Schale, Fragment
Objektbeschreibung
Das wohl wenig unterhalb der Randzone abgebrochene Fragment führt
nach einem scharfen Umbruch in den stark nach innen gewölbten
Gefäßkörper.
Die Sgraffitolinien auf der Innenseite
formen einen sechsstrahligen Stern, der von einem umlaufenden Strich
begrenzt wird. Die so entstandenen Felder sind mit spitz gegitterten
Dreiecken und kleinen Schlaufen gefüllt. Auf der Außenseite laufen zwei
Linien um, über denen ein kleiner, nach oben offener Winkel steht.
Sowohl die Innen- als auch die Außenseite sind mit einem fleckigen,
tiefgrünen und gelbbraunen Oxyd bemalt.
Ausführliche Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 572-573, Kat. 1387.