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Objekttyp: Baukasten
TUBA. Das Bauspiel unserer Zeit.
Museum Europäischer Kulturen
Dünner, rechteckiger, grünlicher Pappkarton mit gelber Pappeinlage, durch die verschiedene Fächer entstehen. Inhalt besteht aus sehr vielen Metall-Teilen unterschiedlicher Form, sowie drei runden, gefärbten Holzstücken. Außerdem ein kleines Vorlagebuch mit genauster Bauanleitung und Gestaltungsmöglichkeiten für verschiedene Figuren, zudem Werbung für weitere Produkte der Firma.
Baukasten Construction 300
Museum Europäischer Kulturen
Flache, angestoßene Schachtel; gelochte Plastikstreifen in Verbindung mit Metallschrauben und -muttern; nur noch Plastikteile vorhanden, Schrauben fehlen; benutzt EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 5,80 Mark ist auf den Karton gestempelt. Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).
Construction 101
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen mit Illustrationen von LKW und Kran, mir Preisschild "EVP 17.70 Mark". Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).
Construction 200
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen, mit Illustrationen von LKW und Kran.
Construction 100
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen mit Illustrationen von LKW und Kran, Preisschild "EVP 11,10 Mark" Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).
Construction 200
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen, mit Illustrationen von LKW und Kran
Construction 111
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen, mit Illustrationen von LKW und Kran Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).
Construction 100
Museum Europäischer Kulturen
Baukasten, blauer Karton, leicht angestoßen mit Illustrationen von LKW und Kran. Preisschild "EVP 11,10 Mark". Ab 1950er Jahren wurden die Metallbaukästen „Konstruktion“ entwickelt von Ingenieursbüro Eberhard Rapp in Gotha. Produktionsaufnahme im VEB Technische Werkstätten in Gotha, nach Umstrukturierungen dann Verlagerung zum VEB Metallwaren Schmerbach, der Teil des Kombinats Schlösser und Beschläge Döbeln war (ab um 1965 [ist bis heute nicht ganz geklärt] unter dem neuen Namen „Contruction“). Ab 1977 erneute Verlagerung in den VEB Spielwarenmechanik Pfaffschwende. Hier wurde ab Mitte der 1980er Jahre auch für das westliche Ausland produziert, unter anderem vertrieb „Quelle“ die Baukästen auch in der Bundesrepublik. Ab Mitte der 1980er Jahre maschinelle Bestückung der Baukästen und enorme Produktivitätssteigerung. Dies war einer der Gründe für erfolgreichen Übergang in die Marktwirtschaft nach 1990. Der Betrieb wurde 1993 vom Leiter des ehem. VEB Jürgen Hildebrandt von der Treuhand gekauft und in „eitech“ umbenannt. Bedeutsam an „Construction“ war die enge Zusammenarbeit mit den Schulen, in denen für den polytechnischen Unterricht häufig mit den Baukästen gearbeitet wurde. (Informationen aus Havenstein, DDR Spielzeug, S. 66; Peter Lingens, Zwischen Rapp, VEB und eitech. Der Metallbaukasten Construction, in: Ulf Leinweber (Hg.), Baukästen! Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende, Kassel 1999, S. 140-153).
VERO CONSTRUC 210
Museum Europäischer Kulturen
Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Bausatz für Bagger und Raupe, unbeschädigt, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 4 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 27,50 Mark ist durchgestrichen und mit Kugelschreiber 9 Mark dazugeschrieben. Der Baukasten ist vollständig und unbenutzt.
VERO CONSTRUC 220
Museum Europäischer Kulturen
Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Fahrzeugbausatz, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 5 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 16,80 Mark ist ergänzt um Preisschild mit neuem Preis von 8 Mark. Der Baukasten ist vollständig und unbenutzt.
VERO CONSTRUC, Zusatzpackung für 501, Sortiment Beleuchtungszubehör A
Museum Europäischer Kulturen
Plastikbeutel mit Ersatzteilen für VERO CONSTRUC 501 (Holzbaukasten), ungeöffnet. Preisschild von Centrum (Alexanderplatz): 1 Mark
VERO CONSTRUC, Zusatzpackung für 503, Sortiment Beleuchtungszubehör C
Museum Europäischer Kulturen
Plastikbeutel mit Ersatzteilen für VERO CONSTRUC 503 (Holzbaukasten), ungeöffnet. Preisschild: 1 Mark; EVP 4,70 Mark.
