Daubenkrug
Objektbeschreibung
Daubenkrug mit konischer Wandung und Zinndeckel. Fuß und Mündung mit profiliertem Zinnbeschlag, an der Wandung durchbrochen gearbeiteter Zinnbeschlag mit vegetabilem Ornament und Hirschen. An der Vorderseite Ovalschild mit Krone, auf dem Deckel die gravierte Jahrszahl 1767 und die Initialen des Besitzers M I.
Holzdaubenkrüge dieser Art waren vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert besonders in Franken, Thüringen und Sachsen weit verbreitet. Für sie hatte sich im 20. Jahrhundert fälschlich die Bezeichnung "Lichtenhainer Daubenkrug" eingebürgert, obgleich sie nicht in der kleinen bei Jena gelegenen Ortschaft entgstanden sind, die im 19. Jahrhundert für ihr Bier bekannt geworden war.