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Objektbeschreibung

Das Schwarz-Weiß-Glasdia mit der handschriftlichen Beschriftung „Stadtmauern“ zeigt eine ländliche Szene mit vier Hirten, die eine Schafherde begleiten. Einige Tier befinden sich auf einem Weg, andere grasen neben dem Weg.  
Die Hirten tragen traditionelle Kleidung wie Pumphosen sowie Kopfbedeckungen, einer trägt ein Gewehr. 
Im Hintergrund erstreckt sich eine leicht hügelige Landschaft mit Buschwerk und Grasflächen. Besonders auffällig sind mehrere große, teilweise eingestürzte Mauern und Steinruinen. Dahinter einige Dächer und Häuser zu erkennen.

In Verbindung mit der handschriftlichen Notiz „Stadtmauern“, könnte es sich im Hintergrund um Ruinen der der Theodosianischen Mauer in Istanbul handeln, die heute in Teilen rekonstruiert ist. 

Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.

Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.