Deckel für einen Potsdamer Pokal
Objektbeschreibung
Gebauchter Deckel mit eingezogenem Rand aus farblosem Glas, Abriss
innen, der Mündungsrand ist mit einem geblänkten Perlfries geschmückt,
der Übergang zum hohen Knauf mit einem versenkten und mattierten
Spitzblattfries, ebenso die beiden Baluster des Knaufs, die zwischen
zwei kräftigen Trommelscheibe sitzen.
Der zugeordnete Pokal mit der Inv. Nr. O-1982,92 a ist zu klein und
nicht zugehörig, zumal auch der Dekor nicht wie es sein sollte
miteinander korrespondiert. Der formale und stilistische Vergleich mit
überlieferten Deckelpokalen bestätigt eine Verortung nach Potsdam und
datiert den Deckel ins zweite Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts (vgl.
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Inv.-Nr. XIII 8;
Götzmann/Kaiser, Gläserne Welten, 2017, Kat. 65, S. 131f.; Schmidt,
Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 28.6). [Verena Wasmuth]
MAKR