeschreibung
Auf rechteckigem Sockel mit abgeschrägten Ecken schwarzer, gebeugt laufender Knabe mit Turban. Mit der Linken hält er eine Platte mit zwei plastisch gestalteten Fischen, die er mit seinem Oberkörper abstützt, mit der Linken einen bauchigen Krug. Bekleidet ist er mit einer Pluderhose, Hemd und Weste. Die Aufglasurmalerei ist in Blau, Rot, Gold, Schwarz und Violett gehalten. Bez.: Unter dem Sockel Pressmarke: Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst, U 188 (Fabrikmarke). // Die Figur gehört zu der großen "Mohrengruppe", die, laut Recherchen von Jeanette Lauterbach, 1936 in der Porzellanfabrik Rosenthal, Kunstabteilung Bahnhof-Selb, unter "B 866" ausgeformt wurde.
Lit.: Lauterbach, Jeanette, Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst. Werkverzeichnis. Ein Handbuch für Sammler, Kunsthandel und Museen, Rudolstadt 2013, S. 52; Bettina Zöller-Stock, Traumwelten. Porzellanfiguren zwischen Jugendstil und Art Déco, aus der Porzellansammlung des Berliner Kunstgewerbemuseums, Berlin 1988, S. 57. // Hinweis: Der Begriff „Mohr“ wird hier lediglich als Zitat der historischen Modellbezeichnung verwendet. Aus heutiger Sicht ist er veraltet und steht im Kontext der ausbeuterischen Kolonialgeschichte Europas und deren menschenverachtender Sklaverei. // ClKa
Lit.: Lauterbach, Jeanette, Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst. Werkverzeichnis. Ein Handbuch für Sammler, Kunsthandel und Museen, Rudolstadt 2013, S. 52; Bettina Zöller-Stock, Traumwelten. Porzellanfiguren zwischen Jugendstil und Art Déco, aus der Porzellansammlung des Berliner Kunstgewerbemuseums, Berlin 1988, S. 57. // Hinweis: Der Begriff „Mohr“ wird hier lediglich als Zitat der historischen Modellbezeichnung verwendet. Aus heutiger Sicht ist er veraltet und steht im Kontext der ausbeuterischen Kolonialgeschichte Europas und deren menschenverachtender Sklaverei. // ClKa