VERO CONSTRUC, Zusatzpackung für 503, Sortiment Beleuchtungszubehör C
Museum Europäischer Kulturen
Plastikbeutel mit Ersatzteilen für VERO CONSTRUC 503 (Holzbaukasten), ungeöffnet. Preisschild: 1 Mark; EVP 4,70 Mark.
VERO CONSTRUC, Zusatzpackung für 503, Sortiment Beleuchtungszubehör C
Museum Europäischer Kulturen
Plastikbeutel mit Ersatzteilen für VERO CONSTRUC 503 (Holzbaukasten), ungeöffnet. Preisschild: 1 Mark; EVP 4,70 Mark.
VERO CONSTRUC, Zusatzpackung für 501, Sortiment Beleuchtungszubehör A
Museum Europäischer Kulturen
Plastikbeutel mit Ersatzteilen für VERO CONSTRUC 501 (Holzbaukasten), ungeöffnet. Preisschild von Centrum (Alexanderplatz): 1 Mark
VERO CONSTRUC 200
Museum Europäischer Kulturen
Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Bausatz für Getriebemotor, unbeschädigt, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 4 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 16,90 Mark Der Baukasten ist benutzt. Ecken der Verpackung angestoßen und Verpackung an mehreren Stellen eingerissen. Unter dem Namen „VERO Construc“ und unter der Führung vom Gestalter Helmut Flade wurde es ständig erweitert und war in der DDR ein großer Erfolg. Das Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau entstand 1972 aus dem Zusammenschluss verschiedener Volkseigener Spielwarenbetriebe in der DDR. Produziert wurden schwerpunktmäßig Holzspielwaren und Modelleisenbahnzubehör. VERO leitet sich aus Vereinigte Olbernhauer Spielwarenbetriebe ab. 1980 wurde aus dem Kombinat Holzspielwaren Vero Olbernhau ein großer Volkseigener Betrieb mit dem Namen VEB VERO Olbernhau. 1980/1981 wurde dieser an das Kombinat Spielwaren Sonneberg mit insg. 27.000 Mitarbeiter*innen angeschlossen. 1986 hatte der VEB Vero Olbernhau 82 Produktionsstätten in 20 Orten. Der VEB VERO Olbernhau bestand aus 96 Betriebsteilen und Lagern mit ca. 3600 Beschäftigten und galt als größter Betrieb des VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg. Ab 1990 wurde die Produktion verringert und später dann vollständig eingestellt. Schon 1991 erfolgten die ersten Privatisierungen. So wurde aus Teilen des VEB Vero Olbernhau die Sonni Holzspielwaren VERO GmbH (1990–1993). (Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/VERO; Havenstein 2007, S. 60, 70-71; für Zeitzeugenberichte von ehem. Beschäftigten im VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg (aber vor allem VEB Sonni, vgl. Schneider/Miosga (Hg.) 2018.
VERO CONSTRUC 300
Museum Europäischer Kulturen
Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Bausatz für Zahnradgetriebe, unbeschädigt, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 5 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 10 Mark Der Baukasten ist vollständig und benutzt. Zwei Ecken der Verpackung sind eingerissen. Unter dem Namen „VERO Construc“ und unter der Führung vom Gestalter Helmut Flade wurde es ständig erweitert und war in der DDR ein großer Erfolg. Das Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau entstand 1972 aus dem Zusammenschluss verschiedener Volkseigener Spielwarenbetriebe in der DDR. Produziert wurden schwerpunktmäßig Holzspielwaren und Modelleisenbahnzubehör. VERO leitet sich aus Vereinigte Olbernhauer Spielwarenbetriebe ab. 1980 wurde aus dem Kombinat Holzspielwaren Vero Olbernhau ein großer Volkseigener Betrieb mit dem Namen VEB VERO Olbernhau. 1980/1981 wurde dieser an das Kombinat Spielwaren Sonneberg mit insg. 27.000 Mitarbeiter*innen angeschlossen. 1986 hatte der VEB Vero Olbernhau 82 Produktionsstätten in 20 Orten. Der VEB VERO Olbernhau bestand aus 96 Betriebsteilen und Lagern mit ca. 3600 Beschäftigten und galt als größter Betrieb des VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg. Ab 1990 wurde die Produktion verringert und später dann vollständig eingestellt. Schon 1991 erfolgten die ersten Privatisierungen. So wurde aus Teilen des VEB Vero Olbernhau die Sonni Holzspielwaren VERO GmbH (1990–1993). (Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/VERO; Havenstein 2007, S. 60, 70-71; für Zeitzeugenberichte von ehem. Beschäftigten im VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg (aber vor allem VEB Sonni, vgl. Schneider/Miosga (Hg.) 2018.
