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Objektbeschreibung

Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Bausatz für Zahnradgetriebe, unbeschädigt, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 5 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 10 Mark Der Baukasten ist vollständig und benutzt. Zwei Ecken der Verpackung sind eingerissen.

Unter dem Namen „VERO Construc“ und unter der Führung vom Gestalter Helmut Flade wurde es ständig erweitert und war in der DDR ein großer Erfolg. Das Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau entstand 1972 aus dem Zusammenschluss verschiedener Volkseigener Spielwarenbetriebe in der DDR. Produziert wurden schwerpunktmäßig Holzspielwaren und Modelleisenbahnzubehör. VERO leitet sich aus Vereinigte Olbernhauer Spielwarenbetriebe ab. 1980 wurde aus dem Kombinat Holzspielwaren Vero Olbernhau ein großer Volkseigener Betrieb mit dem Namen VEB VERO Olbernhau. 1980/1981 wurde dieser an das Kombinat Spielwaren Sonneberg mit insg. 27.000 Mitarbeiter*innen angeschlossen. 1986 hatte der VEB Vero Olbernhau 82 Produktionsstätten in 20 Orten. Der VEB VERO Olbernhau bestand aus 96 Betriebsteilen und Lagern mit ca. 3600 Beschäftigten und galt als größter Betrieb des VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg. Ab 1990 wurde die Produktion verringert und später dann vollständig eingestellt. Schon 1991 erfolgten die ersten Privatisierungen. So wurde aus Teilen des VEB Vero Olbernhau die Sonni Holzspielwaren VERO GmbH (1990–1993). (Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/VERO; Havenstein 2007, S. 60, 70-71; für Zeitzeugenberichte von ehem. Beschäftigten im VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg (aber vor allem VEB Sonni, vgl. Schneider/Miosga (Hg.) 2018.