Carl Tittmann's Buchhandlung Dresden
Objektbeschreibung
Als Mitglied im Ortsverband Dresdner Künstlerinnen konnte sich Hildegard von Mach als Grafikerin und Malerin etablieren. Sie erhielt auch gebrauchsgrafische Aufträge, wie diesen für eine Buchhandlung. Ihre Figuration ist modern in der Formsprache – die Frau, die auf den aufgeschlagenen Buchseiten kniet, hat wenig mit einer allegorischen Schönheit gemeinsam. Mit festem, selbstbewusstem Blick und ohne jegliche ornamentale Ausschmückung steht sie fast archaisch im Mittelpunkt. Hildegard von Mach lebte von 1907 bis 1939 in einem Künstlerhaus im Dresdner Stadtteil Loschwitz. In 16 Ateliers lebten und arbeiteten Künstler*innen unter einem Dach und erprobten so eine ungewöhnliche und fortschrittliche Form des Zusammenlebens.
Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate aus den Jahren 1840 bis 1914. Insgesamt sind im Bestand der frühen Plakate 40 weibliche Gestalterinnen vertreten, gegenüber 957 Männern. (Text: Christina Thomson / Christina Dembny)
Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin besitzt rund 3800 Originalplakate aus den Jahren 1840 bis 1914. Insgesamt sind im Bestand der frühen Plakate 40 weibliche Gestalterinnen vertreten, gegenüber 957 Männern. (Text: Christina Thomson / Christina Dembny)