VERO CONSTRUC 400
Museum Europäischer Kulturen
Konstruktionsbaukasten mit gelochten Holzstreifen in Verbindung mit Plastikschrauben und -muttern. Bausatz für Getriebemotor, unbeschädigt, mit Abbildung zweier spielender Kinder und Altersangabe (ab 5 Jahre), EVP (Einzelhandelsverkaufspreis) von 19,40 Mark Der Baukasten ist vollständig und benutzt. Ecken der Verpackung leicht angestoßen. Unter dem Namen „VERO Construc“ und unter der Führung vom Gestalter Helmut Flade wurde es ständig erweitert und war in der DDR ein großer Erfolg. Das Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau entstand 1972 aus dem Zusammenschluss verschiedener Volkseigener Spielwarenbetriebe in der DDR. Produziert wurden schwerpunktmäßig Holzspielwaren und Modelleisenbahnzubehör. VERO leitet sich aus Vereinigte Olbernhauer Spielwarenbetriebe ab. 1980 wurde aus dem Kombinat Holzspielwaren Vero Olbernhau ein großer Volkseigener Betrieb mit dem Namen VEB VERO Olbernhau. 1980/1981 wurde dieser an das Kombinat Spielwaren Sonneberg mit insg. 27.000 Mitarbeiter*innen angeschlossen. 1986 hatte der VEB Vero Olbernhau 82 Produktionsstätten in 20 Orten. Der VEB VERO Olbernhau bestand aus 96 Betriebsteilen und Lagern mit ca. 3600 Beschäftigten und galt als größter Betrieb des VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg. Ab 1990 wurde die Produktion verringert und später dann vollständig eingestellt. Schon 1991 erfolgten die ersten Privatisierungen. So wurde aus Teilen des VEB Vero Olbernhau die Sonni Holzspielwaren VERO GmbH (1990–1993). (Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/VERO; Havenstein 2007, S. 60, 70-71; für Zeitzeugenberichte von ehem. Beschäftigten im VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg (aber vor allem VEB Sonni, vgl. Schneider/Miosga (Hg.) 2018.
Landscape-Mosaic-Bricks. Landschafts-Mosaik. Mosaic de Paysage : no.188
Museum Europäischer Kulturen
Holzbaukasten in brauner Schachtel mit Abbildung eines Landhauses aus Bausteinen ; innen befinden sich die polygonen Bausteine mitsamt fünf Abbildungen möglicher Haustypen. Dieses architektonische Baupuzzle besteht aus 148 beidseitig hochglanzlackierten Holzklötzen, die den Bau von fünf verschiedenen ländlichen Gebäuden ermöglichen. Die Schachtel trägt das Handelsmonogramm CB jr. für Carl Brandt jr., einen deutschen Hersteller von Spielzeugbaukästen von etwa 1900 bis in die 1930er Jahre.
Carl Fritzsche-Holzbaukasten
Museum Europäischer Kulturen
Auf der Spanholzschachtel mit Schiebedeckel sind 7 mögliche Motive/Vorlagen abgebildet, die sich mit den Bausteinen bauen lassen (u.a. Fabrik, Bahnhofsgebäude) Die Firma Carl Fritzsche stellte ab 1896 Holzbaukästen aus zum Teil bemalter Buche von Städten und Dörfern, Autos, Brücken etc. her, aber auch "Der neue Wehrmacht-Baukasten", "Soldaten-Baukasten". 1966 erfolgte der Anschluß der Firma Gotthard Drechsel. 1972 Verstaatlichung als VEB Holzspielwaren Blumenau. Carl Fritzsches Sohn Willi gründete in Burgdorf nach dem 2. WK die Burgdorfer Baukastenfabrik W. Fritzsche. Carl Frtizsches Bruder Hugo gründete die "Hugo Fritzsche KG", die u.a. den "Mentor-Universalbaukasten" herausgab.